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Archive for Dezember 2009

honks_newyearJack the Ribber und Burnfather Moppface

wünschen allen BBQ-Begeisterten

ein gutes neues Jahr!

… und immer eine Schippe Grillkohle im Keller!

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Ein wichtiges Ritual in meinem Leben ist das Treffen mit meinen beiden ältesten Schulfreunden zum LAN-Zocken zwischen den Jahren. Seitdem mich der Grillvirus infiziert hat, lege ich zu diesem Anlaß auch stets was auf den Rost.
Also bin ich am Montag morgen zum Metzger und habe 1cm dicke Nackensteaks (durch den Steaker gelassen) und etliche Damhues Rostbratwürste gekauft. Zuhause dann den Stössel geschwungen, um die Würzmischung für den Gyrosspieß zu mörsern. Für die 3,5kg Nackensteaks mache ich die doppelte Menge an Marinade von meinem Rezept.
Die Mischung mit 1 Liter Naturjoghurt und reichlich Olivenöl verschlagen.
Die Steaks alsdann marinieren, eintüten und für 24 Stunden kalt stellen. In der Hektik des Aufbruchs zum Treffen bei einem Grillfreund hatte ich ganz vergessen, Knoblauch zur Marinade zu pressen und Zwiebeln dazu zu reiben. Mist…
Nachdem ich dann das Treffen in Gladbach überlebt hatte und am Dienstag mittag zurück in Altenberge aufschlug, hieß es schnell den AZK mit Holzkohle anzufeuern. Dann mit den Jungs das LAN einrichten und die PC-Kommunikation testen sowie das Spiel (Left4Dead) an’s Laufen bringen. Dann HUNGER! Zum Glück sind die Bratwürste schnell gegrillt.
Je zwei Würste zerschneiden und ganz klassisch im Pappschälchen mit meiner Pflaumen-Currysauce und einer halben Scheibe Toastbrot anrichten.
Die Männer brauchten dann noch Nachschlag und ich durfte eine zweite Portion grillen.
Nach dem Gemetzel des nachmittags brauchten wieder eine Stärkung für die weitere Schlacht am abend. Ein AZK mit Brekkis wird angefeuert und die Wii mit Resort für die Männer angeschlossen. Die Männer haben Spaß und ich grill‘ mir was zurecht.
Erstmal den Spieß stecken.
Die Kugel wird bestückt.
Die erste halbe Stunde räuchere ich mit vertrocknetem Basilikum und Lorbeerblättern. Riecht klasse!
Nach insgesamt 2 Stunden bei 180°C (Deckelthermo) und einer Außentemperatur von um die 0°C habe ich fertig.
Tellerbild mit Gemüsezwiebelringen, Tsatsiki und Krautsalat.
Die Jungs haben reichlich zugelangt, lecker war’s. Nach der halben Stunde futtern war auch restliche Hälfte vom Spieß gar gegillt und konnte für den Tag danach geschnippelt werden. Dann sind wir wieder ab an die PCs und haben den Zombies den Garaus gemacht, bis sich Müdigkeit unter uns breit machte. Schön war’s!

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Wie bereits angekündigt, grille ich dieses Jahr am ersten Feiertag eine Gans in Konkurrenz zu Mutters fabelhafter Gans aus dem Backofen (ich Depp!).
Mögen die Spiele beginnen…
Gestern brachten mir dazu mein Brüderchen und Nils Holgersson eine frisch geschlachtete Gans aus der Heimat. Dieser Kurierdienst wollte reichlich entlohnt sein mit köstlichem Winterbockbier (aus Einbeck, wo das Bockbier erfunden wurde!) und pro Nase mindestens zwei Hamburgern mit Le Big Makke Sauce.
4600g Gans, sehr schön.
Ab ins Brinebad nach meinem Truthahnrezept, allerdings um Wacholderbeeren und eine Zimtstange erweitert. Abschliessend mit Wasser und Apfelsaft auffüllen und den Vogel beschweren. Für 24 Stunden in den Kühler.
Am frühen mittag des ersten Weihnachtstages geht es los: Grill und Zubehör in den Wagen hieven, Klamotten, Geschenke, Frau und Kind verstauen. Ein Dunkles aus Franken und Altenmünster Winterbier aus dem Allgäu sind mit an Bord für den festlichen Tag. Ab geht’s über die A1 in den Norden zu meinen Eltern. Draußen herrscht ein Grau in Grau: Schneeregen, Regen und Nieselregen wechseln sich ab…
Nach Ankunft und Auspacken wird erstmal ein passender Grillplatz gesucht, der den Bedingungen trotzen kann (Regen und starker Wind). Am besten geht das mit einem Oude Genever und einem Glas Bier in der Hand. Schnell ist ein Patz gefunden und die Kugel mit Unterbau kann in Betrieb genommen werden. Auf den Kohlenrost lege ich flach zwei Ziegel, der Smokenator wird bestückt und der AZK entfacht.
Die außen und inwändig mit Salz und Pfeffer behandelte Gans kommt auf die mit heißer Hühnerbrühe gefüllte Kanone.
Die Fettpfanne wird mit einer Tasse Salzwasser befüllt.
Die Kugel steht bei 180°C. Die Fettpfanne paßt genau in die Kugel neben Smokenator und auf die Ziegel über dem Kohlrost.
Die erste Stunde smoke ich mit Hickory, das hat mir und meinen Gästen schön beim Turkey gut geschmeckt.
In Stunde 2 und 3 begieße ich die Gans halbstündlich mit dem salzigen Fett aus der Pfanne. Nach 3 Stunden zeigen beide Thermometer in linker Brust und rechter Brust 85°C Kerntemperatur und die Gans kommt aus der Kugel auf den Küchentisch.
Dort wird sie erstmal mit Jehova bedeckt und ruht für 20 Minuten. Genug Zeit für uns, die Bouillon zu essen!
Dann ANSCHNITT, mein Vater schwingt das Messer und ich die Kamera.
Haut: KROSS!
Fleisch: SAFTIG!
„Kommet ihr Hirten, die Gänse sind bereitet!“
Geschmack: KÖSTLICH!
„Jaja, und ich muss den ganzen Weg aus dem Morgenlande die Krone herbeischleppen für den Sieger!“
FAZIT: es gibt keinen eindeutigen Sieger, wir haben uns auf ein Unentschieden geeinigt.
Meine Mutter hatte wie stets zu Weihnachten die klassische Gans aus dem Ofen gebraten: kross, lecker, aber wie immer etwas zu trocken im Fleisch Meine war dank der Brine saftiger. Und den Rauchgeschmack liebe ich ja sehr, auch meine 71jährige Tante war davon sehr begeistert.
Der Abend klang dann noch sehr festlich an Kamin und Krippe aus.
Zur Hautfarbe meiner Gans: wer schonmal Geflügel gesmoked hat, weiß, daß sich die Haut extrem schnell sehr dunkelbraun färbt. die Tendenz ins Schwarze ist dann natürlich der Hitze geschuldet und dem Übergießen mit dem salzigen Fett. Das Ergebnis sieht kurz vor verbrannt aus, war es aber wirklich nicht: einfach nur lecker und knusprig. Eine Gans aus dem Backofen – oder ungeräuchert aus der Kugel – hat dagegen eine vornehme Blässe.

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xmas-honksJack the Ribber und Burnfather Moppface

wünschen allen BBQ-Begeisterten

schöne Feiertage!

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Heute gibt es wieder mal eine Premiere, unser indonesisches Leibgericht Babi Pangang!
Für die Marinade Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer grob hacken/schneiden.
In Erdnußöl anbraten.
Einen gehäuften Eßlöffel Sambal Oelek, reichlich Tomatenketchup und braunen Zucker hinzu geben.
Eine viertel Stunde unter Rühren leicht simmern lassen. Die Sauce dann vollständig erkalten lassen.
Ich mache heute mal einen Fleischtest, welches sich besser eignet: 1kg Nacken oder 1kg Bauch (mit Schwarte).
Das Fleisch mit der Spitze eines Wetzstahls pieksen, damit die Marinade besser eindringen kann. Kennt man ja als „Jooking“ vom Jamaican Jerk Pork.
Fleisch und Marinade in Gefierbeutel geben und sorgfältig massieren. Dann kalt stellen.
Weiter geht es mit dem Atjar Tjampur.
Einen kleinen Weißkohl, zwei Zwiebeln und eine große rote Paprika in feine Streifen schneiden. Knoblauch und Ingwer hacken und in Erdnußöl anbraten. Zwiebeln und Paprika hinzu geben. Braten.
1 EL Kurkuma einrühren und den Kohl dazu geben. Reichlich Salz, Zucker und Apfelessig einrühren, den Deckel schließen und das ganze für 10 Minuten sachte köcheln lassen. Fertig.
Nun noch schnell die Süß-Sauer-Sauce kochen! Dazu einen halben Liter bereits reduzierte Hühnerbrühe erhitzen. Etwas Sambal Oelek, reichlich Tomatenmark und braunen Zucker einrühren. Köcheln und mit Apfelessig abschmecken. Mit Tomatenketchup zur leichten Sämigkeit abbinden. Fertig.
Ab in die Kälte, -12,8°C!
Die Kugel wird mit einem vollen Smokenator ohne Wasserwanne bestückt und auf 150°C gebracht. Darauf erstmal ein kleines Witbier.
Das Fleisch aus den Beuteln nehmen, die Marinade dabei auffangen, und von festen Marinadenresten säubern. Dann auf den Rost legen und mit den Thermo-Sonden pieksen. Geräuchert wird heute mal mit verholztem Basilikum – Schwägerin G. sei dank!
Öchö-öchö… Kann nix sehen…
Ah, ja, so sieht’s aus.
Geplant sind gute 3 Stunden bei 150°C, KT 80°C ist das Ziel.
Nach drei Stunden und 15 Minuten bei um die 170°C auf Rosthöhe in der Kugel meldet der Bauch als erster „Ziel erreicht, 80°C!“ und kommt vom Rost in ein wärmendes Jehovamäntelchen.
Der Nacken ist noch bei 73°C, schaunmermal…
Der Bauch kam nach 20 Minuten Jehovaphase auf’s Brett.
Uuuuuuuuund Anschnitt!
Sehr saftig, klasse!
In Scheiben schneiden.
Anrichten! Zuerst einen Spiegel aus der einreduzierten heißen Marinade.
Darauf die Bratenscheiben.
Darauf der warme, indonesische „Krautsalat“.
Darauf die heiße süß-saure Sauce.
Reis dabei, Weißwein im Glas, los geht’s!
Mmmh, das war sehr lecker! Insgesamt sehr scharf, ausgewogen suß-sauer und das Fleisch herrlich saftig und zart. Die Schwarte natürlich nicht kross, aber die kann man ja wegschneiden. Beim nächsten mal würde ich zudem auf Rauch verzichten, der Geschmack ist so nicht ganz harmonisch.
Aha, der Nacken piept, hat seine 80°C auch erreicht. Eine ganze Stunde später als der Bauch!
Nach 20 Minuten in Jehova anschneiden:
Fazit: In jedem Fall zu Beginn smoken, der Nacken schmeckte einfach genial! Er war obersaftig und viiiel viel besser im Geschmack als der Bauch. In Zukunft nur noch Nacken für’s Babi Pangang.

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So. Frau aushäusig, Freund Burnfather schon lange nicht mehr unter vier Augen begrillt, da stand doch was an! Altbier, Wacholder und gute Gespräche…
Amuse Goeulle: Käsekrainer von der Gusseisenplatte.
Dazu frisch geriebenen Kren und Senf. Okay, die Kruste am Boden ist etwas schwarz geraten. Dem Quatschen sei es geschuldet.
Zweiter Gang: Lachskotelett mit Kräuterbutter gemoppt.
Hauptgang: Blackened Steak
Hmm, sehr junges Jungbullenfleisch, kein Fettrand, kaum Marmor… Wo ist die Rumbsteak-Fettkante?
Mit flüssiger Butter bepinseln.
Mit Prudhommes Blackened Steak Magic rubben.
Auf den Rost!
Nach 2 Minuten wenden.
Nochmal 2 Minuten und ab nach hinten zum ruhen. Nach 10 Minuten auf’s Brett.
Kein Anschnittbild, da für mich zu blamabel. Ich muss das „blutiger“ haben. Quatschen am Grill schadet…
Egal, Burnfather war begeistert und wir hatten wieder ’ne Menge Spaß!
Achso: Rotkäppchen war auch da.

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Letzten Freitag hatte ich neben Sohnemann auch seinen Stiefbruder zu Gast und Hamburger wurden gewünscht. Zu Befehl!
Für Vatti mit roher Zwiebel. Le Big Makke Sauce regelt!
„Nee, den Bacon extra, den essen wir gerne so!“ Nun gut.
Genug der Worte, Burger gehen einfach IMMER!

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