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Archive for März 2010

Das Indoor-Grilling läßt mich nicht los. Jeden Winterabend haue ich hier reichlich Holz durch den Kamin, da geht doch was? Zumal ich den VA-Hovergrill von Freund Burnfather noch einweihen muß! Klasse Rumpsteaks à 300g vom deutschen Jungbullen, geölt, gesalten und gepfeffert. Ab damit auf den vorgeglühten SFB-Gussrost. Die kleine Lodge nimmt schonmal leicht Temperatur.
Anderthalb Minuten längs, anderthalb Minuten quer und wenden für das gleiche Procedere. Olivenöl und angedrückte Knoblauchzehen kommen schonmal in die Lodge.
„Entspannen in Pfannen“ für gute 20 Minuten.
Dazu gibt’s einen schönen Tempranillo aus der Navarra, Habanero-Sauce und einen Rucola-Parmesan-Salat.
Aaaaah, herrlich…
Noch ein Close-Up für die Genießer…
Lecker war’s!
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Eine Leckerei aus meiner Kindheit ist Knipp aus der Pfanne, kross gebraten. Im Osnabrücker Raum wird es auch Stopsel genannt. Gut, dass man Knipp bei Bley bestellen kann.
Dose auf, lecker Hundefutter mit extra viel Fett! 😉
Klarer Fall für die große Lodge.
Das Knipp kommt in die heiße Pfanne.
Es verflüssigt sich denn sehr schnell, der Fettanteil ist unglaublich hoch.
Von unten schön kross angebraten!
Servieren auf einem Salzkartoffelbett mit süß eingelegtem Kürbis und Apfelkompott.
Ich bin ein erklärter Freund von Grützwürsten.
Lecker war’s – auch wenn ich mich jetzt kaum mehr bewegen kann, ächz. 😉

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Rindergulasch portionsweise in halb Olivenöl, halb Schweineschmalz scharf anbraten. Salzen und pfeffern.
Reichlich Tomatenmark, gehackte Zwiebel, gehackten Knoblauch und Chiliflocken mit braten.
Etwas Möhre, Sellerie, Porree und Petersilienwurzel dazu.
Grüne Paprika dazu. Reichlich süßes Paprikapulver einrühren und anbraten.
Fleischbrühe, gehackte Dosentomaten (enthäutet und ohne Strunk) mit Saft und ein Glas Rotwein zugeben. Mehlig kochende Kartoffeln dazu.
Unten und oben reichlich Brekkies und mindestens zwei Stunden köcheln. Fertig!
Baguette dazu.
Lecker war’s!

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Am Samstag durfte die Kugel mal wieder auf Reisen gehen, begleitet vom 10er Dutch Oven. Den Ganzen Freitag und die Nacht auf Samstag hatte es geschneit. Nach der Ankunft also erst einmal einen Blick in den Innenhof werfen, oje!
Also auspacken und erstmal zwei Stunden durch die Wälder gestapft, den Hund und sich selbst bewegen und Hunger holen. Währenddessen reift in mir die Idee, die Stahlesse unter dem Kaminbosen beiseite zu schieben und indoor zu grillen. Vom Spaziergang zurück gekehrt durfte ich feststellen, dass da noch jemand die gleiche Idee gehabt hatte und bereits tätig gewesen ist. Super!
Dann kann’s ja losgehen. Als Vorspeise gibt es Risotto vom Muskatkürbis. 750ml Hühnerbrühe erhitzen und ein Päckchen Safran darin auflösen bzw. die Brühe Farbe nehmen lassen. Unterm dem Dutch Oven reichlich Glut platzieren. Eine Gemüsezwiebel und zwei Knoblauchzehen fein hacken und in reichlich Butter glasig dünsten.
Geschätzte 300g kleine Würfel vom Muskatkürbis (hatte ich im Herbst noch als große Stücke eingefroren) mit dünsten.
Eine halbe Packung Risottoreis (gut 250g) einrühren, bis alle Reiskörner von Butter umschmeichelt sind. Mit einem guten Schluck Weißwein vom Winzer des Vertrauens ablöschen – den Rest gibt es zur Vorspeise. Rühren, bis der Wein aufgesogen ist.
Die Hühnerbrühe angießen, gut umrühren und den Deckel auf den Dutch Oven setzen. Unten nurmehr 8 Brekkies im Außenring und oben desgleichen. Der AZK für die Hauptgang-Vergrillung ist schon zugange.
Feuer, oh lodernde Flamme! Tandarei, tandarei…
Nach 15 Minuten Geköchel sieht der Risotto schon sehr gut aus!
Ich rühre feingeriebenen Parmesan (ca. 80 bis 100g) und frischen, gehackten Salbei ein. Deckel drauf. Brekkies unten komplett weg nehmen und nach oben legen für weitere 15 Minuten.
Der AZK ist durch und wird in die Kohlekörbe links und rechts in der Weberkugel umgefüllt. In die Mitte kommt die mit Wasser gefüllte Fettwanne. Der Spieß wird eingesetzt und der Motor gestartet. Für den Spieß hatte ich am Vortag Nackensteaks vom Schwein mit „Prudhomme’s Pork & Veal Magic“ gerubbt und vakuumiert. Diese wurden heute abwechseln mit dicken Scheiben vom Räucherspeck und der Gemüsezwiebel aufgespießt.
Noch je eine Hand Lorbeerblätter rechts und links auf die Glut, schnell den Deckel drauf und bei 200 bis 225°C eine Stunde grillen.
Der Risotto ist fertig!
Ein Hochgenuß.
Dann war auch schon bald der Spieß fertig.
Die Meute der Fleischfresser stürzt sich begierig darauf!
Gegessen mit „Sweet Baby Ray’s Honey Chipotle“ und Knoblauchbrot.
Zum Nachtisch habe ich noch schnell im gereinigten DO einen Schwarzwaldcobbler gemacht. Ein großes und ein kleines Glas Schattenmorellen mit einem guten Schluck Kirschwasser in den gebutterten DO, etwas Mandelstifte dazu, ein Päckchen Fertigteigmischung „Brownies“ darüber streuen, braunen Zucker und Zimt und weitere Mandelstifte sowie Butterschnitze darauf geben. Brekkies unten acht und oben acht für 15 Minuten. Dann unten leer räumen und oben 16 Brekkies für 25 Minuten.
Servieren mit geschlagener Sahne, Vanilleeis und Amaretto.
Lecker war’s! … und das Indoor-Grilling hat mir so gut gefallen, dass ich am Sonntag den Grünkohl nicht draußen im DO gemacht habe, sondern drinnen am Herd, ich Pussy! 😉

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Letzten Freitag gab’s Kohlrouladen! Als erklärter Wirsingfreund mache ich die Rouladen nicht mit Weißkohl. Los geht’s!
Anderthalb Pfund gemischtes Hackfleisch vermengen mit einer fein gehackten Zwiebel, einer fein gehackten Knoblauchzehe, einem kleingeschnittenen trockenen, in Wasser eingeweichten und ausgepressten Brötchen, einem Ei, süßem Paprikapulver, Salz und schwarzem Pfeffer und zwei Eßlöffeln Senf.
Vom Wirsing die äußeren, dunklen und festen Blätter entfernen und entsorgen. Die helleren Blätter vorsichtig abnehmen und blanchieren (ca. zwei Minuten in kochendes Salzwasser, dann abschrecken in Eiswasser). Den Rest des Wirsings vom Strunk befreien und klein schneiden.
Hackfleischmasse an den dicken Rand eines blanchierten Kohlblattes geben und dieses einrollen, dabei seitlich einklappen. Mit einem Rouladenring fixieren. Mit allen blanchierten Blättern wiederholen bzw. bis keine Hackfleischmasse mehr übrig ist. Bei mir bleibt aber immer Fleisch übrig, aus dem ich Bällchen forme, die es dann als Snack für den Koch vorweg gibt.
Etwas Schweineschmalz im 12er Dutch Oven erhitzen und die Hackbällchen darin braten.
Schonmal ein paar Rouladen anlegen.
Mehr Rouladen anlegen. Die Rouladen sollten leicht gebräunt sein, so schmeckt es mir am besten.
Bällchen raus und Rouladen raus. Röstgemüse (Sellerie, Lauch, Möhre, Petersilienwurzel) anbraten. Hier habe ich Dussel das Tomatenmark vergessen, das für Geschmack, Farbe und Bindung wichtig ist! Also: Zwei gehäufte Eßlöffel Tomatenmark mit anbraten.
Den kleingeschnittenen Wirsing dazu geben und die Bällchen futtern.
Die Rouladen auflegen.
Mit je 250ml Fleischbrühe und Rotwein auffüllen, Deckel drauf, Kohlen drauf und eine halbe Stunde kochen.
Nach einer halben Stunde einen Becher Sahne zugeben und weitere 15 Minuten kochen.
Tellerbild mit Kartoffelpüree! Naja, die Sauce war zu dünn, da hätte die Hälfte an Flüssigkeit gereicht.
Näher ran!
Lecker war’s!

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Ein Risotto ist ja ganz was feines, den esse ich echt gerne. Ob nun als Einzelgericht oder als Primo Piatto bei einem guten Italiener. Der Risotto muss ja unter steter Zugaben kleiner Spritzer heißer Brühe die ganze Kochzeit über gerührt werden, aber ich glaube, das geht auch mal ohne. Heute gibt es daher Pilzrisotto!
Zwei Stunden vor Beginn 20g getrocknete Pilze (hier Steinpilze) in einem dreiviertel Liter heißer Hühnerbrühe einweichen.
Kurz vor Kochbeginn 200g frische Pilze nach Wahl (hier braune Champignons) in 1cm breite Scheiben schneiden, eine Zwiebel und eine große Knoblauchzehe fein hacken.
Die eingeweichten Pilze durch ein grobes Sieb geben, die Einweichbrühe auffangen. Die Pilze hacken. Die Brühe nun durch ein sehr feines Sieb geben, damit kein Sand in’s Essen gelangt.
Ein Drittel Paket Butter im 10er Dutch Oven auslassen. Darin die Zwiebel und die Knoblauchzehe andünsten.
Die frischen und eingeweichten Pilze zugeben …
… und unter Rühren gute 10 Minuten braten.
Eine halbe Packung Risottoreis, gut 250g, einrühren und unter Rühren dafür sorgen, dass der Reis sich gut mit dem Fett vermischt.
Schwarzen Pfeffer darüber mahlen und mit einem guten Schluck trockenen Sherry ablöschen. Rühren. Dann die Brühe und einen Zweig Rosmarin zugeben, alles noch einmal gut durchrühren und den Deckel aufsetzen. Unten alle Brekkies aus der Mitte nehmen, so dass nur ein Kranz aus ca. 12 Brekkies bleibt. Auf den Deckel 10 bis 12 Brekkies.
Nach 15 Minuten Köcheln sieht es schon gut aus!
Ein Drittel Stück abgepackte Parmesanecke (70-80g) fein reiben und einrühren. Ist nicht mehr viel Flüssigkeit im DO, also unten nur noch 6 Brekkies fahren.
Nach weiteren 15-20 Minuten sind die Mehlwürmer fertig. 😉
Schön saftig, noch leicht al dente und ein toller Geschmack.
Der Risotto hat ganz leicht am Boden angesetzt, das nächste mal werde ich für die letzten 15-20 Minuten unten komplett alle Brekkies wegnehmen und mal schauen.
Lecker war’s!

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Heute gab es mal eine münsterländische Spezialität: Dicke Bohnen – zum Eintopf umgewandelt! Mann, was hab ich die Dinger als Kind gehasst… 😆
Vorab noch ein kleines Lied auf die dicken Bohnen!
Reichlich klein geschnittenen Speck in etwas Schweineschmalz auslassen und anbraten.
Gehackte Zwiebel glasig dünsten.
Röstgemüse (Sellerie, Karotte, Lauch, Petersilienwurzel) zugeben und rösten.
Mehlig kochende Kartoffeln in Würfeln darüber schichten, Schwarte und Knorpelabschnitte vom Speck darauf geben. An Würzmischung: Lorbeerblätter, gekörnte Hühnerbrühe, Zucker, schwarzer Pfeffer, Chiliflocken, Piment, Nelke, Bohnenkraut und Majoran. Salbei durfte wegen meiner Frau nicht mit in den Topf.
Mit anderthalb Litern heißem Wasser aufgiessen und umrühren.
Deckel drauf, mit Brekkies bestücken und eine dreiviertel Stunde kochen. Dann einen Becher Sahne und vier klein geschnittene geräucherte Mettenden zugeben.
Zwei große Gläser „Große Bohnen“ (weiße Keime, braune gehen aber auch) zugeben und verrühren.
Deckel wieder drauf und 10 Minuten später ist der Eintopf schon fertig.
Toller Geschmack, sehr würzig – und für mich gab’s noch frischen Salbei oben drauf, yummy.
Lecker war’s!

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