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Archive for September 2012

Da Babi Pangang ja in meiner Familie hoch im Kurs steht, fühlte ich mich kürzlich zu einem balinesischen Pulled Pork inspiriert.  Für zweieinhalb Personen muß es ja kein großes PP sein, da sollte 1Kg Schweinenacken samt Knochen eigentlich locker reichen.
 
Einen passenden Rub habe ich schnell aus meinem reichhaltigen Gewürzefundus zusammengemischt (Ribbers balinesischer Tempelrub) und das Fleisch nach leichtem Einölen reichhaltig damit gerubbed. Danach ging es für das gute Stück über nacht cellophaniert in den Kühlschrank.
 
Am nächsten Tag den Kugelgrill auf 110°C einregeln, das Fleisch auflegen und über die erste Stunde mit Kirschholzchips räuchern.
 
Passend zum Rub hatte ich in der Zwischenzeit Ribbers balinesischen Tempelmopp zubereitet und das Fleisch stündlich damit gemoppt.
 
Bei 1Kg Gewicht des Fleischstücks samt Knochen hatte ich eine Garzeit von knapp sechs Stunden gerechnet, wurde dann jedoch von ganzen neun Stunden echt überrascht. Aber egal, ich hatte ja „nach hinten“ wie stets ausreichend Zeit eingeplant (Wärmebox) und konnte so immer noch pünktlich um 20 Uhr auftischen.
 
Nach sechs Stunden bei 62°C:
 
Nach neun Stunden bei 92°C:
 
Gut geraten, mit Chilikernen drauf:
 
Wie es sich für Pulled Pork gehört, wollte ich auch diese von mir erdachte indonesische Variante als Burger/Sandwich präsentieren. Den Cole Slaw habe ich ersetzt durch einen Atjar Tjampur, als Sauce hatte ich eine scharfe süß-saure Babi Pangang Sauce zubereitet sowie als geschmackliches i-Tüpfelchen meine indonesische Erdnußsauce. Anstelle eines Hamburgerbuns habe ich indisches Naan-Brot genommen.
 
Baliburger Nr. 1 nur mit Babi Pangang Sauce:
 
Baliburger Nr. 2 zusätzlich mit Erdnußsauce:
 
Oh ja, das war mal echt lecker! Dieses Gericht gibt es nun – nicht als Burger/Sandwich, sondern mit Reis – für meine Geburtstagsgäste Ende Oktober, ich bin jetzt schon auf die Resonanz gespannt. 😉
 
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300ml Hühnerbrühe
100ml helle Sojasauce
100ml Reiswein
100ml Ketjap Manis
50ml Reisessig
2 getrocknete Chilischoten, zerrissen
1 daumengroßes Stück Ingwer, angedrückt
4 Knoblauchzehen, angedrückt
 
miteinander aufkochen und ein gutes Stündchen simmernd zur dickflüssigeren Moppsauce reduzieren.
 

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Die köstlichen Aromen Indonesiens verbinden sich in meinem balinesischen Tempelrub, der wunderbar zu Schweinefleisch paßt.
 
1 TL schwarze Pfefferkörner
4 TL brauner Zucker
1 TL Fenchelsamen
1 TL Koriandersamen
1/2 Sternanis
1/2 TL Pimentbeeren
1 Nelke
1 TL grobes Salz
 
miteinander mörsern/mahlen und vermischen mit
 
1/2 TL Chilipulver
1/2 TL Zimtpulver
2 TL Ingwerpulver
1 TL Knoblauchpulver
 

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Für die Erdnußsauce 200g geröstete gesalzene Erdnüsse fein mörsern oder in einer Mühle mahlen. Dann das Erdnußmehl vermischen mit 3 feingehackten Schalotten, 3 fein gehackten Knoblauchzehen, dem Saft einer halben Zitrone, 4 EL Ketjap Manis, 1 TL Sambal Oelek und 3 TL braunem Zucker und zu einer Paste rühren. In einer beschichteten Pfanne etwas Erdnußöl erhitzen und die Paste scharf unter Rühren anbraten. Dann mit einer Dose Kokosmilch (400ml) aufgießen und unter Rühren schnell einköcheln. Kalt stellen. Paßt am besten zu Saté-Spießen.

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Also Wraps. Gedöns um gewickelte Dünnteigfladen mit Füllung. Tja. Dieses mir, der ich doch kein großer Freund der Tex-Mex-Küche bin – jedoch seit Erfindung des Dürüm keinen einzigen Döner mehr im dicken Fladenbrot gegessen habe, denn im dünnen Teigfladen gerollt schmeckt er einfach tausendmal besser. Nun denn, packen wir’s an und geben dem Chicken Wrap eine Chance. 😉
 
Für vier Wraps zwei Hähnchenbrustfilets würzen – ich hatte noch Poultry Magic von Prudhomme da, eine sichere Sache. Die Filets eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen, den AZK entzünden.
 
Für die Guacamole das Fleisch zweier reifer Avocado samt einer gepressten Knoblauchzehe, dem Saft einer Limette und Salz & Pfeffer mit der Gabel zermusen.
 
Für die Salsa:
Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Olivenöl anbraten. Gehackte rote Paprika und zwei winzige entkernte und feinst gehackte Habanero (danke, Sven!) einrühren und dünsten. Wer’s nicht so scharf mag, nimmt eine mildere Chili.
Je eine  gewürfelte orange und gelbe Tomate zugeben, einen Schluck Sherry-Essig dazugeben, kräftig rühren und kurz köcheln. Etwas Zucker zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Beiseite stellen.
 
Ein Stück Cheddar fein reiben. Eisbergsalat fein hacken.
 
Die Hähnchenbrüste beidseitig scharf angrillen und indirekt garziehen (KT 80°C). Vom Grill nehmen. Gekaufte Wraps-Fladen kurz auf den Grill legen, sie werden so fertig gebacken und flexibel zum „Wrappen“. Die Hähnchenbrüste noch heiß zerschneiden oder zerrupfen.
 
Die Wraps auf den ausgelegten Teigfladen (unten sowie rechts und links zum Einklappen frei lassen) wie folgt anrichten:
Mit Guacamole dick bestreichen
Mit Eisbergsalat bestreuen
Mit heißem Hähnchenfleisch belegen
Mit Käse bestreuen
Mit Salsa bedecken
Mit Koriandergrün bestreuen (wer mag)
WRAPPEN!
 
 
Diese Wraps waren sehr lecker, ich war wirklich überrascht. Die gibt’s so oder ähnlich  im nächsten Sommer mal wieder. 😉
 

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Ui, war das lecker! Kalbfleisch hatte ich noch nie auf dem Grill, da wurde es gestern aber mal höchste Zeit. 😉
 
Ich orientiere mich an Jamie Purviance und mahle zunächst getrocknete Steinpilze zu Pilzmehl. Dann öle ich die Kalbskoteletts leicht, um sie zu salzen, zu pfeffern und mit dem Pilzmehl zu bestäuben. Da die Kalbskoteletts sehr dünn sind und daher nur kurz gegrillt werden, um nicht trocken zu werden, trägt das Pilzmehl zu einer schönen Bräunung bei, die ansonsten bei Kalbfleisch ausbleiben würde.
 
Im vorderen Drittel des Grills die glühende Holzkohle anschütten und den Gussrost bei geschlossenem Deckel auf Temperatur bringen. Den Gussrost ölen und die Koteletts auflegen. Je Seite ca. 2 Minuten, danach nach hinten in den indirekten Bereich legen bei geschlossenem Deckel und der Ventilationsöffnung über der Glut. Nach weiteren 4 Minuten den Deckel öffnen und eine Pfanne über die Glut stellen um Salbeiblätter in Butter kurz zu frittieren.
 
 
Die Kalbskoteletts mit der Salbeibutter beträufeln, die Salbeiblätter auf das Fleisch geben, sehr lecker! Dazu gibt es Butternutkürbis-Kartoffelstampf, der sich gut vorbereiten lässt. Stücke vom geschälten, entkernten Kürbis mit gleich großen Kartoffelstücken im Verhältnis 3:1 in Salzwasser gar kochen. Das Kochwasser abgießen, Milch und reichlich Butter zugeben und mit geriebener Muskatnuß stampfen. Mit Salz abschmecken und bis zum Servieren warm halten.
 
 
Mein Fazit: Kalbskotelett ist sehr einfach zuzubereiten und schnell gegrillt. Mit der ganz leichten Steinpilznote und dem Salbei sind die Koteletts wirklich sehr, sehr lecker.
 

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Ein Risotto lässt sich sehr gut im Dutch Oven zubereiten, da sein Gusseisen die Hitze wunderbar leitet. Weiterhin braucht man einen zweiten Topf mit heißer Hühnerbrühe: für 250g Reis rechne ich max. 1 Liter Brühe.
 
Risotto ai funghi porcini
 
Eine rote Zwiebel fein hacken und in reichlich Butter langsam glasig dünsten. Tiroler Speck/Meranospeck fein würfeln und kurz mit braten, 250g Risottoreis zugeben und rühren, bis jedes Reiskorn von Butter umhüllt ist. Einen großen Schluck Marsalawein einrühren. 250g geputzte und grob geschnittene Steinpilze und etwas frischen Thymian einrühren. Nur wenig pfeffern.
 
Über die nächsten ca. 20 Minuten immer wieder eine Kelle heiße Hühnerbrühe einrühren und rühren, rühren, rühren. Gegen Ende der Garzeit – der Reis sollte noch etwas Biss haben – gehackte Petersilie und fein geriebenen Parmesan einrühren und servieren.
 
 
Dieses Pilzrisotto geht auch prima mit Pfifferlingen oder Mischpilzen. Wichtig für den besonders leckeren Geschmack ist die Kombination von Meranospeck, Marsalawein und Thymian.
 

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