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Archive for the ‘Der Rauch und ich’ Category

Gestern war mal wieder Grillabend bei meinen Eltern, es gab Sucuk und Köfte vom Schwenkgrill und unsere traditionellen Familienspieße am offenen Feuer gegrillt. Die Spieße werden aus gut gewürzten Schweinefiletscheiben, weißem Speck und Zwiebelscheiben gesteckt. Das war mal wieder ein sehr schöner und besonderer, ursprünglicher Grillabend – herrlich.

Spiesse am offenen Feuer.

Spiesse am offenen Feuer.

Spiesse am offenen Feuer.

Spiesse am offenen Feuer.

Spiesse am offenen Feuer.

Spiesse am offenen Feuer.

Spiesse am offenen Feuer.

Spiesse am offenen Feuer.

Spiesse am offenen Feuer.

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Chipsfrisch von funny-frisch sind ja in der Ausprägung „Ungarisch“ seit ewigen Zeiten meine Lieblingschips. Schon als Kind liebte ich im Schwimmbad die 50g-Tütchen zu 50 Pfennig (oder waren es 75?) und habe viel Taschengeld in die Minitüten investiert.
Aufgrund dieser Vorliebe für die eine Marke teste ich gerne auch deren neue Kreationen, war bisher jedoch stets enttäuscht und als Schuster bei meinem Leisten geblieben. Als nun die neue Geschmacksrichtung „Chipsfrisch BBQ“ im Handel auftauchte, mußte ich wider besseren Wissens direkt zugreifen.
Auf der Tüte ist ein Aufkleber: „Für El Goucho Liebhaber“.  Ach ja, deutscher Bindestrich, wo haben sie dich entsorgt, die Grammatikmafiosi? Und El Goucho fand ich ja schon schrecklich, da bleib ich lieber Latin Lover. 😉
Tüte geöffnet, gerochen… Ja, das riecht nach BBQ, Röstaromen von Brutzelfleisch sind definitiv vorhanden, ebenso eine leichte Rauchnote. Dazu ein leicht schweinöser Duft. Schweinös? Na, das paßt doch zum Markenbotschafter!
Kann dieses Gesicht lügen, äh grillen? Wir wissen es nicht, vermuten aber „Ja“ bzw. „Nein“. Zudem frage ich mich, was den Werbetexter geritten hat, diesen Text zu verfassen: „So knusprig war Grillen noch nie! Denn die leckeren Chipsfrisch BBQ sind einfach das perfekte Grillvergnügen. Sie begeistern mit einem Geschmackserlebnis: Herzhaft-saftig gegrillt, verfeinert mit würzig-süßer Sauce.“ Unter perfektem Grillvergnügen verstehe ich zum Glück etwas anderes als eine Tüte Chips.
Mein geschmackliches Fazit: da haben die Chemiker einen wirklich BBQ-nahen Geschmacksverstärkercocktail angemischt, den aber niemand braucht, der oft und gerne grillt und gerne leckere Chips isst. Denn von CHIPS und ihrem kartoffeligen Geschmack bleibt hier absolut NICHTS übrig. Und spätestens nach dem fünften Chip wurde mir schlecht und der Appetit und die Lust auf Gegrilltes waren mir erstmal vergangen.

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Eines der einfachsten und köstlichsten Grillgerichte, das ich kenne, sind Ćevapčići. Da meine Eltern immer wieder gerne in Erinnerungen an ihren ersten Balkanurlaub mit dem Motorrad vor über 50 Jahren schwelgen, gibt es diese zum Glück bei ihnen häufiger und ich mache sie daher selten selber.
Meine Mutter macht die Fleischröllchen sehr klein und je zur Hälfte aus Rinder- und Lammhackfleisch – eine köstliche Kombination. Gewürzt wird das Fleisch mit wenig gepresstem Knoblauch, süssem Paprikapulver, Salz und Pfeffer. Mehr braucht’s nicht.
Mein Vater grillt die Ćevapčići über Ilex/Stechpalme – das Holz gibt dem Fleisch ein unvergleichlich köstliches Aroma.
Absolut unverzichtbar ist reichlich frisch gehackte Zwiebel (oder Zwiebelringe) zum Essen.
Wer Beilagen braucht nehme scharfes Ajvar und Djuvec-Reis. Und ein Sliwowitz oder Raki sollte nach dem Mahl nicht fehlen.

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Nach dem Speckfest beim Ribber fiel es mir wirklich schwer, etwas noch ungesunderes zum Grillen zu finden. Aber not macht erfinderisch und mein großes Idol Reiner Calmund war mir eine Quelle der Inspiration:
„Da trinken wir erstmal ein schönes Glas heiße Butter!“
Das Ausgangsmaterial: 250g gute deutsche Butter – tiefgefroren! Ich habe bewußt keine amerikanische, argentinische oder gar irische Butter genommen – obwohl viele auf die Maserung und den damit verbundenen Geschmack schwören.
Die Butter wird zunächst quer in Scheiben feinsten Frühstücksspecks gewickelt.
Danach sorgfältig längs wickeln und zuletzt den Rand mit Speck schließen.
Die Kugel auf 250°C heizen, Butter à la Calmund ist ein Gericht zum Flachgrillen. Das Butterpäckchen wird schnell von allen Seiten über der Glut geschockt, damit sich die Poren schließen.
Dieses Gericht fordert vom Chef du Grill höchstes handwerkliches Geschick: kein Tropfen Fett darf verloren gehen!
Ein Gericht, welches Paul Bocuse fast in den Wahnsinn getrieben hat! „Da kam diese unglaublisch dicke Mann in meine Restorang und wollte essen die Butter à la Calmund! Mong Djöh!!! Eine ‚erausförderung selbst für eine Mätre wie misch! Die Schpeck darf keine Fett verlieren, soll dabei aber eine laischte Knürspischkeit erlangen. Erst bei die dritte Versuch es ist mir gelungen. Isch bereite diese Gerischt NIE wieder zu. Pünkt.“
Uuuuund ANSCHNITT!!! Perfekt, „à point“, wie der Großmeister sagen würde. Ohne Brine und ohne KT-Messung! Ich bin stolz wie Oskar!
Tellerbilder habe ich leider keine mehr, da ich diese Köstlichkeit umgehend vom Brett verspeist habe… 😉
Naja, meine Frau hatte dann auch noch Hunger und so einen kleinen Nachtisch konnte ich auch noch vertragen. Zwei Entenbrüste lagen bereits parat, der Rotkohl wurde am Vortag gekocht. Die Brüste mit Cranberry-Sauce standen mal wieder an!
Lecker war’s! Auch, wenn nach der Butter nicht mehr viel hinein ging. 😉

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Den gestrigen Tag nahmen Freund Burnfather und ich zum Anlaß, seine neue Kugel einzuweihen und uns die Stärke für das neue Jahr anzutrinken. Um es vorweg zu sagen: beides ist uns hervorragend gelungen!
Punkt 18 Uhr auf dem Weg zu Brennvattis Ballerbude. Rechts ist so eben die Emma zu erkennen, sein selbstgebauter Edelstahlsmoker. Da rostet nix, aber heute muss die Emma rasten, der Nachwuchs wird angefeuert!
 
Schnee und -4°C, ideale Grillbedingungen!
Aha, der Gute hat schonmal was vorbereitet, löblich, löblich!
Schöner Kohlekorb und schöner Gockelsitz – ich beneide handwerklich begabte Menschen…
Nun aber Deckel zu! Sieht er nicht schön aus, der nagelneue OTG? Und noch so sauber…
Im Getränkemarkt gab es eine Auswahl bayrischer Bierspezialitäten und tatsächlich auch das Schlenkerla Rauchbier, welches ich zuletzt vor 20 Jahren und damals voller Abscheu verkostet habe. Daher gab es heute nur eine Flasche für uns beide zum Kosten! Und wir waren überrascht, wie gut es schmeckt!
Weiter ging es dann den abend über mit Altbier und Langemeyer Wacholder, was fühlten wir uns stark gegen Ende des Abends! 😉
Nach einer Stunde Garzeit bei 200°C mal gucken. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, dass mein Deckel je so sauber gewesen sein soll…
Die Bollen sind fertig für Frau und Kind im Haus.
Noch etwas Gemüse drauf, Bollen Nr. 3 von hinten nach vorne ziehen und weitere 20 Minuten grillen.
Fertig! Dazu gab’s selbstgewirkte BBQ-Sauce vom Burnfather, Aioli und Wedges aus dem BO.
Eine unglaublich krosse Haut!
Lecker Gemüse!
Wieder ein Wallpaper:
Teller Nr. 2:
Lecker war’s! Und danach wurden die Pfunde auf Burnfather’s Baumwollplantage wieder abgearbeitet.

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honks_newyearJack the Ribber und Burnfather Moppface

wünschen allen BBQ-Begeisterten

ein gutes neues Jahr!

… und immer eine Schippe Grillkohle im Keller!

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