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Posts Tagged ‘Lamm’

Die erste Pide meines Lebens aß ich vor gut einem viertel Jahrhundert im türkischen Bergama (Pergamon) auf meiner Rucksackreise durch das wunderschöne Land. Es war eine köstliche kulinarische Neuentdeckung für mich: ein Schiffchen aus knusprigem Teig, dünn belegt mit Hackfleischsauce, Schafskäse und einem Ei. Darüber streute man Chiliflocken. Ich kam am nächsten Tag erneut in das kleine Lokal und am übernächsten wieder. Meine Leidenschaft für die türkische Küche war entfacht und so nahm ich den Geschmack von Pide, Lahmacun, ungezählten Varianten des säuerlichen Caciks und knuspriger Grillspießchen von den kleinen ländlichen Lokalen ebenso mit nach Hause wie die Erinnerung an scharfen Adana Kebab aus Izmir oder den Döner und die Köfte aus Bursa.

Zurück in Münster fand ich eine Kneipe, in der die Pide genau so gebacken wird, wie ich sie kennen und lieben gelernt habe. Mein Favorit ist dort seit 25 Jahren die Pide mit Hackfleischsauce, Spinat, Schafskäse, Sucukscheiben und Zwiebelringen – einfach köstlich.

Dieser Pide und der Kneipe „Frauenstraße 24“ (oder auch F24) widme ich diesen Burger: den Burger F24!

Für die Hackfleischsauce:
500g Lammhackfleisch (wer kein Lamm mag nimmt Rind)
1 rote Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 geh. TL scharfes Paprikamark
500ml Tomatenpüree
Wasser
Salz
Pfeffer
Zucker

Für den Burger:
3-4 EL der Hackfleischsauce
1 Burgerbrötchen
2 handvoll Blattspinat (frisch oder TK)
Saft einer halben Zitrone
Echten Schafskäse (ich bevorzuge bulgarischen), zerbröckelt
1 Sucuk, gehäutet und längs in dünne Scheiben geschnitten
1 rote Zwiebel, halbiert und in Ringhälften geschnitten
Blattpetersilie
Chiliflocken und Sumach nach Belieben
4 EL Cacik

Die Hackfleischsauce:
Das Lammhackfleisch gebe ich in eine vorgeheizte Gusseisenpfanne und brate es unter Rühren kräftig an. Wir brauchen Röstaromen! Knoblauch und Zwiebel gebe ich fein gehackt dazu, salze und pfeffere, gebe das Paprikamark hinzu und brate unter Rühren weiter. Wenn alle Feuchtigkeit verflogen, das Fett ausgetreten und das Fleisch gebräunt ist, rühre ich das Tomatenpüree und 250ml Wasser ein. Jetzt noch mit einer Prise Zucker würzen und mit einem Deckel abgedeckt auf kleinster Flamme gute 3 Stunden köcheln lassen. Dann den Deckel lüften und die Sauce dicklich einköcheln.

Türkische Hackfleischsauce aus Lammhack.

Türkische Hackfleischsauce aus Lammhack.

Der Burger:
Den Blattspinat in wenig heissem Olivenöl mit dem Zitronensaft nur kurz unter wenden braten, leicht salzen. Kurz warm halten. Die Sucukscheiben scharf angrillen oder in der Pfanne braten.
Die Brötchenhälften kurz beidseitig angrillen oder toasten. Die Unterseite erst mit Cacik, dann mit heisser Hackfleischsauce bestreichen. Darauf den warmen Spinat geben. Diesen mit Käsebröckchen bedecken. Darauf die Sucukscheiben, darüber die Zwiebelringe. Oben drauf noch Blattpetersilie und nach Geschmack Chiliflocken und/oder Sumach. Den Brötchendeckel von innen mit Cacik bestreichen, zuklappen und den Burger F24 genießen.

Burger F24 - ein köstlicher Türkbürgür.

Burger F24 – ein köstlicher Türkbürgür.

Mit Dank und Gruß in die F24 – Afiyet olsun!

Burger F24 - ein köstlicher Türkbürgür.

Burger F24 – ein köstlicher Türkbürgür.

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Letzten Samstag stand mir der Sinn nach etwas Neuem in Verbindung mit Sucuk – der köstlichen, knoblauch- und cuminlastigen türkischen Wurst. Diese lässt sich nämlich wunderbar braten und grillen.

Ein Sloppy Joe ist nicht nur ein Schlabberpulli, sondern auch ein Klassiker der amerikanischen Fast Food-Küche: ein mit dickflüssiger Hackfleischsauce gefülltes Burgerbrötchen, aus dem die Sauce entsprechend heraus schlabbert. Hört sich nicht so toll an, schmeckt dafür aber umso toller. 😉

Und da Joe im Englischen als Kurzform für Joseph steht, der im Türkischem wiederum Yusuf heisst, war ein neues Gericht geboren: der Sloppy Yusuf.

Zutaten:
500g Lammhackfleisch
1 rote Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 geh. TL scharfes Paprikamark
500ml Tomatenpüree
Wasser
Salz
Pfeffer
Zucker
1 kleiner Zucchino
1 kleine Aubergine
1 kleiner „Ring“ Sucuk
Olivenöl

Das Lammhackfleisch gebe ich in eine vorgeheizte Gusseisenpfanne und brate es unter Rühren kräftig an. Wir brauchen Röstaromen! Knoblauch und Zwiebel gebe ich fein gehackt dazu, salze und pfeffere, gebe das Paprikamark hinzu und brate unter Rühren weiter. Wenn alle Feuchtigkeit verflogen, das Fett ausgetreten und das Fleisch gebräunt ist, rühre ich das Tomatenpüree und 250ml Wasser ein. Jetzt noch mit einer Prise Zucker würzen und mit einem Deckel abgedeckt auf kleinster Flamme gute 3 Stunden köcheln lassen. Dann den Deckel lüften und die Sauce dicklich einköcheln.

Gemüse/Sucuk-Mischung und Lammsauce.

Gemüse/Sucuk-Mischung und Lammsauce.

Parallel dazu in einer zweiten Pfanne Auberginen-, Zucchini- und Sucukwürfel in etwas Olivenöl braten. Die Auberginenwürfel hatte ich zuvor gesalzen, 10 Minuten Wasser ziehen lassen und dann das Salz wieder abgespült. Die Auberginen sind aber danach salzig genug und die Gemüse/Sucukmischung muss nicht weiter gesalzen werden. Etwas Pfeffer reicht zur Würzung.

Gemüse/Sucuk-Mischung und Lammsauce.

Gemüse/Sucuk-Mischung und Lammsauce.

Die heiße Lammsauce rühre ich in die Gemüse/Sucukmischung und gebe reichlich von dieser dicklich-stückigen Sauce in ein angegrilltes Burger Bun …

Die Sloppy Yusuf Sauce ist fertig.

Die Sloppy Yusuf Sauce ist fertig.

… und fertig ist der Sloppy Yusuf. Ein Burger, der so überhaupt nichts mit der üblichen Vorstellung eines Hamburgers zu tun hat. Der aber mindestens genau so lecker ist. 😉

Nicht Sloppy Joe, sondern Sloppy Yusuf!

Nicht Sloppy Joe, sondern Sloppy Yusuf!

Afiyet olsun!

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Moinkballs kursieren schon seit einigen Jahren in der Grillszene, erfunden hat den Namen Meistergriller Larry Gaian aus den USA. Es handelt sich dabei um eine Kugel, den „ball„,  aus gewürztem Rinderhack, dem „Mooo„, umwickelt von Bacon/Schweinespeck, dem „Oink“ = Moinkball. Diese Balls werden gesmoked, bis der Speck knusprig und das Hackfleisch gar sind, dann mit BBQ-Sauce/Glace bestrichen und kurz weiter gegrillt.

Da ich ja für mein Leben gerne griechisch esse und grille, habe ich mir ein Rezept für griechische Moinkballs ausgedacht. Beim Hackfleisch könnt ihr euch an das Original halten und Rindfleisch verwenden. Allerdings sollte hier der Fettanteil höher als gewöhnlich sein, das normales Rinderhack von der Fleischertheke in D ist zumeist zu mager und die „Frikadelle“ wird trocken. Ich mische daher gerne Rind und Schwein oder Rind und Lamm im Verhältnis 1:1.

Zutaten:
1kg Hackfleisch nach Gusto (s. Anleitung)
1 Packung/Scheibe Fetakäse (reine Schafsmilch)
4-5 Packungen Baconscheiben (à 150g)
Ribbers Hellas BBQ-Sauce

Das Hackfleisch würze ich mit reichlich Salz (Hackfleisch verträgt viiiel Salz!), reichlich frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, viel gemahlenem Koriander, etwas getrocknete Kräuter (Oregano und Thymian) und etwas gemahlenen Zimt. Auf 1kg Hackmasse reibe ich eine große Zwiebel (Metzger-/Gemüsezwiebel) und presse zwei große Knoblauchzehen hinzu. Die Hackmasse dann sehr gut durchkneten, damit die Zutaten sich gut verteilen. So lange mit den Händen durchkneten (ich weiß, das ist fies kalt) bis sich eine homogene Masse gebildet hat und diese an den FIngern zu kleben beginnt. Dann die Masse in einen TK-Beutel geben und 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Tipp: am nächsten Tag aus der Hackmasse ein Mini-Frikadellchen in der Pfanne braten, um den Geschmack zu überprüfen und ggfs. die Masse nachwürzen.

Am Grilltag die Hellas BBQ-Sauce kochen und beiseite stellen.

Die Fetascheibe in Würfel schneiden. Einen Eisportionierer zur Hilfe nehmen.

Griechische Moinkballs - Vorbereitung

Griechische Moinkballs – Vorbereitung

Pro Moinkball zwei Baconscheiben mit den Enden überlappend in den Portionierer legen. Die Hände mit kaltem Wasser befeuchten und aus der Hackmasse passend zum Portionierer große Bälle formen.

Einen Hackball nehmen und plätten, in den Portionierer auf die Enden der Baconscheiben geben und andrücken. Einen Fetawürfel in die Mitte geben und mit der Hackmasse drumherum wieder zu einem Ball formen.

Griechische Moinkballs - in Arbeit

Griechische Moinkballs – in Arbeit

Die Baconscheiben darüber legen, den Portionierer umdrehen und den Inhalte heraus „schnippen“. Jetzt den Ball weiter komplett mit dem Bacon umwickeln, dabei in den Handflächen kugelig reiben – wie einen Knödel. Beiseite legen und so weitermachen, bis die Hackmasse aufgebraucht ist.

Griechische Moinkballs - Vorarbeiten abgeschlossen

Griechische Moinkballs – Vorarbeiten abgeschlossen

Den Grill auf 160°C vorheizen und die Moinkballs indirekt 30-45 Minuten grillen. Ich werfe für das griechische Aroma ab und an ein paar Lorbeerblätter in die Glut. Der Speck sollte deutlich anziehen und leicht kross geworden sein, dann mit meiner Hellas BBQ-Sauce einpinseln und 15 Minuten weiter grillen.

Griechische Moinkballs - Gegrillt und lackiert

Griechische Moinkballs – Gegrillt und lackiert

Die Moinkballs servieren und die Hellassauce dazu reichen.

Griechische Moinkballs - Es ist angerichtet!

Griechische Moinkballs – Es ist angerichtet!

Bei mir gab es dazu Skordalia und Grillgemüsesalat.

Griechische Moinkballs - Einfach köstlich!

Griechische Moinkballs – Einfach köstlich!

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Zu Ehren des Geburtstages meines Bruders hat die Familie am Freitag zusammen gegrillt. Indoor, im Kamin des elterlichen Hofes, auf einer Kombination von alter Landmannkugel und Landmann-Schwenkgrill.Von Mutter gab es als ersten Gang Cevapcici (leider nicht im Bild) und Balkanbohnensalat. Als zweiten Gang gab es Vaters Schweinenackenkoteletts mit Balkanwürzung.

Nackensteaks aus dem Kamin.

Nackensteaks aus dem Kamin.

Der dritte und letzte Gang war meine Aufgabe.

Lammkarrees aus dem Kamin.

Lammkarrees aus dem Kamin.

Ich hatte mich für Lammkarree, Kräuterbutter, Djuvecreis und gebackenen Schafskäse entschieden. Das Lammkarre hatte ich 24 Stunden mariniert mit Olivenöl, viel gehacktem Knoblauch und Rosmarin. Es wurde weder gepfeffert noch gesalzen!

Lammkarree, Djuvecreis, gebackener Schafskäse.

Lammkarree, Djuvecreis, gebackener Schafskäse.

Das Lammkarree scharf angrillen und anschließend im Backofen bei 80°C gar ziehen bis zur gewünschten Kerntemperatur (hier 60°C). Während das Lamm im Ofen langsam gart koche ich den Djuvecreis und lege den Schafskäse in der schnell gebauten Aluform auf den Grill. Dazu Olivenöl in die Form geben, den Schafskäse auflegen, mit Tomate und Zwiebel belegen, mit grobem Pfeffer und Oregano bestreuen und mit Olivenöl beträufeln.

Saftiges Lammkarree/Lammkrone.

Saftiges Lammkarree/Lammkrone.

Das war köstlich saftiges Lammfleisch zum Vom-Knochen-Lutschen – ein würdiger Abschluß des Geburtstagsessens.

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Auf meinem Grilltreffen Old Mountain IV waren sie für nicht nur für mich die Überraschung des Wochenendes: die Köfte von G&G nach dem Rezept meiner lieben Freundin Tina.

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Tina nimmt für die Köfte Lammhack pur und würzt – wie ich ja auch – aus der Lameng. Nachstehende Mengenangaben meines Rezepts sollten aber passen. Alle Zutaten werden ausdauernd miteinander verknetet. Die Masse sollte danach ruhig ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen. Ich habe anschließend aus der Masse große Köfte geformt und gegrillt. Die kleinen Köftespieße sind natürlich originaler, klasse aus der Hand zu essen und zum Nachbau empfohlen!

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Servieren mit Ezme, Cacik und Hummus.

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Sooo lecker!

Zutatenliste:

250g Lammhack
250g Rinderhack
1 Zwiebel, gerieben
2 Knoblauchzehen, gepresst
3-4 EL glatte Petersilie, gehackt
1-2 TL Kreuzkümmelsamen, fettfrei geröstet und gemörsert
1 TL Koriandersaat,  fettfrei geröstet und gemörsert
1/2 TL Zimt
2 TL Tomatenmark
1 TL Chilipulver
1 TL Piment
3 EL Bulgur
Salz und Pfeffer

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Ostertipps

In einer Woche ist Ostern! Höchste Zeit also, sich um die Verköstigung der Familie Gedanken zu machen. Und da Ostern zumindest bei uns immer im Zeichen des Lamms steht, habe ich mal meine gesammelten Lammrezepte für Euch unter einem Link versammelt.

Ich wünsche Euch gutes Gelingen beim Nachgrillen und viel Spaß und Genuß an den Ostertagen!

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Pulled Lamb – zerrupftes Lamm. Schon länger liegt die Lammschulter bei mir im Froster und wartet darauf, wie üblich im Dutchie geschmort zu werden. Aber halt! Lammschulter, Schulter, Schweineschulter… da war doch was? RICHTIG! Wie wir alle wissen wird ein Pulled Pork im Barbecue für gewöhnlich aus der Schweineschulter gegrillt. Warum also nicht auch mal ein Pulled Lamb versuchen? Und, HUCH, dazu findet sich bei Google ja gar nichts! Na, dann aber ERST RECHT!
 
Wer sich ein wenig mit BBQ auskennt, der weiß, daß es zum Thema „Schwein“ historisch im Süd-Osten (Bible-Belt) der USA und zum Thema „Rind“ im Süd-Westen (Texas) zu verorten ist. Aber natürlich gab und gibt es auch traditionell Schafhaltung in den Staaten, so in West-Kentucky. Hierher habe ich meine Rezepte für Rub, Mop und Dip für ein Lamm-Barbecue. Warum sollen diese Rezepte nicht auch für ein „Pulled Lamb“ taugen? Eben. Also los geht’s! Versuch macht schließlich kluch. 😉
 
Das Ausgangsmaterial ist eine NZ-Lammschulter aus der Tiefkühlung mit 1200g. Nach langsamem Auftauen tupfe ich sie trocken, reibe sie mit wenig Worcestershiresauce ein und massiere sie reichlich und sorgfältig mit Owensboro Mutton BBQ Rub. Danach wird die Schulter cellophaniert und über nacht kalt gestellt.
 
In der Zwischenzeit koche ich für den nächsten Tag schonmal Owensboro Mutton BBQ Mop und Owensboro Mutton BBQ Dip vor. Die Küche ist erfüllt von Essigdunst. Ob das was wird?
 
Am nächsten morgen heize ich die Kugel mit dem Smokenator auf 110°C vor. Da ein dreimal so schwerer Schweinenacken seine 16 Stunden braucht, habe ich nicht mehr als 6 Stunden für die Lammschulter erwartet – als alter Fuchs aber natürlich „nach hinten“ 2 Stunden eingeplant. Die Wasserwanne ist gefüllt, das Fleisch kommt drauf und die erste Stunde smoke ich mit Hickory. Jede volle Stunde bestreiche ich die Schulter mit dem Mop. Riecht schonmal sehr gut.
 
Nach knapp sechs Stunden ist der Smokenator „durch“, die Lammschulter aber noch nicht weit genug gegart – ein neues Setup tut Not. Insgesamt 20 Minuten Pause für die Schulter. Nach weiteren zwei Stunden, also insgesamt acht, sind die angestrebten 90°C Kerntemperatur im Fleisch erreicht!
 
 
Die Schulter wird mehrfach in Alufolie geschlagen und kommt zum Warmhalten und „Runterkochen“ in eine Kühlbox (ja, die kann auch warm halten!). Nach 30 Minuten wird sie wieder ausgepackt:
 
 
Nun heißt es, das Fleisch mit zwei Gabeln herunter zu zupfen: „Pullen“.
 
 
Supersaftig!
 
 
Die Ausbeute:
 
 
Das Fleisch mische ich mit dem erwärmten Owensboro Mutton BBQ Dip (löffelweise untermischen und probieren) und siehe da: der Essig paßt hervorragend, ganz analog zu in Wein und Essig geschmorten Lammkeulen/Sauerbraten, wie man sie in Europa kennt.
 
Bereits im Vorfeld stellte sich mir jedoch die Frage, wie ich so ein Pulled Lamb servieren würde. Pulled Pork kommt ja klassisch im Brötchen/Bun mit Krautsalat/Cole Slaw daher. Sesambuns von der Größe eines halben Fladenbrots haben sich durch Zufall gefunden (ich würde ein großes Milchbrötchen aber vorziehen) und anstatt des Krautsalats kam mir schon früh die Idee, Rosenkohl zu verwenden – den ich ja sonst auch gerne zu geschmortem Lamm esse.
 
Also habe ich im Vorfeld bereits Rosenkohl (TK) blanchiert und in Scheiben geschnitten, diese dann in gesalzener Muskatbutter (reichlich!) geschwenkt und für’s Anrichten kurz aufgewärmt.
 
Auf die Buns eine Lage Rosenkohl mit ein paar Löffeln der Muskatbutter geben und darauf das Pulled Lamb drapieren. Fertig!
 
 
Ja. Oder auch JA! Das war wirklich köstlich. Wenn ihr Lamm mögt, dann grillt das bitte nach und sagt mir, wie ihr es gefunden habt. Für mich ein Knaller und jetzt schon der Hit 2012. 😉
 

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