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Archive for August 2008

Gestern ging mir endlich ein Licht auf! Nachdem ich zum wiederholten Male für meinen Geschmack – und den Fotos der BBQ-Bibel nach zu urteilen – viel zu schmale Spare Ribs vom Schlachter bekommen habe, kam die Erklärung: was man geläufig als Spare Ribs in deutschen Fleischereien verkauft, sind im amerikanischen Baby Back Ribs! Dieses Rückenstück liegt am Schweinerücken zwischen Wirbelsäule und grossem Rippenbogen am Bauch und ist sehr fleischig. Die echte Spare Rib ist der fleischärmere Rippenbogen am Schweinebauch und ist daher viel größer/breiter und nur auf Bestellung beim Fleischer zu bekommen. Und ich hatte mich schon sehr gewundert, was die in den Staaten für Schweine haben müssen, dass deren Ribs so locker im Rib Holder auf dem Grillrost stehen bleiben…
Hier ist alles sehr anschaulich (aber in englisch) erklärt, sogar mit Zeichnung!

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Gestern habe ich mich an Bratwurst nach Rezept von Steven Raichlen versucht – mit ernüchterndem Resultat. Er schlägt vor, die grobe, frische Bratwurst mehrfach einzupieksen und in Bier, Zwiebeln und Wasser zu pochieren. Sie werde so (vor-)gegart und sei so schneller zu grillen. Alles richtig. Aber der Geschmack? Nichts. Ein Mehr an Nullkommanix. Dazu ein Tropfen ohne Ende in die Glut und stinkende Rauchschwaden.

Fazit 1: Lieber die kleine frische Bratwurst „Nürnberger Art“ auf den Grill, Geschmack gewinnt.
Fazit 2: Hela scharfer Curry-Ketchup und Henleins Grillsenf retten auch ne maue Wurst.
Fazit 3: Ich sollte mich schnellstens wieder dem indirekten Grillen/Smoken zuwenden! Heute also SpareRibs 2.

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Gestern gab’s mal was schnelles, direkt Gegrilltes: Garnelen und Steak! Ein amerikanischer Klassiker bekannt als Surf’n’Turf.

Auf meine Art geht das so: Garnelen in Olivenöl, reichlich gepressten Knoblauch und viel Chiliflocken einlegen. Mit dem Schaschlikspieß der Breite nach zweimal durchstechen, so dass es einen „flachen“ Spieß mit 4 bis 5 Garnelen ergibt. Wer mag, kann abwechselnd Kirschtomaten dazwischen stecken, schmeckt auch sehr gut.

Im Webergrill kann man ja die Kohletaschen verschieben, wie man möchte und kann so auf einer Seite sehr schön direkt grillen. Die Spieße drauf, 2 Minuten je Seite, und servieren. Ich esse die lieber als Vorspeise mit Brot und Knoblauchcreme, als direkt zum Steak

Das war also Surf, nun zum Turf: Die Steaks leicht mit Öl bepinseln und ab auf den Grillrost. Je Seite 2 Minuten bei voller Hitze, dabei die bereits gegrillte Seite nach dem Wenden ordentlich mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Nach insgesamt 4 Minuten die Steaks in Jehova kleiden und 5 Minuten ruhen lassen, damit sich die Säfte verteilen. Servieren und mit Salz, mehr Pfeffer und Chili würzen. Dazu selbst gemachte Knoblauchbutter und Brot, sehr lecker.

Fazit: auch direkt grillen ist nicht schlecht, wenn es mal schnell gehen muss bzw. wenn es Garnelen und Steaks sein sollen – denn die kann man nunmal nicht indirekt grillen.
Fazit 2: ich muss mich noch an das Knipsen beim Grillen gewöhnen!

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Enthaltsamkeit ist entweder Liebe zur Gesundheit, oder Unfähigkeit, viel zu essen.
François VI. Duc de La Rochefoucauld, (1613 – 1680)

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Bonn/Leipzig (dpa) – Der weltberühmte Neandertaler, dessen Skelett 1856 nahe der rheinischen Stadt Mettmann entdeckt worden ist, ernährte sich fast ausschließlich von Fleisch.

Dies hat jetzt eine Isotopen-Untersuchung an dem im Rheinischen Landesmuseum Bonn aufbewahrten Urmenschen-Fossil ergeben, wie der Urgeschichtler Ralf W. Schmitz als Leiter des Neandertaler-Forschungsprojekts berichtete. Isotope sind verschiedene Varianten eines chemischen Elements. Zur großen Überraschung der Wissenschaftler verschmähte der rheinische Neandertaler Fisch, obwohl er längs des Rhein-Nebenflusses Düssel gelebt hatte, erklärte der Forscher am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Drei Neandertaler mit unterschiedlich ausgeprägtem Haarwuchs im Rheinischen Landesmuseum in Bonn. (v.l.: Öggn Moppface, Gargl Moppface, Burnfather Moppface) (Foto: dpa)

Der vor 42 000 Jahren gestorbene historische „Namenspatron“ des populären Urmenschen hatte denselben einseitigen Speiseplan wie seine übrigen europäischen Artgenossen. Knochen von acht Neandertalern aus rund 100 000 Jahren, die zwischen Frankreich und Kroatien gefunden wurden, waren bereits untersucht worden. Alle erwiesen sich als extreme Fleischesser, deren Ernährungsgewohnheiten mit denen fleischfressender Tiere wie etwa Wölfen zu vergleichen sei. Mit der jüngsten Forschungsarbeit lägen nun erstmals auch Daten zur Ernährung des Neandertalers aus dem Norden Mitteleuropas vor, sagte Prof. Michael P. Richards vom Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie (Leipzig).

Einbezogen in die Untersuchung war auch der erst 1997 entdeckte Neufund des Armknochens eines zweiten Neandertalers von der historischen Fundstätte. Die Isotopen-Daten von Stickstoff und Kohlenstoff in den Knochen, die mit den Werten fleisch- und pflanzenfressender Tiere verglichen werden, geben Auskunft über die Ernährungsweise der letzten Lebensjahre.

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Spare Ribs 1

Der Webergrill steht, dann kann’s ja losgehen! Zur Premiere gibt’s Spare Ribs. Hier ist der Plan für heute, Bilder folgen:

11.30 Uhr – Ribs waschen, trocknen und in Cidre und Zitronensaft bedeckt einlegen, kühlen. Hickory-Chips in Wasser einweichen. Die Ribs sind super, beim Fleischer gekauft, gross und fleischig und die Haut lässt sich problemlos abziehen – im Gegensatz zu Supermarkt-Ribs!

13.30 Uhr – Ribs trocknen und mit der Basic BBQ Rub (trockene Würzmischung selbst gemischt) einreiben, kühlen

15.00 Uhr – Kohlen im Kamin anzünden. Hickory-Chips abtropfen lassen.

15.30 Uhr – Apfelsaft in die Auffangschale füllen, Kohlen in die Seitentaschen des Grills füllen, Hickory-Chips drauf, Ribs in den Ribholder, Deckel drauf
16.00 Uhr – Ribs mit Apfelsaft besprühen (kein Cidre mehr da), weitere Kohlen im Kamin anzünden.

16.30 Uhr – Ribs mit Apfelsaft besprühen. Kohlen und Chips nachfüllen.
17.00 Uhr – Ribs mit Apfelsaft besprühen, weitere Kohlen im Kamin anzünden.

17.30 Uhr – Ribs mit Apfelsaft besprühen. Kohlen und Chips nachfüllen.
18.00 Uhr – Ribs mit Apfelsaft besprühen, weitere Kohlen im Kamin anzünden.

18.30 Uhr – Ribs mit Bull’s Eye Original BBQ-Sauce moppen. Kohlen und Chips nachfüllen.
19.00 Uhr – Ribs in Jehova wickeln und auf den Rost legen

19.30 Uhr – Ribs mit BBQ-Sauce servieren, dazu Krautsalat und Wedges mit Sour Cream

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Eins vorweg: die Montage eines Webergrills geht wirklich kinderleicht, da kann IKEA noch was lernen. Inklusive Konsumation eines halben Liter Weizenbieres und Knipserei hat es nur eine knappe halbe Stunde gedauert.

Montage des Lüftungsreglers am Boden

Das Fahrgestell war am aufwändigsten (schreibt man das jetzt mit „ä“?) zu montieren – ohne Fleiß kein Fleisch (frei nach Asterix und der Avernerschild).

Er steht: RIESIGE 57cm Durchmesser. Die Belüftungsklappen sehen aus wie ein Schiffspropeller.

Der Ascheauffangkorb unter dem Belüftungsregler, ein genial-einfaches System zur Vermeidung von Flugasche.

An den festmontierten Außenring kann der Deckel gehängt werden, was bei der Größe des Deckels recht praktisch ist! Der schwere Bodenrost läßt genug Abstand zur Luftzirkulation. Die Auffangschale ist leider nur aus Alu, aber es gibt auch welche aus Edelstahl. Klasse ist der an den Seiten klappbare Grillrost, der ein leichtes Nachfüllen der Kohlen beim mehrstündigen indirekten Grillen/Smoken erst ermöglicht.

Das Thermometer kann durch ein Loch im Griff durch den Deckel hindurch die Innentemperatur des Grills messen. Natürlich kann man es auch entnehmen und als Bratenthermometer nutzen. Praktisch.

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