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Archive for Dezember 2008

Der Geschmack von gegrilltem Rindfleisch ist einfach unschlagbar.
Daher war ich dankbar für das Abtimmungsergebnis meines ersten Blog-Polls, welches mir erlaubte, gestern Rinderfilet Churrasco zu grillen (3 Stimmen), statt eine Lachsseite zu smoken (0 Stimmen). Für „Hauptsache lecker“ stimmten 2 Blogbesucher und entsprechend habe ich mir Mühe gegeben. Ich habe mich nach einem Rezept von Steven Raichlen gerichtet, dem man – wie gewohnt -, mal wieder nicht hundertprozentig trauen darf.

churracso1Churrasco meint laut meiner Recherche das Grillen von Spießen über offenem Feuer. Mein Churrasco kommt jedoch ohne Spieße aus. Ich nehme dazu ein Stück Rinderfilet (das Mittelstück, 15-20 cm lang) welches ich längs in vier flache Scheiben schneide. Dazu die eine Hand auf das Filet legen, leicht drücken und mit der anderem mit einem sehr scharfen großen Chefmesser unter der Hand (von den Fingerspitzen in Richtung Handballen) lang schneiden. Vorsicht: Verletzungsgefahr! Die vier dünnen Scheiben (je unter 1 cm dick) klopfe ich mit der flachen Hand von beiden Seiten etwas platt. Ziel sind etwa 0,5 cm Dicke.

churracso2Dann gebe ich die Hälfte meiner Chimichurri-Sauce in eine flache Form, lege die Scheiben darauf und fülle die restliche Chimichurri oben drauf und verstreiche diese gleichmässig. Das Fleisch muss dann mindestens 1 Stunde marinieren. Danach die Chimichurri grob abstreichen und als Beilage zum essen beiseite stellen.

churracso3Der Grill muss zum direkten Grillen vorbereitet werden. Die Fleischscheiben brauchen je Seite nur 2-3 Minuten, mehr auf gar keinen Fall. Es handelt sich schließlich um bestes Rinderfilet, welches ja von sich aus schon sehr zart ist und eigentlich fast roh gegessen werden sollte. Deckel drauf für’s Grillaroma! Zu den Churrasco-Scheiben passen Ofenkartoffeln mit Sour-Cream, scharfe Habanero-Sauce und natürlich die Chimichurri.

churracso4Die Churrasco-Scheiben schmecken absolut wunderbar (butterzart!), leicht nach Chimichurri und sind einfach ganz köstlich mit ihrem Rindleisch-Grillaroma.

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Chimichurri

Die Chimichurri kommt ursprünglich aus Argentinien. Dieses südamerikanische „Pesto“ wird zu gegrilltem Rindfleisch (asado/Churrasco) gereicht. In seiner Basisversion bereite ich die Sauce wie folgt zu:

4 Handvoll glatte Petersilie fein hacken
6 Knoblauchzehen grob hacken
zusammen mit
grobem Salz
frisch gemahlenem Pfeffer
Chili-Flocken
75 ml Weißweinessig
250 ml Olivenöl
1 Schluck Wasser
im Mixer pürrieren.
Fertig!

Man kann auch weniger Petersilie nehmen, und diese durch Koriander und/oder Minze (zu Lamm!) ersetzen. Es können ganz nach Laune  auch gehackte Zwiebeln und Tomaten hinzu gegeben werden. Wichtig: Nach Konsum dieser südamerikanischen Leckerei sollte man weder Zahnarztbesuche noch Vorstellungsgespräche oder amouröse Dates wahrnehmen. Von wegen „Petersilie mildert den Knoblauchgeruch“ – da ist nichts dran! 😉

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dscn29221In diesem Topf wird ein 5 kg Erpel ,der ein halbes Jahr alt werden durfte auf seinen letzten Weg in den Smoker vorbereitet.Sein gleichalter Bruder wurde im Vorfeld auf die traditionelle Weise im Backofen über 5 Stunden gegart und war danach immer noch zäh wie Leder(Enten sollten spätestens nach 3 Monaten geschlachtet werden).Dieses mal sollte es anders werden. 4 Tage liegt der Erpel in einer Lake, die für den Geschmack sorgen soll.Für die Lake habe ich je 100 gr. Salz auf 1 Liter ins Wasser gerührt. Außerdem wurden 3 Möhren,1 Stange Sellerie, 1 Stange Lauch, 4 Zwiebeln, 7 Wacholderbeeren, 15 weiße Pfefferkörner und 2 Lorbeerblätter hinzugefügt.Möhren,Lauch und Sellerie vorher waschen und grob zerschneiden.Dann ging es für 4 Tage in den Kühlschrank.dscn2923

Aus der Lake kommend wurde der Erpel abgewaschen und  um 10 Uhr mit der Brust in Richtung Feuerkammer auf das Grillrost gelegt.Ein kleines Stück Buchenholz sorgte fürs Aroma.dscn2928

Um 17 Uhr waren die erforderlichen 85° Gartemperatur in der Brust erreicht und der Erpel wurde gedreht.Der weiße Belag auf dem Geflügel und der Smokerinnenwand stammt von der Kohle aus Kokosfasern(hierfür muß kein Baum sterben-toll).dscn29291

Gegen 19 Uhr hatte ich den Erpel dann endlich auf dem Teller. Die Brust war schön saftig und schmeckte dank der Lake super.Das Fleisch hatte eine durch und durch rötliche Farbe (ähnlich Kasseler) bekommen.Die Haut war zäh und kein bisschen knusprig, da störte der Belag von der Kohle auch nicht mehr.Die Flügel waren zu sehr durch und die Beine zu wenig.Die wohlschmeckende Brust hat uns aber für alle Mühe entschädigt und satt gemacht.

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dscn2962Heute soll Tiefkühllachs, der über Nacht nassgesalzen wurde (siehe Geräucherte Forellen)  geräuchert werden.Der Lachs wird zusammen mit der vorgeglühten Kohle und einem kleinen Buchenholzscheid in den Smoker verfrachtet.dscn2963

Nach einer Stunde zeigt das Bratenthermometer 56° an,soll aber 60° sein.Also schnell noch einmal der Deckel zu und 10 Minuten warten.Die Fischstücke werden dann mit Rost aus dem Smoker genommem und an der Luft leicht abgekühlt(heißer Fisch fällt beim Abheben vom Rost schnell in viele kleine Stücke).

Fazit:Alles richtig gemacht,die Nasssalzung hat dem Lachs die erwünschte Geschmacksnote verliehen.Das Raucharoma ist deutlich, aber nicht zu aufdringlich.Die 60°  Gartemperatur sind ausreichend,jedes Grad mehr nimmt dem Fisch nur Feuchtigkeit und macht ihn trocken.

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Üben, üben, üben … und noch mehr Grillutensilien kaufen! Alle meine Thermometer (4 oder 5?) sind ja für das Niedrigtemperaturgaren gedacht und gehen daher „nur“ bis ca. 200° Celsius, was zum Pizzabacken auf dem Pizzastein in der Weberkugel natürlich viel zu wenig ist. Der Pizzastein soll um die 300° C haben, die Pizza braucht dann nur 8 bis 10 Minuten darauf. Also habe ich mir ein IR-Thermometer gekauft, welches von -50° bis +500° per Infrarot auf Entfernung die Temperatur misst. Ein klasse Teil! Einfach auf den zu messenden Punkt/Gegenstand zielen und abdrücken, schon wird die Temperatur mit Kommawert angezeigt. Sehr gut!

Beim ersten Pizzabackversuch hatte der Stein 300 Grad und die Pizza war von unten nach 8 Minuten bereits angebrannt. Also die Kohlen unter dem Stein beiseite geräumt, Deckel gelüftet und gewartet, bis die Temperatur auf 280° gesunken ist. Erneut aber leichte Verbrennungen an der Unterseite. Erst im letzten Versuch bei gemessenen 260° Grad wurde die Pizza optimal (8 Minuten).

Fazit: ein IR-Thermometer ist zum Pizzabacken auf dem Stein in der Kugel unerläßlich. UND: ein Mann kann nie genug Grillutensilien besitzen!

Alles zum Thema PIZZA in diesem Blog.

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Seit geraumer Zeit geistern Pommesbuden mit richtig scharfen Currywurstsaucen durch die Medien. Natürlich hat das ganze in der Hauptstadt begonnen, nun gibt es sowas aber auch im provinziellen Münster!

Da ich sehr gerne sehr scharf esse und dank Freund Helmut aus Havixbeck auch schon vor Jahren Blair’s Saucen (Weltrekord in Schärfe/Guinessbuch) kennen lernen durfte, war es höchste Zeit, die hiesige Wurst und ihre Schärfe zu testen.  Der Imbiß „Feuer frei!“ in Münster-Gievenbeck bietet für seine Currywurst die Schärfegrade NULL (0) bis APOKALYPSE (7). Die beiden höchsten Schärfestufen 6 (Inferno) und 7 werden nur an erfahrene Kunden ausgegeben, oha!

Ich habe mir dann mal je eine Currywurst mit Schärfe 2 und 3 bestellt und bin wirklich begeistert! Klasse Currysaucen mit wirklich gutem Geschmack, sehr gut gebratene und schmackhafte Bratwurst und tolle Schärfe! Schärfer muss ich schon gar nicht haben. Tipp: Pommes/Mayo und Kakao zum Mildern der Schärfe!

Currywurst ab Schärfegrad 4 aufwärts empfehle ich übrigens nur absoluten Blairholics – Helmut, übernehmen Sie!

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Coole Sache, diese Online-Umfragen! Muss ich direkt mal testen, und zwar mit DIR, lieber Leser:

Was soll als nächstes in den Weber OTG?

Diese Umfrage ist geschlossen!

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