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Archive for the ‘Kugelgrill’ Category

An Sylvester haben wir zu sechst ein 18-Gang-Menü zubereitet und verzehrt. Jedes Paar durfte 6 Leckereien zubereiten in geringstem Umfang, so dass von jedem Gang pro Nase nicht viel mehr als ein kaum sättigendes Höppchen zu verkosten gewesen sei. Der Plan hat wunderbar funktioniert, es war ein Schlemmen und Schmausen. Ein Teil der von mir ausgesuchten 6 Gänge war das hier präsentierte Steak mit zweierlei Mojos: Mojo Verde und Mojo Rojo.

Das Steak von ca. 300g habe ich über vier Stunden sous vide bei konstanten 58°C gebadet, um es anschliessend gesalzen in der gusseisernen Pfanne mit etwas Öl beidseitig sehr heiß und sehr kurz zu braten. Wer kein Sous Vide-Gerät besitzt, kann das Steak auch im Backofen oder auf dem Grill (indirekt) auf Temperatur bringen, um es dann in der Pfanne oder auf dem Grill zu veredeln (Reverse Grilling).

Anschliessend das Steak aufschneiden und mit den Mojos servieren, jeder bedient sich mit den Händen und zieht seine Scheibe Steak durch die Sauce der Wahl, am besten abwechselnd mit jedem Bissen.

Steak mit Mojo Verde und Mojo Rojo.

Steak mit Mojo Verde und Mojo Rojo.

Hier findet ihr meine Rezepte zur würzig-scharfen Mojo Rojo und zur säuerlich-frischen Mojo Verde.

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Zwei handvoll Tiefkühlerbsen mit 2 EL Butter und 2-3 EL Wasser weich kochen und pürrieren. Das Erbsenpüree sollte ziemlich fest sein. Mit Salz abschmecken. Ein paar Blätter sehr fein gewiegte Minze unterrühren. Warm halten.

Eine große und dicke Scheibe einer Fleischtomate in Butter beidseitig braten, dabei mit etwas Garam Masala bestäuben. Warm halten.

Eine halbe Banane längst halbieren und die beiden Scheiben in Butter mit Currypulver kurz anbraten, dabei wenden. Etwas Honig zugeben. Warm halten.

Die frisch geformten Hamburger-Patties aus reinem Rindfleisch mit Salz und Pfeffer bestreuen und je Seite gut 2 Minuten grillen.

Hamburger grillen für den Bananaburger.

Hamburger grillen für den Bananaburger.

Dann mit Camembert belegen und diesen bei geschlossenem Deckel im indirekten Bereich schmelzen lassen. Dabei die zerschnittenen Burgerbuns auf den Schnittflächen kurz kross grillen.

Der Käse schmilzt.

Der Käse schmilzt.

Die Bun-Unterseite mit dem Erbsenmus bestreichen.

Die Tomatenscheibe auf das Erbsenmus legen. Etwas Banana Glace auf die Tomate träufeln.

Den Käsepatty auf die Tomatenscheibe legen.

Die Bananenscheiben auf das Käsepatty geben und mit Banana Glace beträufeln. Mit Korianderblättern bestreuen.

Ribber's Bananaburger.

Ribber’s Bananaburger.

Fertig ist der Bananaburger – ein Leckerbissen nicht nur für Minions! 😉

Tipp: Mozzarella panieren und frittieren und statt des Camemberts auf den Patty legen.

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Eines meiner ältesten und liebsten Pastarezepte aus den USA ist die Four Pepper Pasta: dreierlei Paprika (bell pepper) und Ziebel in Streifen mit Balsamico sautiert und gepfeffert. Eine Mischung, die doch wohl auch auf einen Burger (oder Hot Dog) passen sollte!

Eine Aubergine in Scheiben schneiden, reichlich salzen und 20 Minuten Wasser ziehen lassen. Abspülen und trocken tupfen. In ausreichend Sonnenblumen- oder Rapsöl frittieren, gut abtropfen lassen und abtupfen. Beiseite stellen.

Eine halbe Gemüsezwiebel und je eine halbe grüne, gelbe und rote Paprikaschote in dünne Steifen schneiden (die Reste für Baked Beans benutzen). Diese in etwas Olivenöl in einer Pfanne bei schwacher bis mittlerer Hitze unter gelegentlichem Wenden braten. Es dauert etwas, bis das Gemüse weich wird. Sollte es zu schnell bräunen, ohne dabei weich zu werden, einfach einen Schluck Wasser zugeben. Wenn das Gemüse weich ist, die Hitze erhöhen und mit 2 EL Balsamicoessig ablöschen. 1 EL Honig oder braunen Zucker einrühren, etwas salzen und sämtliche Flüssigkeit verdampfen lassen. Beiseite stellen.

4 EL Mayonnaise mit 1 EL rauchiger BBQ-Sauce, 1 EL Ketchup, 1 EL Chipotles in Adobo und dem Saft einer halben Limette aufmixen. Mit Salz abschmecken. Beiseite stellen.

Chilikäse in Scheiben/Streifen schneiden.

Patties aus reinem Rinderhackfleisch formen (je 125g) und auf einer Seite großzügig salzen und pfeffern. Auf dem Grill bei maximaler Hitze ca. 2 Minuten grillen, dann wenden.

100% Rindfleisch, einseitig gesalzen und gepfeffert.

100% Rindfleisch, einseitig gesalzen und gepfeffert.

Wenn sich Wasser/Fleischsaft auf der Oberfläche zeigt, ist der Patty genau richtig.

Wenn sich Flüssigkeit an der Oberfläche zeigt, sind die Patties fertig.

Wenn sich Flüssigkeit an der Oberfläche zeigt, sind die Patties fertig.

Die Patties in den indirekten Bereich legen und mit Chilikäse belegen. Deckel schließen, damit der Käse schnell schmelzen kann. Die Buns auf den Innenseiten angrillen/toasten.

Im indirekten Bereich mit Chilikäse belegen und schmelzen lassen.

Im indirekten Bereich mit Chilikäse belegen und schmelzen lassen.

Und so baue ich meinen Four Pepper Burger:

Bununterseite, Auberginenscheiben, Chipotlemayo, Cheesepatty, Pickles (Maiers Burgergurken), reichlich Zwiebel-Paprika-Mischung, mit Chipotlemayo bestrichene Bunoberseite.

Fertig ist Ribber's Four Pepper Burger.

Fertig ist Ribber’s Four Pepper Burger.

Viel Spaß beim Nachbau und guten Appetit!

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Ich weiß gar nicht, warum ich so selten Schaschlik grille! Die Zubereitung ist einfach und schnell und die Spieße schmecken großartig. So geht’s:
Schweinenacken würfeln, ölen und mit einem Rub eurer Wahl (ich nehme UdSSR) würzen. Am besten über Nacht kalt stellen oder aber direkt weiter verarbeiten zu Spießen. Ziebeln häuten und vierteln und Paprika entkernen und in große Stücke schneiden. Die Spieße nun abwechselnd stecken.

Gewürzter Schweinenacken, Zwiebel, Paprika.

Gewürzter Schweinenacken, Zwiebel, Paprika.

Schaschlik fertig gesteckt.

Schaschlik fertig gesteckt.

Je nach Umfang der Spieße 20 bis 30 Minuten grillen. Am besten direkt bei mittlerer Hitze, dabei häufig wenden, damit alle vier Seiten Röstaromen bekommen. Gegen Ende der Grillzeit ruhig indirekt legen.

Schaschlik fertig gegrillt.

Schaschlik fertig gegrillt.

Schaschlik fertig gegrillt.

Schaschlik fertig gegrillt.

Einfach und lecker. Zutaten für 2 Personen: 500g Schweinenacken, 4 Zwiebeln, 1 rote und 1 grüne Paprika.

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Ich sags gleich vorweg: meine Kamera hat das Grilltreffen von letztem Wochenende leider nicht überlebt und meine Handycam produziert nur Bilder minderer Qualität – ich bitte, diesen Umstand zu entschuldigen.

Asiabauch vom Drehspieß also! Sehr einfach, schnell und extrem lecker – los gehts…

Für 2 Personen:
1 kg Schweinebauch am Stück mit dem Filetiertmesser vorsichtig entbeinen und entschwarten. In möglichst gleich große Stücke (ca. 10x10cm) schneiden. Zwei TL Chinagewürz mit zwei TL 5-Gewürz vermengen. Die Bauchstücke leicht ölen (Sonnenblumen-, Raps- oder Erdnußöl) und mit der Gewürzmischung rubben, bis diese aufgebraucht ist. Das Fleisch in einen Beutel geben und für mindestens vier Stunden kalt stellen.

Schweinebauchstücke asiatisch gewürzt.

Schweinebauchstücke asiatisch gewürzt.

Den Grill auf 200 bis 220°C aufheizen. Den Speckspieß stecken, dabei die Gewürzreste zwischen den Fleischstücken mit einem Messer abstreifen.

Asiatischer Schweinebauch auf dem Spieß.

Asiatischer Schweinebauch auf dem Spieß.

Den Spieß auflegen und unter den Spieß eine Stahlwanne o.ä. mit 700ml Hühnerbrühe geben. Einen gehäuften TL Ingwerpulver und einen halben TL Knoblauchpulver gut in der Brühe verrühren. Fleischsaft, Speckfett und Gewürze tropfen in die Brühe und geben viel Geschmack.

Der Bauchspieß vor dem Glasieren.

Der Bauchspieß vor dem Glasieren.

Nach einer halben Stunde des Grillens 100 bis 150ml Ketchup mit der Hühnerbrühe verrühren und eine Packung (800g) Asia-Gemüsemischung (ohne Würzung, aufgetaut) sowie 2 geschnittene Zwiebeln und 2 grob gehackte Ackerknoblauchzehen zugeben. Den Reis kochen. 15 bis 20 Minuten weiter grillen bzw. das Gemüse köcheln lassen.

Glasierter Bauchspieß ist fertig gegrillt.

Glasierter Bauchspieß ist fertig gegrillt.

Nun den Speckspieß mit Asia Chicken Sauce (süß-scharf) bepinseln, die Hitze erhöhen bzw. wenn vorhanden, den Backburner zuschalten und nach 10 Minuten erneut glasieren. Nach weiteren 10 Minuten kann serviert werden.

Asiatischer Schweinebauch vom Spieß mit Gemüse und Reis.

Asiatischer Schweinebauch vom Spieß mit Gemüse und Reis.

Das Ergebnis ist sehr lecker, der Fleisch köstlich und das Gemüse eine echte Überraschung. Da der Zucker in Gewürzen und Sauce durch die hohe Hitze schnell karamellisiert, heißt es aufpassen – oder wie bei mir, vor dem Servieren schwarze Teile wegschneiden und entsorgen. 😉

Da bekommt der Chinese am Ort Konkurrenz, guten Appetit!

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Die erste Pide meines Lebens aß ich vor gut einem viertel Jahrhundert im türkischen Bergama (Pergamon) auf meiner Rucksackreise durch das wunderschöne Land. Es war eine köstliche kulinarische Neuentdeckung für mich: ein Schiffchen aus knusprigem Teig, dünn belegt mit Hackfleischsauce, Schafskäse und einem Ei. Darüber streute man Chiliflocken. Ich kam am nächsten Tag erneut in das kleine Lokal und am übernächsten wieder. Meine Leidenschaft für die türkische Küche war entfacht und so nahm ich den Geschmack von Pide, Lahmacun, ungezählten Varianten des säuerlichen Caciks und knuspriger Grillspießchen von den kleinen ländlichen Lokalen ebenso mit nach Hause wie die Erinnerung an scharfen Adana Kebab aus Izmir oder den Döner und die Köfte aus Bursa.

Zurück in Münster fand ich eine Kneipe, in der die Pide genau so gebacken wird, wie ich sie kennen und lieben gelernt habe. Mein Favorit ist dort seit 25 Jahren die Pide mit Hackfleischsauce, Spinat, Schafskäse, Sucukscheiben und Zwiebelringen – einfach köstlich.

Dieser Pide und der Kneipe „Frauenstraße 24“ (oder auch F24) widme ich diesen Burger: den Burger F24!

Für die Hackfleischsauce:
500g Lammhackfleisch (wer kein Lamm mag nimmt Rind)
1 rote Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 geh. TL scharfes Paprikamark
500ml Tomatenpüree
Wasser
Salz
Pfeffer
Zucker

Für den Burger:
3-4 EL der Hackfleischsauce
1 Burgerbrötchen
2 handvoll Blattspinat (frisch oder TK)
Saft einer halben Zitrone
Echten Schafskäse (ich bevorzuge bulgarischen), zerbröckelt
1 Sucuk, gehäutet und längs in dünne Scheiben geschnitten
1 rote Zwiebel, halbiert und in Ringhälften geschnitten
Blattpetersilie
Chiliflocken und Sumach nach Belieben
4 EL Cacik

Die Hackfleischsauce:
Das Lammhackfleisch gebe ich in eine vorgeheizte Gusseisenpfanne und brate es unter Rühren kräftig an. Wir brauchen Röstaromen! Knoblauch und Zwiebel gebe ich fein gehackt dazu, salze und pfeffere, gebe das Paprikamark hinzu und brate unter Rühren weiter. Wenn alle Feuchtigkeit verflogen, das Fett ausgetreten und das Fleisch gebräunt ist, rühre ich das Tomatenpüree und 250ml Wasser ein. Jetzt noch mit einer Prise Zucker würzen und mit einem Deckel abgedeckt auf kleinster Flamme gute 3 Stunden köcheln lassen. Dann den Deckel lüften und die Sauce dicklich einköcheln.

Türkische Hackfleischsauce aus Lammhack.

Türkische Hackfleischsauce aus Lammhack.

Der Burger:
Den Blattspinat in wenig heissem Olivenöl mit dem Zitronensaft nur kurz unter wenden braten, leicht salzen. Kurz warm halten. Die Sucukscheiben scharf angrillen oder in der Pfanne braten.
Die Brötchenhälften kurz beidseitig angrillen oder toasten. Die Unterseite erst mit Cacik, dann mit heisser Hackfleischsauce bestreichen. Darauf den warmen Spinat geben. Diesen mit Käsebröckchen bedecken. Darauf die Sucukscheiben, darüber die Zwiebelringe. Oben drauf noch Blattpetersilie und nach Geschmack Chiliflocken und/oder Sumach. Den Brötchendeckel von innen mit Cacik bestreichen, zuklappen und den Burger F24 genießen.

Burger F24 - ein köstlicher Türkbürgür.

Burger F24 – ein köstlicher Türkbürgür.

Mit Dank und Gruß in die F24 – Afiyet olsun!

Burger F24 - ein köstlicher Türkbürgür.

Burger F24 – ein köstlicher Türkbürgür.

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Man kommt ja zu nichts…
Am Osterwochenende ist es Zeit, mal das Bildarchiv zu sichten und etliche Blogbeiträge zu schreiben.
Beginnen wir also mit dem Karnevalswochenende 2015, welches ein sehr leckeres Outdoorcooking-Wochenende gewesen ist.

Donnerstag (Weiberfastnacht)

Kartoffelpuffer vom Gaskocher aus der gusseisernen Pfanne.

Kartoffelpuffer vom Gaskocher aus der gusseisernen Pfanne.

Reibekuchen oder auch Kartoffelpuffer von Camping-Gasbrenner aus der gusseisernen Pfanne. Dazu gab’s klassisch selbstgekochtes, leicht stückiges Apfelmus.

Reibekuchen vom Gaskocher aus der gusseisernen Lodge.

Reibekuchen vom Gaskocher aus der gusseisernen Lodge.

Freitag

Köfte und Fladenbrot auf dem Napoleon LEX 485.

Köfte und Fladenbrot auf dem Napoleon LEX 485.

Türkische Köfte mit selbstgemachtem Hummus, Cacik, Tomaten, Gurken, Petersilie und bulgarischem Schafskäse auf Fladenbrot.

Der Köftekebab vor dem Einrollen.

Der Köftekebab vor dem Einrollen.

Mit Sumach bestreut und mit Sriracha beträufelt.

Frikadellen aus Lamm- und Rinderhackfleisch, türkisch gewürzt.

Frikadellen aus Lamm- und Rinderhackfleisch, türkisch gewürzt.

Samstag

Chicken Wings „all your Weber can hold“. 😉

Chicken Wings, am Gelenk geteilt.

Chicken Wings, am Gelenk geteilt.

Gewürzt mit meinem Rabid Rooster Rub.

Little Wings werden mit Hot Sauce glasiert.

Little Wings werden mit Hot Sauce glasiert.

Glasiert mit meiner Wings Hot Sauce.

Perfekte Wings: süß, scharf, sticky.

Perfekte Wings: süß, scharf, sticky.

Sonntag

Ribs gewürzt mit meinem Magic Dust/Memphis Dust und lackiert mit meiner CherryXplosion.

Herrliche Baby Back Ribs mit CherryXplosion-Glasur.

Herrliche Baby Back Ribs mit CherryXplosion-Glasur.

Ostermontag aber war es dann mal wieder höchste Zeit für Pasta. 😉

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