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Posts Tagged ‘garen’

Wie das so ist bei Männern, die leidenschaftlich gerne grillen: man(n) kann gar nicht genug Grill-Spielzeug haben! Und da habe ich mich doch sehr gefreut, dass mit dem Barbecube eine Neuheit auf dem Markt ist, die äußerst vielversprechend daher kommt! Und die mir der Hersteller zudem zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Danke sehr für die Zusendung!

Der Barbecube ist ein Würfel aus Edelstahl, zwei der sechs Seiten sind (gegenüberliegend) mit Schlitzen versehen, eine davon lässt sich öffnen und schließen zum Befüllen des Barbecube und zur Entnahme des Grillguts.

Der Barbecube Grillwürfel.

Der Barbecube Grillwürfel.

Ich werde den Barbecube für einen warmen Grillgemüsesalat testen. Also schnippel ich mein Gemüse gabelgerecht und mariniere es mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Kräutern.

Den Grill bereite ich zum direkten Grillen vor und heize den Grillwürfel auf dem Grillrost über der Glut auf. Dazu lege ich ihn mit der Luke nach vorne auf. Wenn er heiß geworden ist, drehe ich ihn auf den Rücken, stelle ihn indirekt, öffne die Luke und befülle ihn mit meinem marinierten Gemüse. Den Barbecube bitte immer nur mit hitzefesten Grillhandschuhen anfassen! Wichtig ist, das Gemüse vor dem Befüllen des Grillwürfels sorgsam abtropfen zu lassen, damit kein Öl beim Grillen heraus fliessen und in die Glut tropfen kann. So ein Ölbrand stinkt und würde meinem Grillgemüse einen fiesen Geschmack geben.

Dann lege ich den Grillwürfel zurück auf seine zuvor aufgeheizte Plattenseite mit der Luke nach vorne und schiebe ihn wieder über die Glut.

Der Barbecube im Einsatz.

Der Barbecube im Einsatz.

Es zischt und bruzzelt im Würfel und ich kann meinem Gemüse durch die Schlitze der Luke beim Garen zusehen und die ausströmenden Aromen genießen. Wunderbar.

Nun habe ich also im Würfel meine Grillgemüsemischung, deren unterste Schicht auf der heißen Edelstahlplatte brät. Damit auch weitere Teile des Gemüses gebraten werden, muss der Barbecube regelmässig alles 2-3 Minuten um 90°C gedreht werden. Gegen Ende der Garzeit wird der Würfel auf den Rücken über die Glut gestellt und nun kommen noch einige Röstaromen durch das Grillen mit ins Spiel. Ich schüttel ihn dabei auch ab und an, um für eine bessere Verteilung des Gemüses zu sorgen, denn ich hatte ihn sehr voll befüllt. Das funktioniert bestens und nach insgesamt 30 Minuten (ich hatte den Würfel voll beladen) ist mein Grillgemüse fertig. Klasse. Mein Tipp: den Barbecube nur halb bis 2/3 befüllen, ich hatte ihn definitiv zu voll gepackt um für ausreichend Röstaromen zu sorgen.

Warmer Grillgemüsesalat.

Warmer Grillgemüsesalat.

Und jetzt kommt der Clou: der Barbecube besteht aus lebensmittelechtem rostfreien Edelstahl und lässt sich problemlos in der Spülmaschine reinigen! Was will man(n) mehr? 😉

Im Lieferumfang ist ein kleines Heftchen mit drei Rezepten enthalten, die sich aber auch auf der Website des Herstellers finden lassen.

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Da war mir doch aus der Tiefkühltheke des Supermarkts die Brust einer ungarischen Hafermastgans in den Wagen gehüpft. Zeit, mal das Reverse-Grillen auszuprobieren: erst low&slow und dann volle Pulle!
Kugel:
Die Kugel mit zwei Kohlekörben (je 8 durchgeglühte Brekkies) und einer mit Wasser gefüllten Fettwanne auf 80-90°C einregeln. So low&slow habe ich bisher noch nicht gegrillt, da fehlt die Erfahrung. Bei mir schwankte die Temperatur zwischen 60 und 110°C während der zwei Stunden.
Fleisch:
Von der Brust überschüssiges Fett abschneiden und als Basis für die Sauce verwenden. Die Gänsebrust vorsichtig mit einem scharfen Messer von der Karkasse lösen.
Die Karkasse oben und die Brust beidseitig pfeffern und salzen und die Brust zurück auf die Karkasse setzen.
Das Grillgut auf den Rost über die Wasserwanne setzen, Thermofühler einstecken, Deckel zu und bis zu einer Kerntemperatur von 60°C garen. Das dauert gute zwei Stunden und fordert stetige Beobachtung der Gartemperatur in der Kugel. Es empfiehlt sich zudem, während des gesamten Garprozesses glühende Kohlen parat zu halten, um nachlegen zu können.
Beim Erreichen von 56°C KT zünde ich einen AZK mit Holzkohle an, der passend zum ersten Piepsen bei 60°C KT durchgeglüht ist. Neben dem AZK hatte ich ein Töpfchen mit Butter stehen, damit diese sich verflüssigt.
Jetzt kommt der Rost samt Gargut schnell herunter, die Holzkohle wird auf die Kohlekörbe aufgeteilt und der Rost zurück eingesetzt. Die flüssige Butter salze ich noch etwas und bestreiche die Hautseite der Gänsebrust damit. Bei 180°C grille ich nun bis zur Ziel-KT von 70°C. Das dauert etwa 20 Minuten. Was für ein Prasseln in der Kugel, wie Regen! Das Fett fließt in Strömen…
Jetzt kommt die Gänsebrust runter von der Karkasse und rauf auf’s Schneidebrett und wird für 10 Minuten mit Jehova abgedeckt. Dann nur noch einen Saucenspiegel auf den Tellern geben und die in Scheiben geschnittene Gänsebrust anrichten, voilà!
Das war sehr, sehr lecker!

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Seitdem ich an Weihnachten bei meiner Schwägerin G. das beste Lammfleisch meines Lebens essen durfte (NT-geschmort im BO), wollte ich das schon lange im 12″ DO nachbauen. Heute war es dann soweit!
Zwei Lammschultern vom überschüssigen Fett und den Häuten befreien. Beide reichlich pfeffern und salzen. Unter den DO maximale Brekkies geben und den DOpf mit Olivenöl erhitzen. Die Schultern dann scharf allseitig anbraten.
Mal wenden.
Die Schultern dann rausnehmen und gehackte Zwiebeln und angedrücke Knoblauchzehen mit reichlich Tomatenmark anschwitzen.
Röstgemüse (Lauch, Sellerie, Möhren) anbraten.
Mit 200ml Rotwein ablöschen. Kurz aufkochen lassen und 800ml Lammfond aus dem Glas hinzugeben. Zwei EL getrocknete Kräuter der Provence einrühren. Die Schultern zurück geben und bedecken.
Den DO runter nehmen und die Brekkiesunterlage auf 8 im Aussenring un einen in der Mitte verringern. Den DO zurück setzen. Deckel drauf und 8 Brekkies im Aussenring setzen. Zwei Stunden köcheln lassen. Dann unten und oben jeweils 8 neue Brekkies außen setzen. Nach weiteren anderthalb Stunden eine Packung TK-Kräuter der Provence zugeben. Eine weitere halbe Stunde köcheln lassen. Nach insgesamt vier Stunden sind die Schultern gar und butterzart.
Die Schultern auf eine vorgeheizte Platte geben und die Sauce durch ein Sieb geben und binden. Die Knochen lassen sich mit spitzen Fingern ohne Kraftaufwand entfernen.
Tellerbild! Kartoffeln mit Sauce und Rosenkohl mit Muskatbutter als Beilagen.
Näher ran!
SEHR lecker war’s!

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