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Archive for April 2015

Ein Bone-In Rib-Eye Steak! Das Auge ein Fettkern. Jeder Steakfreund kennt Rib-Eye als eines der schmackhaftesten Steaks – dem eingeschlossenen Fettkern sei Dank! Und nun nochmal „einen oben drauf“ mit dem Knochen am Fleisch, ein weiteres Plus an Geschmack – mein Dank geht an kreutzers.eu für die Bemusterung!

1,6kg Bone in Rib Eye Steak.

1,6kg Bone in Rib Eye Steak.

Schon beim Auspacken des Pakets denke ich mir „Holla, was für ein Oschi!“ – das wiegt schwer in der Hand, ganze 1600g! Das Fleisch ist fantastisch marmoriert (von Fett durchzogen), US-Beef vom Black Angus Rind in US-Prime Qualität – wie ich es von Kreutzers gewohnt bin. Mein Plan ist, das Fleisch sous vide auf 58°C zu bringen und dann bei großer Hitze auf dem Grill zu finishen.
Ich gebe das vakuumierte Fleisch also kühlschrankkalt und vakuumiert in das sous vide Bad. Dort schwimmt es für zwei Stunden bei einer konstanten Wassertemperatur von 58°C. Danach nehme ich das Steak aus dem Vakuumbeutel, trockne es sorgfältig und reibe es leicht mit Sonnenblumenöl ein. Mit der Salzmühle salze ich das Fleisch großzügig von beiden Seiten. Eine Kerntemperaturmessung ergibt 54°C.
Den Grill habe ich auf 300°C vorgeheizt. Steaks kommen bei mir stets auf die Rückseiten meiner Grill Grates, hier bekommen sie ihre wunderbare und wohlschmeckende Bräunung (Maillard-Reaktion).

Das Steak bei großer Hitze "schocken".

Das Steak bei großer Hitze „schocken“.

4 Minuten pro Seite bei häufigem Hin- und Herschieben reichen und das Steak kann serviert werden.

Stetes Bewegen sorgt für eine gleichmässige Bräunung.

Stetes Bewegen sorgt für eine gleichmässige Bräunung.

Die Kerntemperaturmessung bestätigt das Auge, welches 54°C erblickt und sich befriedigt zeigt.

54°C Kerntemperatur für ein ideales Steak.

54°C Kerntemperatur für ein ideales Steak.

Die Familie mault zwar zunächst, man habe es doch ausdrücklich nicht „so blutig“ gewollt, sondern mehr medium (58-60°C), futtert aber dennoch genüßlich alles auf.

Medium rare, so wie ich es liebe.

Medium rare, so wie ich es liebe.

Das Fleisch ist aber auch wie Butter, so zart!

Die wunderbar "krümelige" Textur lässt das Fleisch auf der Zunge zergehen.

Die wunderbar „krümelige“ Textur lässt das Fleisch auf der Zunge zergehen.

Das war ein absoluter Hochgenuß und für mich eine besondere Freude, denn so ein großes Steak habe ich persönlich noch nie gegrillt. Fantastisch. Danke, Kreutzers Eat Unique!

RABATTAKTION bei Kreutzers.eu!
In der Zeit vom 25.4. bis zum 1.5.2015 gibt es auf jede Bestellung 5 Euro Rabatt! Für Erstbesteller sogar zusätzlich zum 10%igen Erstbestellerrabatt! Mein Gutscheincode für euch lautet:
Mich schickt der Ribber!

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Die erste Pide meines Lebens aß ich vor gut einem viertel Jahrhundert im türkischen Bergama (Pergamon) auf meiner Rucksackreise durch das wunderschöne Land. Es war eine köstliche kulinarische Neuentdeckung für mich: ein Schiffchen aus knusprigem Teig, dünn belegt mit Hackfleischsauce, Schafskäse und einem Ei. Darüber streute man Chiliflocken. Ich kam am nächsten Tag erneut in das kleine Lokal und am übernächsten wieder. Meine Leidenschaft für die türkische Küche war entfacht und so nahm ich den Geschmack von Pide, Lahmacun, ungezählten Varianten des säuerlichen Caciks und knuspriger Grillspießchen von den kleinen ländlichen Lokalen ebenso mit nach Hause wie die Erinnerung an scharfen Adana Kebab aus Izmir oder den Döner und die Köfte aus Bursa.

Zurück in Münster fand ich eine Kneipe, in der die Pide genau so gebacken wird, wie ich sie kennen und lieben gelernt habe. Mein Favorit ist dort seit 25 Jahren die Pide mit Hackfleischsauce, Spinat, Schafskäse, Sucukscheiben und Zwiebelringen – einfach köstlich.

Dieser Pide und der Kneipe „Frauenstraße 24“ (oder auch F24) widme ich diesen Burger: den Burger F24!

Für die Hackfleischsauce:
500g Lammhackfleisch (wer kein Lamm mag nimmt Rind)
1 rote Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 geh. TL scharfes Paprikamark
500ml Tomatenpüree
Wasser
Salz
Pfeffer
Zucker

Für den Burger:
3-4 EL der Hackfleischsauce
1 Burgerbrötchen
2 handvoll Blattspinat (frisch oder TK)
Saft einer halben Zitrone
Echten Schafskäse (ich bevorzuge bulgarischen), zerbröckelt
1 Sucuk, gehäutet und längs in dünne Scheiben geschnitten
1 rote Zwiebel, halbiert und in Ringhälften geschnitten
Blattpetersilie
Chiliflocken und Sumach nach Belieben
4 EL Cacik

Die Hackfleischsauce:
Das Lammhackfleisch gebe ich in eine vorgeheizte Gusseisenpfanne und brate es unter Rühren kräftig an. Wir brauchen Röstaromen! Knoblauch und Zwiebel gebe ich fein gehackt dazu, salze und pfeffere, gebe das Paprikamark hinzu und brate unter Rühren weiter. Wenn alle Feuchtigkeit verflogen, das Fett ausgetreten und das Fleisch gebräunt ist, rühre ich das Tomatenpüree und 250ml Wasser ein. Jetzt noch mit einer Prise Zucker würzen und mit einem Deckel abgedeckt auf kleinster Flamme gute 3 Stunden köcheln lassen. Dann den Deckel lüften und die Sauce dicklich einköcheln.

Türkische Hackfleischsauce aus Lammhack.

Türkische Hackfleischsauce aus Lammhack.

Der Burger:
Den Blattspinat in wenig heissem Olivenöl mit dem Zitronensaft nur kurz unter wenden braten, leicht salzen. Kurz warm halten. Die Sucukscheiben scharf angrillen oder in der Pfanne braten.
Die Brötchenhälften kurz beidseitig angrillen oder toasten. Die Unterseite erst mit Cacik, dann mit heisser Hackfleischsauce bestreichen. Darauf den warmen Spinat geben. Diesen mit Käsebröckchen bedecken. Darauf die Sucukscheiben, darüber die Zwiebelringe. Oben drauf noch Blattpetersilie und nach Geschmack Chiliflocken und/oder Sumach. Den Brötchendeckel von innen mit Cacik bestreichen, zuklappen und den Burger F24 genießen.

Burger F24 - ein köstlicher Türkbürgür.

Burger F24 – ein köstlicher Türkbürgür.

Mit Dank und Gruß in die F24 – Afiyet olsun!

Burger F24 - ein köstlicher Türkbürgür.

Burger F24 – ein köstlicher Türkbürgür.

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Letzten Samstag stand mir der Sinn nach etwas Neuem in Verbindung mit Sucuk – der köstlichen, knoblauch- und cuminlastigen türkischen Wurst. Diese lässt sich nämlich wunderbar braten und grillen.

Ein Sloppy Joe ist nicht nur ein Schlabberpulli, sondern auch ein Klassiker der amerikanischen Fast Food-Küche: ein mit dickflüssiger Hackfleischsauce gefülltes Burgerbrötchen, aus dem die Sauce entsprechend heraus schlabbert. Hört sich nicht so toll an, schmeckt dafür aber umso toller. 😉

Und da Joe im Englischen als Kurzform für Joseph steht, der im Türkischem wiederum Yusuf heisst, war ein neues Gericht geboren: der Sloppy Yusuf.

Zutaten:
500g Lammhackfleisch
1 rote Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 geh. TL scharfes Paprikamark
500ml Tomatenpüree
Wasser
Salz
Pfeffer
Zucker
1 kleiner Zucchino
1 kleine Aubergine
1 kleiner „Ring“ Sucuk
Olivenöl

Das Lammhackfleisch gebe ich in eine vorgeheizte Gusseisenpfanne und brate es unter Rühren kräftig an. Wir brauchen Röstaromen! Knoblauch und Zwiebel gebe ich fein gehackt dazu, salze und pfeffere, gebe das Paprikamark hinzu und brate unter Rühren weiter. Wenn alle Feuchtigkeit verflogen, das Fett ausgetreten und das Fleisch gebräunt ist, rühre ich das Tomatenpüree und 250ml Wasser ein. Jetzt noch mit einer Prise Zucker würzen und mit einem Deckel abgedeckt auf kleinster Flamme gute 3 Stunden köcheln lassen. Dann den Deckel lüften und die Sauce dicklich einköcheln.

Gemüse/Sucuk-Mischung und Lammsauce.

Gemüse/Sucuk-Mischung und Lammsauce.

Parallel dazu in einer zweiten Pfanne Auberginen-, Zucchini- und Sucukwürfel in etwas Olivenöl braten. Die Auberginenwürfel hatte ich zuvor gesalzen, 10 Minuten Wasser ziehen lassen und dann das Salz wieder abgespült. Die Auberginen sind aber danach salzig genug und die Gemüse/Sucukmischung muss nicht weiter gesalzen werden. Etwas Pfeffer reicht zur Würzung.

Gemüse/Sucuk-Mischung und Lammsauce.

Gemüse/Sucuk-Mischung und Lammsauce.

Die heiße Lammsauce rühre ich in die Gemüse/Sucukmischung und gebe reichlich von dieser dicklich-stückigen Sauce in ein angegrilltes Burger Bun …

Die Sloppy Yusuf Sauce ist fertig.

Die Sloppy Yusuf Sauce ist fertig.

… und fertig ist der Sloppy Yusuf. Ein Burger, der so überhaupt nichts mit der üblichen Vorstellung eines Hamburgers zu tun hat. Der aber mindestens genau so lecker ist. 😉

Nicht Sloppy Joe, sondern Sloppy Yusuf!

Nicht Sloppy Joe, sondern Sloppy Yusuf!

Afiyet olsun!

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… oder auch Ribs vom Drehspieß (Spit). Und so geht’s:

Die Ribs am Vortag mit meinem Magic Dust rubben, eintüten und kalt stellen. Am Grilltag die Ribs in „Schlaufen“ auf den Spieß stecken. Die Ribs dann bei 200°C eine gute Stunde rotieren lassen.

Spit roasted Ribs - Ribs vom Drehspieß

Spit roasted Ribs – Ribs vom Drehspieß

Dann mit einer BBQ-Sauce (ich empfehle meine Apricot Glace) bestreichen, 10 Minuten weiter grillen, ein zweites mal bestreichen, erneut 10 Minuten weiter grillen und servieren.

Spit roasted Ribs - Ribs vom Drehspieß

Spit roasted Ribs – Ribs vom Drehspieß

Einfach, schnell, mit Gelinggarantie und sooo lecker!

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Noch ein weiterer Fleischversender – braucht’s das? Nun, wir werden sehen…
Es erreichte mich vor einigen Tagen eine sehr nette Email von www.kreutzers.eu mit dem Vorschlag, deren Angebot zu testen und den großzügig bemessenen Gutschein online einzulösen. Das lasse ich mir natürlich nicht zweimal sagen!
Der Onlineshop ist sehr ansprechend gestaltet. Es gibt Lamm aus Irland, Ibericoschwein aus Spanien, Rind aus Irland, Australien, Neuseeeland und den Staaten sowie das edle Wagyu „Kobe Style“ Beef und Kalbsfleisch.

Schnell finde ich zwei Angebote, die mich ansprechen – zu denen ich meine, mich aufgrund meiner Erfahrung kritisch äußern zu können. Es sind dies zwei 200g Steaks vom US-Roastbeef und ein 700g schweres Karree vom Iberico. Ich bestelle Mittwochs und gebe als Lieferterminwunsch den Freitag an. Umgehend kommt eine Email mit der Bestellbestätigung und der Zusage, am Wunschtermin zu liefern. Freitag komme ich dann von der Arbeit nach Hause und finde tatsächlich ein Paket mit netter Karte für mich vor. Eine wohlbekannte Grillzeitschrift liegt ebenfalls bei. Sehr nett!

Sie haben Post! Oh! Danke!

Sie haben Post! Oh! Danke!

Im silbernen Thermokarton finde ich US-Beef und Iberico jeweils für sich vakuumiert und mit vier großen Icepacks (noch vollständig gefroren) beschwert. So soll es sein. Das Iberico friere ich ein und nehme mir erstmal die Steaks vom US-Beef vor.

Sehr schöne Steaks vom US-Roastbeef.

Sehr schöne Steaks vom US-Roastbeef.

Es sieht so aus, wie ich US-Rostbeef kenne: ansprechende, nicht übermäßige Marmorierung und Fettränder – der Geruch ist neutral rindfleischig. Ich öle die Steaks leicht und salze sie reichlich. So lasse ich sie erstmal 30 Minuten liegen. In der Zwischenzeit sind die Ziegenkäse zur Vorspeise fertig und ich lege schonmal die Kräutersaitlinge, die ich als Beilage zu den Steaks geplant hatte, auf.

Ziegenkäse mit Rosmarin und Honig (oben) & PIlze (unten).

Ziegenkäse mit Rosmarin und Honig (oben) & PIlze (unten).

Kräutersaitlinge vom Grill (mariniert mit Olivenöl, Salz und Pfeffer) sind sehr lecker, der Pilz behält beim Grillen seinen festen Biss und schmeckt wirklich sehr, sehr lecker.

Kräutersaitlinge for the win!

Kräutersaitlinge for the win!

Die Grill Grates sind nun auch voll aufgeheizt und ich kann das Fleisch auflegen. Da die Steaks sehr dünn sind, muss ich schnell sein: 2 Minuten pro Seite bei mehrfacher Bewegung des Fleischs und schon sind die Steaks fertig gegrillt.

Wir wollen Röstaromen!

Wir wollen Röstaromen!

Nun lasse ich sie noch 5 Minuten ruhen.

Die Vorfreude wächst!

Die Vorfreude wächst!

Steak vom US-Roastbeef mit marinierten Kräutersaitlingen und Habanerosauce.

Ein gutes Steak mit exquisiter Beilage.

Ein gutes Steak mit exquisiter Beilage.

Auf den Punkt gegrillt. Das Fleisch ist zart und lecker, wie ich es von US-Beef gewohnt bin. Ich habe nichts auszusetzen und streiche mir zufrieden über den Bauch. 😉

Innen rot und saftig und ohne grauen Rand.

Innen rot und saftig und ohne grauen Rand.

Eine Woche später soll das Karree vom Iberico verkostet werden. Ich taue es im Kühlschrank langsam über 48 Stunden auf und lege es, vakuumiert wie es ist, in mein Sous Vide Bad. Dort schwimmt es bei 54°C über 2 Stunden hinweg. Blubb…

Ibericokarre auf Tauchfahrt.

Ibericokarree auf Tauchfahrt.

Anschließend befreie ich das gute Stück aus seinem Foliengefängnis, tupfe es mit Küchenpapier sorgfältig trocken, reibe es leicht mit Öl ein und salze es großzügig. Der Grill ist vorgeheizt und ich grille das runde Stück abwechselnd auf dem Grillrost und auf den Grill Grates.

Das Karre pendelt zwischen Grillrost und Grill Grates.

Das Karre pendelt zwischen Grillrost und Grill Grates.

Nach gut 10 Minuten allseitigem Grillen kann das Karree serviert werden. Es darf sich erstmal 5 Minuten lang erholen und einfach mal nur toll aussehen. 🙂

Ein Traum von einem Ibericokarree.

Ein Traum von einem Ibericokarree.

Der Anschnitt zeigt, dass ich mal wieder alles richtig gemacht habe – so sehen 58°C Kerntemperatur beim Iberico aus – und es tritt so gut wie kein Fleischsaft aus.

Auf den Punkt gegrillt: 58°C KT.

Auf den Punkt gegrillt: 58°C KT.

Als Beilagen zu dieser spanischen Köstlichkeit hatte ich eine Tortilla de Patatas gebacken und eine Aioli gemixt. Dazu einen Tinto aus Navarra. Wohlgemerkt: das Fleisch bleibt pur! Alles andere wäre eine Sünde gegenüber diesem großartigen Stück Natur. Selbst auf Pfeffer verzichte ich.

Ibericokarree mit Torilla und Aioli.

Ibericokarree mit Torilla und Aioli.

Wie es geschmeckt hat? HIMMLISCH! Einfach unglaublich lecker… Bunte Bentheimer, Schwäbisch-Hallesches, Duroc oder Mangalitza – sie sind allesamt tolle Schweinerassen und bringen ein köstliches Fleisch hervor. ABER es geht einfach nichts über ein Iberico.

Karree vom Iberico.

Karree vom Iberico.

Kreutzers: douze points, twelve points, zwölf Punkte. Ich bin begeistert!

AKTION FÜR MEINE LESER:
Damit auch ihr euch von der Qualität Kreutzers‘ überzeugen könnt, habe ich für euch einen Rabatt ausgehandelt: wenn ihr bei Kreutzers in der Zeit vom 11.04 bis zum 17.04.2015 bei eurer Bestellung den Gutscheincode Mich schickt der Ribber! eingebt, so bekommt ihr einen 10%igen Nachlass gewährt! Was sagt ihr nun? Auf geht’s: klicken, bestellen, genießen! 🙂

-> www.kreutzers.eu

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(Ich danke dem Hersteller für die Zusendung seiner Produkte.)

HEINZ. Eine vertraute Marke. Von Kindesbeinen an, lange bevor ich selber angefangen habe zu grillen, war sie mir ein Begriff: DER Inbegriff von Ketchup.
7 T-Bone Steaks vor the Tigers! … 7 HEINZ KETCHUPS! war damals einer meiner liebsten Werbespots .

Ich wollte auch so ein Steak , aber es sollte noch Jahre, ja Jahrzehnte dauern… Also begnügte ich mich mit Frikadellen zum Heinz Ketchup und fühlte mich wie ein „Tiger“.
Es freut mich daher besonders, dass man nun an mich heran getreten ist, die drei neuen CHILLI KETCHUPS zu testen!

Die neuen HEINZ CHILLI KETCHUPS im Test.

Die neuen HEINZ CHILLI KETCHUPS im Test.

Die Chili-Illustrationen auf den Flaschen stehen für den Schärfegrad: von einer Chili (moderate Schärfe) bis 3 Chilis (sehr scharf).
Für mich ist der Test Anlass und Inspiration, eine neue Grillspeise zu schaffen: die BACON GRENADES. Als Vorlage dienten mir diverse Bacon Bomb Rezepte sowie Weiterentwicklungen von Moinkballs von Mitgliedern meiner GRILLGUERILLA-Facebookgruppe.

Ribbers Bacon Grenades.

Ribber’s Bacon Grenades.

Ribber’s Bacon Grenades
500g gemischtes Hackfleisch würze ich mit reichlich Salz, schwarzem Pfeffer und eine halben geriebenen Muskatnuss. Drei Scheiben gereiften Cheddarkäse hacke ich „mikroskopisch“ klein und arbeite die Käsewürfelchen in die Hackmasse ein. Aus dieser forme ich dann 6 flache Patties, lege auf jedes mittig mal ein Broccoli- oder ein Blumenkohlröschen oder einen Rosenkohl. Das Gemüse hatte ich zuvor weich gedünstet. Aus den Patties mit Gemüseauflage forme ich Kugeln, die ich mit Baconstreifen umwickle. Am besten sind 3 Streifen je Kugel, damit die Hackmasse komplett bedeckt ist.

Auf dem Grill sorge ich für indirekte Hitze um die 200°C und stelle unter die Bacon Grenades eine Tropfschale mit ausreichend heissem Wasser, denn es wird viel Fett herabtropfen, evtl. sogar etwas Käse austreten.

So grille ich die Bacon Grenades bei geschlossener Haube eine halbe Stunde (bis der Speck kross ist, dabei einmal wenden) und glasiere sie anschliessend mit den Chilli Ketchups: Broccoli schmeckt schwach und bekommt daher das Hot Chilli Ketchup, der Blumenkohl wird mit Jalapeno Chilli Ketchup veredelt und das Gemüse mit dem stärksten Eigengeschmack, der Rosenkohl, darf sich der cuminlastigen Schärfe des Fiery Chilli Ketchups stellen. Es empfiehlt sich ein Silikonpinsel aus dem Backbedarf zum Einstreichen der Bacon Grenades.

Mit Chilli Ketchup glasierte Bacon Grenades.

Mit Chilli Ketchup glasierte Bacon Grenades.

Nach weiteren 15 Minuten indirekten Grillens kann serviert werden.

Die Bacon Grenades und ihr jeweiliger Ketchup.

Die Bacon Grenades und ihr jeweiliger Ketchup.

Die Verkostung kann beginnen!

Die Bacon Grenades werden verkostet.

Die Bacon Grenades werden verkostet.

Das Hot Chilli Ketchup hat den typischen Heinz Ketchup Geschmack, angereichert mit etwas Schärfe. Es dominiert den Broccoli nicht. Lecker.
Das Jalapeno Chilli Ketchup schmeckt klasse, deutlich schärfer, etwas fruchtig und mit leichter Säure. Genau mein Ding. Die Blumenkohl Bacon Grenade wird so für mich zum Hochgenuß.
Betreten wir nun mit dem Fiery Chilli Ketchup die Gefilde Indiens: Kreuzkümmel/Cumin „in da house“. Und was für eine Schärfe! Einfach nur Klasse zur Rosenkohl Bacon Grenade! Formt sich da eine Schweißperle auf meiner Stirn? 🙂

Bacon Grenades mit Broccoli, Blumenkohl und Rosenkohl.

Bacon Grenades mit Broccoli, Blumenkohl und Rosenkohl.

Mein Fazit:
Die neuen Heinz Chilli Ketchups sind eine Empfehlung wert, da ist für jeden was dabei. Hot Chilli ist für Schärfe-Einsteiger, die sich in ihrem Heinz Ketchup schon immer einen kleinen Schärfekick gewünscht haben. Durchaus alltagstauglich. Jalapeno Chilli ist wunderbar ausgewogen zwischen Schärfe, Säure, Süße und Frucht und unbedingt mein Ding. Das Fiery Chilli Ketchup wird nicht jedermanns Sache sein, da es zum einen sehr scharf ist (ok, echte Chiliheads werden müde lächeln), zum anderen eine ausgeprägte Kreuzkümmelnote aufweist – die aber für mich wunderbar sowohl zur karibischen wie auch zur indischen Grillküche passt. Und scharf esse ich ja schon immer gerne. 😉

 

 

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Am Ostermontag hatten wir Schwägerinnen und Schwager, Nichten und Neffe zu Gast. Der perfekte Anlaß, um die Commercial Quality Rotisserie meines Napoleon LEX 485 mit Gyros zu bestücken.

Für das Gyros kaufe ich für 10 Personen insgesamt 3kg Schweinenackensteaks, 5mm dick geschnitten. Die Fleischscheiben salze ich großzügig bevor ich sie durch die Marinade ziehe.

Ribbers Gyros-Marinade für anderthalb Kilo Fleisch:
– 3 TL gemahlener Koriander
– 3 TL gemahlener schwarzer Pfeffer
– 3 TL Thymian, gerebelt
– 3 TL Basilikum, gerebelt
– 3 TL Chiliflocken
– 3 TL Majoran, gerebelt
– 3 TL Oregano, gerebelt
– 3 TL Paprikapulver süß
– 2 TL Zwiebelpulver
– 2 TL Knoblauchpulver
– 0,5 TL Zimt
– 500g Joghurt
– 150ml Olivenöl

Alle Zutaten sorgfältig miteinander verrühren. Eine große Zwiebel zerreiben und hinzugeben, 2 Knoblauchzehen hinzu pressen und alles erneut gut verrühren. Die Nackensteaks einzeln beidseitig marinieren und in einer Schüssel mit Deckel oder vakuumiert für 48 Stunden kalt stellen.

Um den Spieß zu stecken, verwende ich für beide Enden eine halbierte, große Metzgerzwiebel. Die Fleischlappen reinige ich grob von der Marinade und stecke sie zusammengeklappt auf den Spieß.

Um den Spieß zu grillen entferne ich die Grillroste, stelle einen beiseite und lege den anderen quer auf die Abdeckungen der Brenner. Auf diesem Rost platziere ich eine Koncis-Schale mit heißem Wasser als Tropfschale. Die beiden äusseren Brenner drehe ich auf und rotiere den Gyros-Spieß bei 150°C gute anderthalb Stunden. Dann erst schalte ich den Backburner hinzu. Mit einem elektrischen Messer schneide ich schon nach kurzer Zeit die dunkel karamellisierte Kruste herunter. Dazu platziere ich auf der Tropfschale eine zweite Koncis-Form nach dem Bain Marie Prinzip.

Gyros vom Drehspieß (Rotisserie)

Gyros vom Drehspieß (Rotisserie)

So wird das Fleisch warm gehalten, herabtropfender Fleischsaft verbindet sich mit dem Gyros. Dazu ab und an einmal umrühren.

Gyros vom Drehspieß (Rotisserie)

Gyros vom Drehspieß (Rotisserie)

Insgesamt schneide ich den Spieß viermal ab über knapp anderthalb Stunden, die totale Grillzeit beträgt also 3 Stunden.

Ribbers Gyrosteller

Ribbers Gyrosteller

Als Beilagen gab es Zaziki, Skordalia, Zwiebeln, Krautsalat, Pepperoni und Fladenbrot. Mehr braucht’s nicht. Ach ja, und nach dem Mahl den ein oder anderen Ouzo: Yammas!

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