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Archive for August 2009

Nachdem am Montag die Planken aus Hamburg mit der Post gekommen sind, war es heute an der Zeit, mal was für mich Neues zu wagen: Hähnchenbrust von der Planke!
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Die Plankenoberseite sorgfältig einölen und mit der Unterseite für mind. 3 Stunden auf’s Wasser legen.
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Die Hähnchenbrüste hatte ich 4 Stunden zuvor mariniert mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Rosmarinpulver, Chiliflocken und reichlich gehacktem Knoblauch.
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Die Planken kommen bei 210°C mit der gewässerten Unterseite auf den Rost. Deckel zu dabei und 10 Minuten lang Temperatur nehmen lassen.
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Dann die Hühnerbruste auf die Planken legen und nochmal mit der Marinade bestreichen. Na supi, dabei tropft Öl in die Glut, ich hab höllische Flare Ups und die Planken fangen Feuer. Ich hüpfe wie ein Irrer um die Kugel, bis mir endlich die Idee kommt, den Deckel zu schließen! … und schon ist Ruhe.
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Ich zieh die Brüste bis 83°C Grad, dann kommt eine Planke auf den Tisch.
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Anschnitt! Perfekt, nicht trocken, noch schön saftig, aber gar.
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Dazu Salat mit Kürbiskernöl-Dressing (für Frau die Sylter Salatfrische) und einen frischen Riesling. Das Hähnchen schmeckte Klasse, gar nicht rauchig, und war super gegart.
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Planken bereichern das Grillen, soviel steht mal fest. 😉
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Letzten Samstag im Großmarkt konnte ich nicht an den schmiedeeisernen Turk-Pfannen vorüber gehen, ohne zuzuschlagen.
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Heißes Wasser in die Spüle lassen, Waschmittel einrühren (kein Spülmittel!) und die Pfannen einweichen. Dann ordentlich schrubben, damit der Korrosionsschutz runter geht.
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Abschliessend mit klarem heissen Wasser abspülen und gut trocknen. In jede Pfanne Salz mahlen…
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… rohe Kartoffeln in Scheiben hinzu und bodenbedeckend Sonnenblumenöl dazu geben.
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Ab auf den heissen Grill und brutzeln lassen.
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Dabei die Kartoffeln ab und an mal wenden.
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Die Kartoffeln müssen richtig schwarz werden! Dann die Pfannen leeren und mit Küchenkrepp trocken reiben. Fertig sind die Pfannen und warten auf ihren Einsatz. Da ist doch noch Hitze und Glut in der Kugel?
Da ich heute nur Milchkaffee und noch nichts gefuttert hatte, habe ich mir Bratkartoffeln und Nackenkotelett vom Schwein gemacht.
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Einfach nur klasse! Direkt aus der Pfanne gegessen, die hält noch weiter gut die Wärme, da wird nichts kalt. Ein sehr rustikales Futter-Feeling, genau mein Ding. Und ENDLICH mal wieder Schweinekotelett (wenn auch mit sehr kleinem Knochen)! Nur mit Salz und Pfeffer und etwas Butter gegen Ende der Garzeit schmeckte es hervorragend und ich fühlte mich an Kindertage erinnert.
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Köstlich. 😉

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Am vergangenen Samstag gingen meine Kugel und Sohnemann mal wieder mit mir auf Reisen zu meinen Eltern und meinem Bruder. Da ich noch ein gutes Kilo Rücken vom Ibérico in der Truhe hatte, habe ich mit Muttern einen spanischen Abend abgesprochen.
Vorspeise: Gazpacho andaluz mit Scheiben von Chorizo und Fuet und Brot
Zwischengang: Chicken Wings (ok, ist nicht wirklich spanisch, aber meine Familie kannte die noch nicht knusprig mit dem Holder gegrillt)
Hauptgang: Pimientos de Padrón, Tortilla de Patatas und Rückensteaks vom Ibérico
Nachspeise: Crema catalana
Getränkefolge: Rioja Rosado, Tempranillo, Brandy de Jerez
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Die Gazpacho war oberlecker, hätte ich mich dran satt essen können.
Ein Blick vom Grillunterstand durch den Garten auf den rückseitigen Giebel.
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Die Chicken Wings ölen und mit Gewürzen der Wahl rubben (ich hab‘ wieder mal Prudhomme’s Poultry Magic genommen). In 45 Minuten bei 225°C in der Kugel sind die Wings fertig.
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Die Wings in’s Haus tragen und dabei nicht stolpern!
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Mit dem Halter werden die Wings immer gut, super knusprig und dabei innen keinesfalls trocken.
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Da ich beim morgendlichen Besuch im Osnabrücker C&C (Ratio) keine Pimientos bekommen hatte (70er Ramschladen!), habe ich als Beilage zu den Rückensteaks einen schnellen Gemüsetopf zubereitet:
Zwiebel und reichlich Knoblauch gehackt und in viel Olivenöl angeschmurgelt. Rote und gelbe Paprika gestückelt, Zucchini geschnippelt, Standardpepperoni entbeint und alles eingerührt. 4 große Tomaten gestückelt und hinzu gegeben. Aus Vatters Garten Oregano, Rosmarin, Thymian und Salbei gehackt und untergerührt. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abgeschmeckt. Fertig.
Für die Tortilla:
1 Kg Kartoffeln schälen und mit dem Gemüsehobel zu hauchdünnen Scheiben verarbeiten. Reichlich Olivenöl in einer schweren Pfanne erhitzen und die Scheiben darin brutzeln. Einmal wenden und mit 1 TL Salz würzen. Dann die Hitze runter schalten und für weitere 15 Minuten schmurgeln lassen, dabei ab und an mal vorsichtig wenden.
6 Eier mit 1 TL Salz schaumig schlagen. Kartoffeln mit einer Schaumkelle abgetropft unter die Eier heben. Dann erneut Olivenöl in der Pfanne erhitzen und die Masse zurück geben. Braten, bis die Masse gestockt ist, dann mittels eines Tellers die Tortilla wenden und die Rückseite braten. Die Tortilla kann heiß, warm oder kalt gegessen werden. Ein Gedicht!
Kommen wir nun zum Star des Abends, dem Rücken vom iberischen Schwein, ein gutes Kilo schwer.
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Das gute Stück habe ich in 8 Steaks geschnitten und diese beidseitig mit Olivenöl gestreichelt und nur einseitig leicht gesalzen und gepfeffert. Bloß nicht zuviel dran, der Eigengeschmack des Fleisches soll überzeugen.
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Näher dran rechter Teller:
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Näher dran linker Teller:
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Die Steaks vorsichtig durch den Garten zum Grill balancieren.
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Erstmal pro Nase nur 1 Rückensteak grillen. Je Seite ca. 2 minuten und gute 2 Minuten indirekt etwas ruhen lassen.
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Na super! Kommste rein mit dem Fleisch, da hat die Meute sich schön über Tortilla und Gemüse hergemacht. Und stürzt sich direkt auf’s Fleisch!
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Mmmh, klasse! Die Kombination mit den Beilagen bringt’s und das Ibérico schmeckt wieder einmal umwerfend. Ein Schwein von einem Schwein!
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Für uns 3 Männer hatte ich ja extra noch ein zweites Stück eingeplant, also Weinglas gegriffen und zurück an den Grill!
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Heißa, das viele Fett sorgt für Flare Ups hier…
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… und da.
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Und dieser komische Vogel kommt als nächstes auf den Drehspieß!
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Von Mutters leckerer Crema catalana zum Nachtisch hab‘ ich vollen Bauches verpennt ein Foto zu machen.
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Egal. Es war ein köstlicher spanischer Abend! Darauf einen 103!

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1 TL Muskat
1 EL Nelken
2 TL Zimt
2 EL schwarzer Pfeffer
2 EL Koriander
2 EL Cumin
3 EL Kardamom

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Nachdem ich heute meiner Frau von dem köstlichen Le Big Makke von gestern abend berichtet hatte, wollte sie natürlich auch einen solchen Burger haben – allerdings in einstöckiger Mini-Version. Et voilà:
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Schmeckte auch einstöckig sehr lecker.
Dann ging’s an den Hauptgang: gegrilltes Lachskotelett mit Kräuterbutter und Fenchelgemüse aus dem Förmchen.
Für die Sauce zum Gemüse etwas konzentrierte Gemüsebrühe mit Noilly Prat und Weißwein vermischen, gekörnten Senf und Creme Fraiche einrühren, dann frischen Pfeffer hinein mahlen und frischen Dill fein hacken und hinzufügen. Eine Prise Zucker hat noch nie geschadet.
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Olivenöl im Förmchen erhitzen und gehackte Zwiebel darin anbraten.
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Folgende Zutaten bereit stellen: gehackten Fenchel, gehackte Tomate und gehackten Knoblauch mit Chiliflocken sowie die angerührte Tunke.
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Den Chiliknoblauch mit anbraten, dann Fenchel und Tomaten einrühren. Mit der Tunke auffüllen.
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Im hinteren, unbeheizten Teil der Kugel simmern lassen. Nun zu den Lachskoteletts. Ich hatte vor geraumer Zeit einen ganzen Norwegerlachs gekauft und zu Koteletts zerteilt und in Zweierpacks eingefroren. Heute war so ein Pack fällig. Schon früh morgens rausgelegt, tauten die Jungs bis abends vor sich hin und waren gerade bereit. Die selbstgemachte Kräuterbutter (Butter, Salz, frische Kräuter der Provence) im Schälchen auf dem Rost kurz verflüssigen und die Koteletts damit bepinseln.
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Ab auf den Rost!
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Schön weiter bepinseln und bei der Dicke der Koteletts (gute 6cm) knappe 25 Minuten grillen und dabei öfter mal wenden.
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Förmchen fertig! Meiner Frau war’s zu „sauer“ (hast du da Senf dran?), aber ich fand’s genau passend zum Fisch, sehr lecker, sehr nach Fenchel und Dill schmeckend.
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Der Lachs sieht klasse aus und riecht betörend.
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… und er ist noch saftig, hurra!
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Das war lecker Fisch vom Feinsten, ich hab noch nie zuvor Lachs „gegrillt“, immer nur gesmoked, und es lohnt sich absolut. Fantastischer Geschmack.

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„Hamburger! Der Grundstein eines jeden nahrhaften Frühstücks.“
„Wie nennen die einen Big Mac?“
„Big Mac ist ein Big Mac. Aber die nennen ihn „Le Big Makke“.
Spätestens jetzt wissen Filmfreunde, worum es geht! Richtig, heute ist wieder Männerabend und Burnfather Moppface ist zum Hamburgeressen erschienen. Wir testen heute Le Big Makke gegen den Big Kahuna Burger – im Pulp Fiction Style.
Für den Big Kahuna 400g Rinderhackfleisch pfeffern und salzen und zwei Patties formen. Kalt stellen.
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Für die Big Kahuna Sauce zu gleichen Teilen Tomatenketchup und braunen Zucker verköcheln, Dijon Senf nach Geschmack hinzu geben. Die Sauce soll ein gutes Senfaroma haben.
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Die Sauce unter stetem Rühren eindicken, dann kalt werden lassen.
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Dann die Sauce für Le Big Makke zubereiten, bestehend aus mindestens folgenden Zutaten:
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Man nehme: 8 EL Miracle Whip, 3 EL oranges French Dressing, 1 Prise Salz, 1 TL Zucker, 1 TL sehr fein gehackte Zwiebel, 1 TL weißen Essig, 1 TL Ketchup, 2 TL süßes Relish (hier Zwiebel), 2 TL Gurkenrelish. Alles gut verrühren und dann für 25 Sekunden in die Mikrowelle. Nochmals sorgfältig durchrühren und dann mind. 1 Stunde kalt stellen.
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Die Big Kahuna Patties beidseitig für gute 20 Minuten mit Teriyakisauce marinieren.
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Für Le Big Makke 4 Blockhouse Patties à 125g auf den Rost, 4 Minuten je Seite.
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Dann ab nach hinten und Cheddarscheiben drauf. Zuerst 2 Bun-Böden einseitig anrösten.
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Dann wenden (das werden die Mittelteile) und zusätzlich je zwei Böden und Deckel anrösten.
Auf die Böden kommt reichlich Sauce und etwas Eisbergsalat. Auf den Mittelteil auch reichlich Sauce, Essiggurkenscheiben und gehackte Zwiebel.
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Dann die Patties drauf und fertig ist Le Big Makke!
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Burger machen glücklich!
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… und der schmeckt vielleicht mal gut!!! McDoof kann einpacken…
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Für den Big Kahuna die Patties und Scheiben frischer Ananas grillen. Wenn die Patties gut sind, diese nach hinten schieben und mit Cheddarkäse bedecken.
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Auf die Böden der großen Maxi-Burgerbuns reichlich Sauce verstreichen und Eisbergsalat und Tomatenscheiben darauf verteilen. Gehackte Zwiebeln darüber streuen.
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Als nächstes kommen die Ananasscheiben (süß und weich gegrillt!) und darauf die Patties, Deckel zu.
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Anschnitt!
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Hmm, hmm, das ist ein leckerer Burger!
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Sprite? Gut! Was dagegen wenn ich mir etwas von deinem leckeren Getränk nehme um das hier runter zu spülen?
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Wat is – wer massiert nun Marsellus seine Frau ihre Füße?
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Steak und Maiskolben könnte ich ja ständig futtern und zum Glück hatte ich noch 2 US-Rumpsteaks im Froster, die am Samstag zum langsamen auftauen in den Kühler wanderten um dann am gestrigen Sonntag vergrillt zu werden. Vakuumierte Maiskolben habe ich eigentlich immer vorrätig. Für eine kohlenhydratreiche Beilage wollte ich erneut die Förmchen zum Einsatz bringen: Cajun Wedges sollten es werden. Aber eben nicht im Backofen, sondern in der Kugel!
Die Kartoffeln schälen (oder auch nicht) und zu Wedges der Länge nach achteln. In einen TK-Beutel Salz, Pfeffer, süssen Paprika, scharfen Paprika (oder Chilipulver), gemahlenen Kümmel (Frau mag kein Cumin), Rosmarinnadeln, Thymianblättchen und einen ganzen fein gehackten Chinaknobi füllen, gut mischen und Olivenöl dazu geben. Die Wedges im Beutel marinieren.
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Die Menge der Wedges war dann doch zuviel für die beiden kleinen Förmchen und eine Schale vom schwedischen Möbeldiscounter musste einspringen.
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Die Form mit den Wedges braucht bei 220°C gute 45 Minuten (dabei öfter die Wedges umschichten) und die Maiskolben knapp 30 Minuten.
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Für die Steaks die Vents voll aufdrehen, noch einen halben durchgeglühten AZK nachfüllen und bei 250°C grillen. Je Seite zwei mal anderthalb Minuten, dann etwas ruhen lassen.
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Das Steak war leider schon medium/well done, daher kein Anschnittbild, aber gutes US-Beef verzeiht auch dies und bleibt zart und saftig. Puh. Dazu gab’s neben S&P noch Kräuterbutter und Dinosaur’s Devil’s Duel Habanero Hot Sauce.
Die Wedges – mit Sour Cream – waren gut, aber das nächste mal gibt es die in nur einer Lage in der Form, dann dürften sie noch krosser werden. Maiskolben mit Butter und Salz waren wie immer köstlich.

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