Advertisements
Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Dezember 2010

Roastbeef

Immer wieder eines meiner liebsten Fleischstücke: das Roastbeef. Da war noch ein kleines Stück (unter 1Kg) im Froster, das musste Platz machen für zu erwartende Weihnachtsreste. Also los, „roasten“ wir es!
Es gibt in der Kugel drei Möglichkeiten der Zubereitung:
1. Allseitig scharf angrillen und dann indirekt low & slow gar ziehen bis KT 58°C.
2. Indirekt low & slow gar ziehen ohne das Angrillen (bis KT 58°C).
3. Indirekt low & slow gar ziehen (bis 52/54°C) und dann allseitig scharf angrillen.
Danach Ruhephase in Jehova bei 70/80°C für 10 bis 20 Minuten. Ich hatte mich heute für Nr. 1 entschieden.
Den Smokenator mit glühenden Kohlen zu 3/4 füllen. Den Rost auflegen. Das Roastbeef mit Sonnenblumenöl einreiben und großzügig mit grobem Salz und Pfeffer einreiben. Allseitig über der Glut angrillen, dann in den hinteren, indirekten Bereich legen und mit der Thermosonde spicken. Die Wasserwanne in den Smokenator einsetzen und mit kaltem Wasser füllen. Den Deckel schließen. Schnell sind wir bei 110/120°C und erwarten das Erreichen der Kerntemperatur.
Nach einer guten Stunde (abhängig von der Ausgangstemperatur des Fleischs) piept der Anzeiger, die Zieltemperatur ist erreicht. Jetzt das Fleisch in Jehova schlagen, den Deckel kippen und das Päckchen im hinteren Bereich gute 15 Minuten ruhen lassen.
Anschnitt:
In dünne Scheibchen geschnitten:
Lecker war’s, butterzart.
*** UPDATE vom Tag danach ***
Das Reststück habe ich heute quer zur Faser aufgeschnitten und auf gebuttertem Toast mit Gourmet-Remoulade gestapelt. Das gibt Kraft für’s Schneeschippen…
Alles, was noch Fett und Sehnen hatte, habe ich kleingeschnitten und mache nun einen Fleischsalat für morgen mittag daraus.
Eine rote Zwiebel fein gehackt, mit etwas Zucker und Salz gute 10 Minuten Wasser ziehen lassen. Mit dem Fleisch vermischen und mit schwarzem Pfeffer, gerebeltem Marojan und gemörsertem Kümmel vermengen. Mit reichlich Rotweinessig besprenkeln, vermischen, mit Kürbiskernöl besprenkeln, erneut vermischen und zugedeckt einen Tag im Kühlschrank ziehen lassen.
So mag ich das Roastbeef über drei Tage gestreckt: einmal am Abend als Hauptspeise, einmal zum Frühstück als Sandwich und einmal zu mittag als Salat.
Advertisements

Read Full Post »

Ich bin ja bekennender Freund der orientalischen Küche, besonders der osmanischen – vulgo türkischen. Also habe ich heute die Kugel mit 2 AZK Holzkohle befeuert und den Pizzastein auf dem Rost auf Temperatur gebracht. 250°C reichen hier übrigens.
Vor dem Anzünden der AZK den Teig machen:
1 Kg Mehl in eine Schüssel sieben, 1 Päckchen Trockenhefe, einen halben TL Zucker und eine Prise Salz einrühren. 400ml handwarmes Wasser zugeben und kneten, kneten, kneten. Es soll ein geschmeidiger Teig entstehen, also ruhig 1-200 ml Wasser nach und nach angießen. Knetdauer gute 10 Minuten von Hand, aua. Solange bis der Teig eine seidig glänzende Oberfläche hat. Dann den Teig zugedeckt an einem warmen Ort eine halbe Stunde gehen lassen.
Während die AZK durchglühen (ca. 20 Minuten) den Belag für die Lahmacun bereiten:
Drei Zwiebeln, vier Knoblauchzehen, 2-4 Pepperoni samt Kerne und einen halben Bund glatte Petersilie fein hacken und mischen. Eine große Dose Tomaten (800ml) von Strünken und Hautresten säubern, fein hacken und samt Saft mit 1-2 EL Paprikamark im Mixer pürieren. Salzen und pfeffern.
500g fein gewolftes Lammhackfleisch salzen, pfeffern, mit 2 EL Baharat, 2 EL süßem Paprika, 1 EL Cumin, 1 TL Korianderpulver würzen und mit dem gehackten „Gemüse“ vermischen. Dann die Tomatensauce unterrühren. Nun nach und nach bis zu einem halben(!)  Liter Olivenöl unterrühren. Fertig ist der Belag.
Vom Teig eigroße Bällchen abgreifen und unter Mehl mit dem Nudelholz zu länglichen Ovalen auswalken. Zwei davon sollen auf den rechteckigen Pizzastein passen. Den Belag mit einem Löffel dünn auf dem Teig verteilen, dabei einen kleinen Rand lassen, denn das Öl breitet sich unter Hitze aus.
Immer zwei Lahmacun auf einmal auf den Pizzastein in die Kugel geben und zwischen 5 und 8 Minuten backen. Das Rezept reicht für 24 bis 30 Lahmacun.
Lecker auch mit Schafskäse:
Paarweise vakuumieren und einfrieren für schlechte Zeiten. 😉
Das war absolute Spitze! Afiyet olsun ve sherife!

Read Full Post »

Die Kinder hatten sich heute abend Hamburger zur Schlafnacht gewünscht. Nun gut. Aber beim Einkaufen langweilte mich der Gedanke an „normale“ Hamburger und ich hab‘ mir für mich was besonderes überlegt: der Oldmountain-Burger war geboren!
Meine Burgersauce:
3 EL Mayonnaise (Miracle Whip)
3 EL Cranberrymarmelade
1 EL Crème fraiche
1 EL Tomatenketchup
1 EL Dinosaur  Devil’s Duel Habanero Sauce
1 TL Löwensenf
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Salz
Alle Zutaten gut miteinander verrühren.
Zum Burgerbau:
In einer Pfanne eine gehackte Zwiebel in Butter glasig dünsten. In Scheiben geschnittene braune Champignons zugeben und braten. Salzen, pfeffern und warm stellen.
Ein krosses Brötchen halbieren und mit Butter „Café de Paris“ bestreichen. Es kann auch Knoblauchbutter oder gesalzene Butter sein.
Die Patties grillen und abschließend mit 2 Scheiben würzigem Emmentaler-Käse (Schweiz!) belegen. Im indirekten Teil der Kugel den Käse zum Schmelzen bringen. Die gebutterten Brötchenhälften ebenfalls im indirekten Teil auf Temperatur bringen.
Die Brötchenunterseite mit Rauke belegen. Darauf die Champignons geben. Die Patties auflegen und reichlich Burgersauce drauf löffeln. Brötchenoberseite aufpressen und fertig ist der Oldmountain-Burger!
Lecker, lecker, lecker!!!

Read Full Post »

Schneegyros

Am Freitag hatten Brennvatti und ich zum Schneegyros geladen. Das Fleisch hatte ich am Donnerstag mariniert und freitags dann gesalzen und gespießt und für eine bessere Form cellophaniert. Rezept hier.
Die Kugel mit Heat Beads auf 200°C aufheizen, Spieß einlegen und drehen lassen. Dabei räuchern mit Lorbeerblättern.
Hält uns von außen warm, der gute alte Aztekenofen.
Wärmt uns von Innen.
Gyros nach dem ersten Anschnitt. Nach jedem Anschnitt: einen Greifer lockern und fester andrücken. Insgesamt gab’s nur 2 Anschnitte und dann den Restschnitt.
Die Eisenverhüttung könnte nun beginnen, aber St. Aufsmauli : K’Lautern ruft.
Die Hitze hat den Schnee auf den Pergolascheiben zum Schmelzen gebracht, wir machen uns unseren Eisregen selber.
Schön war’s und der selbstgemachte Holunderblütenschnaps von N. mal wieder eine Offenbarung.

Read Full Post »

%d Bloggern gefällt das: