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Posts Tagged ‘Gasgrill’

Anläßlich der Geburtstagsfeier meines Sohnes durfte ich mal wieder eine Menge Pulled Pork grillen. Elf Kilo Schweinenacken (entbeint) sollten auch nach dem Gewichtsverlust während des Garprozesses 25 Mann sättigen können…

Elf Kilo Schweinenacken für Pulled Pork.

Elf Kilo Schweinenacken für Pulled Pork.

24h vor dem Grillen habe ich die Nacken leicht geölt, mit meinem MagicDust/MemphisDust gerubbed und cellophaniert im Kühlschrank gelagert. Vor dem Grillen wurde das Fleisch noch gespritzt mit einer Mischung aus einer Demi-Glace von der Hühnerbrühe, Apfelsaft und etwas Rub. An Pulled Pork gehört Rauch. Ich habe über zwei Stunden geräuchert, diesmal mit Mandelholz (erster Gang) und Kastanie (zweiter Gang) aus Spanien. Tolle Hölzer mit herrlichen Aromen! Alisacom hat mir Proben zugeschickt und sucht einen deutschen Vertriebspartner – Händler, greift zu!

Klasse Räucherchips aus Spanien.

Klasse Räucherchips aus Spanien.

Spanisches Mandelholz zum Smoken/Räuchern.

Spanisches Mandelholz zum Smoken/Räuchern.

Zum Glück hat mein Napoleon LEX 605 viel Grillfläche. Ich nehme einfach den kleinen Grillrost rechts über der Sizzle raus und schiebe die beiden großen Roste nach rechts. Darunter platziere ich 2 große Koncis-Schalen (IKEA) als Fettwannen – passgenau, als wären sie für den LEX entwickelt worden. Links habe ich so einen Brenner frei, auf dem ich ein Aluschälchen mit gewässerten Räucherchips (Mandel) platziere. Nach einer Stunde Smoken lege ich Räucherchips nach (Kastanie) für die zweite Räucherstunde.

Pulled Pork vom Gasgrill: Napoleon LEX 605.

Pulled Pork vom Gasgrill: Napoleon LEX 605.

Gestartet habe ich Abends um 20 Uhr, der Gasgrill lief konstant mit 110°C durch und am nächsten Morgen habe ich die Nacken umgeschichtet, da sich die Temperatur in den Stücken unterschiedlich entwickelt hatte: näher am Feuer ist die Hitze größer, logisch. Nach insgesamt 19 Stunden (15 Uhr am Nachmittag) waren die 90 bis 93°C Kerntemperatur erreicht.

Pulled Pork vom Gasgrill: Napoleon LEX 605.

Pulled Pork vom Gasgrill: Napoleon LEX 605.

Die Nacken habe ich einzeln mehrfach in Alufolie geschlagen und in eine Thermobox gelegt. Auf die Nacken lege ich zum Warmhalten mit heissem Wasser gefüllte Flaschen und schließe den Deckel. Gepulled werden sollte das Pork schließlich erst um 19 Uhr, um gegen 20 Uhr verzehrt zu werden. Ihr könnt die Alupakete aber auch bei 70°C im Backofen oder Grill lagern.

Das zerrupfte Fleisch habe ich diesmal mit meiner Eastern North Carolina Vinegar Sauce vermischt. Den in den Fettwannen aufgefangenen fettigen Bratensaft kann man ebenfalls mit dem Fleisch vermischen (ggfs. zuvor durch eine Fett-Trennkanne geben) – sehr lecker. Zum säuerlich-scharfen PP passt mein sahnig-süß-fruchtiger Incredislaw oder der Bauernsalat von Rüma aus dem Kühlregal. Oben drauf noch etwas Barbecuesauce, ich bevorzuge rauchig-fruchtig-scharf und nehme Sweet Baby Ray’s Chipotle Raspberry. Die Milchbrötchen hatte ich beim Bäcker vorbestellt.

Pulled Pork Burger: Slaw, Meat, Sauce

Pulled Pork Burger: Slaw, Meat, Sauce

Lange hat uns ein Pulled Pork nicht mehr so gut geschmeckt – wirklich köstlich.

Zum Reinbeissen lecker, mein Pulled Pork Burger.

Zum Reinbeissen lecker, mein Pulled Pork Burger.

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Noch vor Weihnachten 2014 hatte ich meinen LE3 in gute Hände gegeben, um mich im Januar 2015 einen Schritt zu steigern und mich über meinen neuen Napoleon LEX 485 zu freuen!

Die Anlieferung erfolgt wie immer per Spedition und auf Einwegpalette.

Der Napoleon LEX 485 auf Palette.

Der Napoleon LEX 485 auf Palette.

Issers? Er isses! *freu*

Genauer: Napoleon LEX 485 RSIBPSS, deutsches Modell.

Genauer: Napoleon LEX 485 RSIBPSS, deutsches Modell.

Nach 2,5h Aufbauarbeit steht das gute Stück und wird nach Leckageprüfung aller Gasleitungen kräftig eingefeuert zum Verbrennen etwaiger Produktionsrückstände.

Mein neues Prachtstück.

Mein neues Prachtstück.

Obwohl fast baugleich mit dem LE3 rechtfertig sich der höhere Preis des LEX 485 durch den Zünder am Backburner, die Edelstahlroste, den Edelstahl-Fettauffangbehälter und die unverwüstlichen Hartplastik-Abschlussmanschetten der Sideboxen.

Ein Prachtstück! Sagte ich schon? Egal: mein Prachtstück!

Ein Prachtstück! Sagte ich schon? Egal: mein Prachtstück!

Ein schöner Grill, ein toller Grill, mein neuer Grill. 🙂

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Nach 6 Jahren Kugelgrillen über der Holzkohlenglut ist es nun soweit: ein Gasgrill hat den Weg auf meine Terrasse gefunden! Der Bequemlichkeit des Alters und dem Wunsch, nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommend mal eben schnell was grillen zu können, ist der Familienzuwachs geschuldet. Die Wahl fiel auf einen Napoleon LE3, einen Allrounder. Preis/Leistung sind hier für mich im Einklang. Brenneranzahl, Leistung/KW, Licht, Erweiterungsmöglichkeiten/Gadgets, Verarbeitungsqualität und Kundenservice haben mich überzeugt. Besonders wichtig war mir die außenliegende, separate Sizzle Zone – hier kann ich über dem 815°C heißen Infrarotbrenner Steaks schocken und anschliessend unter der Haube des Gasgrills bei niedriger Temperatur garziehen.

Der Grill kam in Einzelteilen (teils vormontiert) auf einer Palette und war mit 50Kg Gewicht ausgezeichnet.

Napoleon LE3 Gasgrill auf Palette.

Napoleon LE3 Gasgrill auf Palette.

Der Aufbau hat bei mir mit meinen zwei linken Händen und übertriebener Sorgfalt und Genauigkeit knapp 3 Stunden gedauert.

Napoleon LE3 Gasgrill aufgebaut, puh!

Napoleon LE3 Gasgrill aufgebaut, puh!

Der Anschluß der 5Kg-Gasflasche war ein Klacks, die Dichtigkeitsprüfung der Leitungen mit Seifenlauge dagegen schon aufwändiger. Aber auch diese wurde bestanden und so konnte der Grill erstmal von Produktionsrückständen frei gebrannt werden. Alle Brenner auf volle Pulle und gut 30 Minuten Gas geben. Dabei stinkt es auch gut nach Kunststoff.

Napoleon LE3 Gasgrill freibrennen.

Napoleon LE3 Gasgrill freibrennen.

Als nächstes dann die Einweihung! Womit, stand für mich außer Frage: natürlich mit Steaks von der Sizzle Zone! Also den Gussrost ein Loch höher gestellt (laut Anleitung) und den Brenner gezündet. Der Keramik-Infrarotbrenner gibt sehr schnell und dauerhaft 1500°F (ca. 815°C) frei. Also kurz den Gussrost aufheizen (es war leider sehr windig an dem Abend) und die leicht geölten Steaks auflegen.

Steaks auf der Sizzle Zone des LE3.

Steaks auf der Sizzle Zone des LE3.

Wie ich es von der Kugel gewohnt bin, nach einer Minute drehen, nach der weiteren Minute wenden, nach der dritten Minute erneut drehen und nach insgesamt vier Minuten unter die vorgeheizte Haube (90°C) legen. Dort 20 Minuten gar ziehen lassen.

Rumpsteak von der Sizzle Zone.

Rumpsteak von der Sizzle Zone.

Keine Zeit für Anschnittbilder, der Hunger und die Erleichterung, dass alles geklappt hat, waren einfach zu überwältigend.

Fazit: die Sizzle zu rocken muss ich noch lernen. Da bin ich mehr Röstaromen an meinem Steak gewöhnt. Ansonsten vom Ablauf her alles wie gedacht und gewünscht, ich bin sehr zufrieden.

Heute gab es dann die ersten Bratwürste. Bratwürste vom Gasi! Geht doch gar nicht! So klingt es mir seit Jahren in den Ohren! Uh-oh, ob DAS was werden kann? Aber hallo und: Pustekuchen! Den mittleren der drei Brenner auf volle Flamme, den Deckel geschlossen und den Innenraum und die Gussroste auf Temperatur gebracht. Bei ca. 230°C aufgelegt, Deckel geschlossen und nach Nase gegrillt. Als es anfing, nach Wurst zu duften, das erste mal gewendet und in der Folge zwei weitere mal. Den Deckel dabei immer geschlossen. Nach insgesamt 10 Minuten waren die Würste fertig gegrillt. Sehr schön. Sehr stressfrei. Ich bin begeistert.

 

Bratwürste von LE3 Gasgrill.

Bratwürste von LE3 Gasgrill.

 

Fazit: Der Napi LE3 und ich sind schon jetzt richtig gute Freunde, ein toller Grill mit viel Platz. Da geht einiges für die Zukunft!

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Freitag hatte mich der Brennvatti begrillt, es gab Dorade mit kanarischer Knoblauchsauce sowie Süßkartoffeln mit Würzbutter. Ein Hochgenuß!

Die Süßkartoffeln wurden einzeln in Alufolie gewickelt indirekt bei 180-200°C über 45 Minuten weich gegart. Die weichen Kartoffeln dann aus der Folie nehmen und auf dem Teller aufschneiden. Die Schale dieser Kartoffelart ist sehr dick und ledrig, man kann die Kartoffel super in der Schale mit einer Gabel zerdrücken/musen und mit der Würzbutter übergießen. Darüber noch einiges an Koriander zerpflücken und genießen. Eine wirklich leckere Beilage.

Dorade mit kanarischer Knoblauchsauce und Süßkartoffel mit Würzbutter

Dorade mit kanarischer Knoblauchsauce und Süßkartoffel mit Würzbutter

 

Den Fisch legt mein Freund über 12 Stunden in eine Salzlake/Brine aus 60g Salz/Liter ein. Der Fisch wird so ausgewogen salzig und schmeckt hervorragend. Gegrillt hat der Burnfather ihn auf dem Gasgrill auf einer Edelstahlplatte (Webers Gemüseplatte) mit Trennspray – das funktionert echt gut und ohne Anbacken bei einmaligem Wenden. Bei einer KT von 60°C wurden die Doraden verzehrt. Für sich alleine schon extrem lecker und zart, gab die kanarische Knoblauchsauce dem Fisch noch einen richtigen Kick. Köstlich!

Danke, mein Freund, für diesen genußvollen Abend!

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