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Archive for November 2012

Was tun, wenn das Rumpsteak nur maximal daumendick (Hotelschnitt) ist? Einen Burger oder ein Sandwich daraus machen! Los geht’s…
 
 
Den Grill zum direkten Grillen im vorderen Dritten bestücken, die hinteren zwei Drittel auf dem Kohlerost mit Alufolie auskleiden. Die Baconscheiben zunächst indirekt bei geschlossenem Deckel knusprig grillen und beiseite stellen, dann vorne das Steak (leicht geölt, gepfeffert und gesalzen) beidseitig gut 2 Minuten bei hoher Hitze grillen. Dann das Fleisch in Alufolie schlagen und 10 Minuten ruhen lassen.
 
Tomaten und Mozzarella in sehr dünne Scheiben schneiden, Parmesan fein reiben. Aus Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und scharfem Senf eine Vinaigrette rühren. Rucola waschen. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und feingehackte Schalotten anschwitzen, mit dunklem Balsamico ablöschen und die Säure verkochen. Salzen und pfeffern.
 
Buttermilchbrötchen halbieren und mit Mayonnaise bestreichen, Tomatenscheiben drauf, den Rucola in der Vinaigrette wenden und auflegen.  Darauf die Baconscheiben. Das heiße Steak dünn aufschneiden und auflegen, mit Parmesan bestreuen und Mozzarellascheiben auflegen, darauf die heißen Balsamicozwiebeln. Den Brötchendeckel fest anpressen und fertig ist der Steakburger Italiano.
 
 
Buon Appetito! 
 
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Ein wirklich leckeres Essen in nur 20 Minuten zubereiten? Aber gerne:
 
Plattierte Hähnchenbrustfilets im Parmesan-Prosesso-Teig auf Bandnudeln mit Paprika-Quittenbalsamico-Rahm.
 
 
Kochwasser für die Nudeln aufsetzen, gesalzen erreicht es schneller den Siedepunkt.
 
Hähnchenbrüste auf Klarsichtfolie legen und mit Folie bedecken, dann plattieren. Klarsichtfolie lässt sich sehr leicht vom plattierten Fleisch lösen und man macht sonst nichts schmutzig. 😉
 
Die Brüste salzen und pfeffern. Einen Ausbackteig aus 200g Mehl, 2 Eiern und 125ml Prosecco anrühren. Den Teig salzen, pfeffern und mit geriebener Muskatnuss würzen. Soviel fein geriebenen Parmesan einrühren, bis der Teig dick wird.  Fein gehackte Petersilie unterrühren. Die Hähnchenbrüste durch den Teig ziehen und in heißem Olivenöl langsam ausbacken. Dabei mehrmals wenden. Das Öl sollte nicht zu heiß sein und die Hähnchenschnitzel sind fertig, wenn sie beidseitig gut gebräunt sind.
 
Während die Schnitzel ausbacken mache ich schnell den Paprikarahm und koche die Nudeln.
 
Eine Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, eine rote Chili, eine gelbe und eine rote Paprika fein hacken und in Olivenöl anbraten. Mit einem guten Schluck Quittenbalsamico ablöschen und die Säure des Essigs verkochen lassen, etwas Hühnerbrühe zugeben und unter großer Hitze und Rühren reduzieren. Crème Double oder Mascarpone und getrockneten Basilikum einrühren, mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die bissfest gekochten Bandnudeln mit der Sauce vermischen und servieren. Guten Appetit!
 

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Die Facebook-Freunde forderten Rezepte zu Bildern ein, die ich dort gepostet hatte. Ich gelobe Besserung und reiche die Rezepte ab heute kleckerweise nach.
 
Ein leckeres Sonntagsessen, das in nur 30 Minuten zubereitet ist: Schweinefilet mit Rahmpilzen.
 
 
Den Kugelgrill (alternativ Backofen) auf 200°C für indirektes Grillen/Garen einregeln, den Go-Anywhere oder einen anderen Grill für direktes Grillen bestücken.
 
Das Schweinefilet leicht ölen damit die Gewürze gut haften bleiben. Dann salzen, pfeffern und mit reichlich Pilzmehl (gemahlene getrocknete Mischpilze) bestäuben. Das Pilzmehl gibt nicht nur Geschmack sondern auch eine schöne Farbe. Das Filet direkt rundherum angrillen und dann zusammen mit den Röstiecken auf den Rost der Kugel legen und den Deckel schließen. Das Fleisch mit einem Thermometer spicken und bis zur gewünschten Kerntemperatur garen (55-70°C, je nach Gusto).
 
Für die Rahmpilze sehr fein gehackten geräucherten Bauchspeck in etwas Sonnenblumenöl langsam auslassen. Die Temperatur hochschalten und eine feingehackte Zwiebel zugeben und unter Rühren glasig dünsten. Gehackte frische Pilze nach Wahl (hier Champignons) einrühren und kräftig braten, damit sie Wasser verlieren. Mit einem guten Schluck Cognac flambieren, einen weiteren Schluck Marsala zugeben und mit gekörnter Brühe (oder Demi Glace), viel gemahlenem grünem Pfeffer, wenig Knoblauchpulver, wenig Paprikapulver und viel Thymian würzen. Crème Double oder Mascarpone einrühren und auf kleiner Flamme noch etwas köcheln lassen. Abschmecken und fertig.
 
Nach 20 Minuten sind die angepeilten 70°C erreicht und das Fleisch wird in Alufolie gewickelt und darf noch weitere 10 Minuten auf einem Holzbrett ruhen. Diese 10 Minuten brauchen die Rösti offensichtlich noch, um knusprig zu werden. Einige Broccoliröschen bissfest dämpfen und in Muskatbutter (Butter, Muskatnuss, Salz) schwenken.
 
Das Filet aus der Folie nehmen und das „Kondenswasser“ in den Pilzrahm rühren. Das Fleisch aufschneiden und mit Pilzrahm, Rösti und Broccoli anrichten. Wer hat streut noch Petersilie darüber. Guten Appetit!
 

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Ich liebe Würste. Immer schon. Ob luftgetrocknet oder geräuchert, roh, gekocht, gebraten oder gegrillt.
 
Und ich liebe Blutwurst, Rotwurst, Schwarzwurst. Die brat- und grillfähige Version einer Blutwurst heißt in unserem Teil Westfalens „Wurstebrot“, denn ihr wird Roggenschrot beigemischt. Wurstebrot ist sehr lecker, sehr sättigend und bedarf eigentlich keiner weiteren Beilage außer süß-sauer eingelegten Gartengemüsen. Wurstebrot gibt es traditioneller Weise in den Schlachtmonaten November und Dezember. Als Kind habe ich mich fast genauso drauf gefreut wie auf die Weihnachtsgans.
 
Umso größer war meine Freude, als ich kürzlich im Großmarkt eine Bratblutwurst entdeckte. Endlich! Nach einer Bratblutwurst (rheinländisch „Flönz“) suchte ich schon lange vergebens, sie ist in unseren Breiten einfach zu wenig bekannt. Diese Entdeckung habe ich gestern als „Flönz mit Himmel un Ääd“ gefeiert. 😉
 
 
So geht’s: Bratblutwurstscheiben mehlieren und beidseitig in halb Butter, halb Sonnenblumenöl kross ausbraten. Aus der Erde („Ääd“) kommen die Kartoffeln und werden als Salzkartoffeln mit Butter, Milch, Salz und reichlich Muskatnuss zu einem leckeren Stampf/Püree verarbeitet. Zwiebelringe in Butter braten, leicht pfeffern, Spalten eines sauren Apfels („Himmel“) zugeben, mit Zucker karamellisieren und mit einem guten Schluck Calvados flambieren.
 
Dazu paßt ein feinherber, fruchtbetonter Riesling oder – noch besser – ein malziges Bockbier.
 

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