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Archive for Februar 2012

Letzten Sonntag war „Super Bowl sunday“ – der Tag an dem in den Vereinigten Staaten während des Football Endspiels ca. 625 Millionen (!) Buffalo Wings (National Chicken Council)verzehrt werden. Höchste Zeit also für mich als Freund amerikanischen Essens diese Wings auch einmal zu versuchen.
Die Zubereitung ist denkbar simpel: Hähnchenflügel werden ungewürzt frittiert oder auf dem Ofenblech gebacken, bis sie gar und knusprig sind, dann mit der scharfen Frank’s Red Hot Sauce vermischt mit flüssiger Butter bestrichen und verzehrt. So werden sie seit ihrer Erfindung 1920 zubereitet. Selleriestengel mit einem Blauschimmelkäse-Dip sind der obligatorische Begleiter dieses beliebten Snacks.
Ein Problem stellt sich jedoch bei der Zubereitung von Geflügelteilen in der Friteuse: eine knusprige Haut zu erzielen, ohne dass das Fleisch zu trocken wird. Laut Anleitung auf der Saucenflasche sollen die Wings bei 190°C gute 10 Minuten frittiert und dann serviert werden. Die Haut ist dann aber leider nicht wirklich knusprig. Die Lektüre von US-Food-Blogs hilft hier aber weiter. Und so geht’s:
Die Wings am Vortag (!) bei 120°C gute 20 Minuten frittieren. Sie werden so gar, die Haut aber noch nicht braun oder kross. Die Wings nach dem Frittieren abtropfen lassen und über Nacht in den Kühlschrank legen. Am nächsten Tag die Wings dann bei 200°C frittieren bis die Haut braun und knusprig ist. Das dauert ca. 10 Minuten. Abtropfen lassen, mit Sauce bestreichen und servieren.
Meine Friteuse startet aber leider erst bei 150°C und ich habe die Wings am Vortag daher ca. 15 Minuten bei 150°C frittiert, abtropfen lassen und über Nacht kalt gestellt.
Am Folgetag habe ich die Wings dann 10 Minuten bei 160°C frittiert und ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen können. Ich habe keine „reine“ Frank’s bekommen, sondern „nur“ die Buffalo Wings Sauce (mit Butteraroma laut Etikett), ein Mischen der Sauce mir heißer Butter war also nicht nötig. Das ich stark gewürztes Essen und ebensolche Saucen sehr schätze, war ich von der Sauce etwas enttäuscht, denn sie hat zwar eine gute Schärfe aber einen eher flachen Geschmack.
Die Wings waren gut und knusprig.
Aber frittiert muss ich die nicht mehr haben, Hähnchenhaut ist ja an sich schon fettig – aber das ganze frittiert dann doch ein sehr mächtiger Snack.
Gegrillt hingegen sind Chicken Wings ja erfahrungsgemäß unschlagbar, bekommen eine knusprige Haut und verlieren viel Fett in der Hitze. Ich werde daher demnächst einen Test mit gegrillten Buffalo Wings machen, da ich ja noch von der Buffalo Wings Sauce habe und zudem die original Frank’s Red Hot Sauce inzwischen erstehen konnte, welche ich dann mit Butter vermischt auf die Wings streichen werde. To be continued…
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Eines der einfachsten und köstlichsten Grillgerichte, das ich kenne, sind Ćevapčići. Da meine Eltern immer wieder gerne in Erinnerungen an ihren ersten Balkanurlaub mit dem Motorrad vor über 50 Jahren schwelgen, gibt es diese zum Glück bei ihnen häufiger und ich mache sie daher selten selber.
Meine Mutter macht die Fleischröllchen sehr klein und je zur Hälfte aus Rinder- und Lammhackfleisch – eine köstliche Kombination. Gewürzt wird das Fleisch mit wenig gepresstem Knoblauch, süssem Paprikapulver, Salz und Pfeffer. Mehr braucht’s nicht.
Mein Vater grillt die Ćevapčići über Ilex/Stechpalme – das Holz gibt dem Fleisch ein unvergleichlich köstliches Aroma.
Absolut unverzichtbar ist reichlich frisch gehackte Zwiebel (oder Zwiebelringe) zum Essen.
Wer Beilagen braucht nehme scharfes Ajvar und Djuvec-Reis. Und ein Sliwowitz oder Raki sollte nach dem Mahl nicht fehlen.

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Man nehme 3 küchenfertige Wolfsbarsche…

und für die Marinade:
– 6 Knoblauchzehen
– 1/2 rote Paprika, entkernt
– 1 kleine Zwiebel
– 50 ml Weißwein
– 50 ml Olivenöl
– 2 EL Ketchup/Sauce nach Wahl
– 2 EL Paprikapulver
– 1 TL Salz
– 1/2 TL gemahlenen Pfeffer

Alles im Mixer zu einer glatten Masse pürieren.

Die Fische an den Seiten mehrfach einschneiden,

etwas von der Marinade unter die Fische und in den Bauch geben, den Rest darüber gießen und 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Dann die Marinade grob entfernen…

und über Holzkohle grillen. Ich habe mich für die Steckerlfisch-Variante entschieden.

Ab und zu mal drehen.

Fertig

Fazit:
Die Marinade macht ihrem Namen alle Ehre. Das ist nichts für Leute mit Knoblauch-Allergie. Ich habe keine Allergie und mir hat es sehr gut geschmeckt.

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