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Archive for März 2011

Grilldiebstahl

Dieser Grill – ein klasse Selbstbau – wurde einem Grillfreund aus Franken (Raum Nürnberg) geklaut.

Wer ihn auf Auktionsplattformen entdeckt oder sonst etwas zum Verbleib des Gerätes weißt oder sieht, möchte dies hier bitte als Kommentar schreiben – ich leite die Info dann sofort weiter.

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An Weiberfastnacht lohnt es sich bei uns auf dem Dorf stets durch die einschlägigen Lokale zu bummeln, Biere zu trinken und dabei die üblichen Verdächtigen zu treffen: den jungen Metzger (demnächst wurstet er wieder für uns!), die Jäger (Rotwildfiletsteaks kommen!) und den Experten vom Fleischzerlegebetrieb.
Letztgenannter schwärmte von sogenanntem Kachelfleisch: zwar vom Schwein, aber zart wie Hühnchen und das beste Stück zum Kurzgrillen. Im Zerlegebetrieb wandere das gute Stück zumeist in Hackfleisch oder Wurst und ginge auch mal durch die Kantine, im Sommer jedoch würden sich alle reichlich bedienen für die häuslichen Grillabende. Nackensteaks würde er seitdem nicht mehr grillen! 😮
Da wurde ich natürlich hellhörig und habe direkt 1 Kilo (nur 4 Euro!) geordert. Unter 5Kg wollte mein Gewährsmann sich aber nicht bewegen, also wird mit Brennvatti geteilt. Ein Freund, ein guter Freund… 😉
Bis Dienstag hatte ich dann Zeit, mal genauer zu googeln, was als Kachelfleisch (auch Schnibbelfleisch) bezeichnet wird:
„Es ist ein sehr dünnes, marmoriertes Schweinfleischstück, dass im Schinken sitzt. Es sitzt direkt am ‚Schlossknochen‘ ist besonders zart und wiegt etwa 100g.“
Naja, meine Stücke waren so zwischen 100 und 200g.
Dienstag abend kam dann die Fleischlieferung. Vier Stück wanderten gezalzen und gepfeffert direkt in die leicht geölte Bratpfanne für einen ersten Verhaltens- und Geschmackstest. Fazit: toll! Wirklich KURZ zu braten, wobei es in der Färbung einem Stück Hähnchenfleisch ähnelt. Geschmacklich hervorragend, im Biß und beim Kauen wirklich extrem zart.
Meinen Anteil habe ich direkt mit Chiliflocken, viel Olivenöl, reichlich gepresstem Knoblauch und satt frischem Thymian mariniert und bis Mittwoch kalt gestellt.
Mittwoch abend bin ich zum Brennvatti zum Championsleagegucken und um das Kachelfleisch zu grillen. Über der Holzkohlenglut schmilzt viel Fett weg.
Häufiges Wenden, um den Flare-Ups zu entgehen, ist daher angesagt.
Nach ca. 5 Minuten Grillzeit wird aufgetischt.
Noch nach Geschmack salzen und pfeffern und dann: Anschnitt!
Butterzartes Fleisch mit sehr weichem und leckeren Fett. Dazu gab’s Brennvattis köstliches selbstgewirktes „Grüne-Tomaten-Chutney-2010“ und etwas Baguette. Nach 5 Stück Kachelfleisch ging dann auch schon nichts mehr bei mir rein, was nicht flüssiger Form gewesen wäre. Ein perfekter Abend.
Nachtrag vom Brennvatti zum Chutney:
Das ist doch schon ewig her. Die Tomaten habe ich geschält. Das kann ich nicht empfehlen, ist zu viel Maloche. Vielleicht war es so:
Zutaten:
500g Tomaten grün
1 kleine grüne Paprikaschote
80g Vollrohrzucker
je eine rote und grüne Chilischote zum Mitkochen
1 TL Fünf-Gewürze-Pulver
1 Lorbeerblatt
2 cm kleingeschnittener Ingwer (oder ½ Teel. gemahlener Ingwer)
6 Esslöffel Weinessig
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zubereitung:
Tomaten und Paprikaschote in kleine Stücke schneiden und mit allen
Zutaten außer Salz aufsetzen. Bei schwacher Hitze ca. 45 Minuten köcheln
lassen. Die Chilischoten und das Lorbeerblatt herausnehmen, mit Salz abschmecken und evtl. mit Essig nachwürzen.Wer es noch
schärfer mag, kann noch mit frischgemahlenem schwarzem Pfeffer
nachwürzen.
Sofort in Gläser abfüllen. Ergibt ca. 700ml Chutney.
Haltbarkeit ca. 2 Monate im Kühlschrank.

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