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Posts Tagged ‘marinieren’

Blumenkohl ist momentan ja in aller Griller Munde, als ganzes in Hackfleisch gepackt und mit Bacon abgedichtet, sodann mit BBQ-Sauce bepinselt kommt er vom Grill. Für mich ist das nichts, ich stelle euch daher zwei Blumenkohlrezepte für die gusseiserne Pfanne vor. Als Vorspeise gibt es marinierte Röschen, zum Hauptgang dann eine Blumenkohl-Chorizo-Pfanne.

Marinierter Blumenkohl
Den Grill und die Pfanne auf 200°C vorheizen. Einen Blumenkohl in Röschen zerteilen, große Rosen halbieren. Den Blumenkohl mit Olivenöl, Pfeffer, Salz und dem Abrieb einer Zitrone (den Saft brauchen wir später) vermengen (TK-Beutel und schütteln) und in die heiße Pfanne geben. Darauf achten, dass die Schnittflächen der Röschen unten liegen. Nach gut 30 Minuten des Bratens bei geschlossener Haube sind die Röschen weich, aber haben noch etwas Biss. So wollen wir sie.

Blumenkohl aus der gusseisernen Pfanne

Blumenkohl aus der gusseisernen Pfanne

Reichlich Blattpetersilie mit dem Saft der Zitrone, Olivenöl und etwas grobem Salz mixen und die Röschen darin marinieren. Lauwarm oder kalt mit knusprigem Weißbrot servieren.

Marinierter Blumenkohl.

Marinierter Blumenkohl.

Blumenkohl-Chorizo-Pfanne
Den Grill und die Pfanne auf 200°C vorheizen. Einen Blumenkohl in Röschen zerteilen, große Rosen halbieren. Halb soviel Kartoffeln wie Blumenkohl schälen und grob würfeln. Eine Chili, reichlich Knoblauch und eine große rote Zwiebel hacken. Eine Chorizo pellen und in Scheiben schneiden (oder würfeln). Eine große Dose Tomaten hacken, dabei Strünke, Hautreste etc. entfernen, den Saft auffangen. Die Strünke von 1 bis 2 Bündeln Blattpetersilie hacken. Olivenöl in die Pfanne gaben und die Chorizo anbraten. Chili, Zwiebel und Knoblauch einrühren und kurz mitbraten. Kartoffeln und Blumenkohl einrühren und kurz mitbraten. Salzen und pfeffern. Mit 1 Glas Rotwein ablöschen. Etwas einköcheln. Petersilie und Tomaten samt Saft sowie eine Prise Zucker zugeben und gute 30 Minuten bei geschlossener Haube köcheln.

Blumenkohl-Chorizo-Pfanne

Blumenkohl-Chorizo-Pfanne

Wer mag, reibt noch Manchego oder Pecorino darüber. Mit knusprigem Weißbrot und Aioli servieren.

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Lammkoteletts vom Grill sind so ziemlich das Leckerste, was ich kenne. Entscheidend ist  aber die Qualität des Fleischs und frische Ware schlägt TK-Ware hier wirklich deutlich!  Mein Tipp: türkisch/arabisch/persische Metzger aufsuchen, sofern es welche in der Nähe gibt. Wer einen MdV mit frischem Lammfleisch in der Auslage hat, darf sich glücklich schätzen.
Die Lammkoteletts am Vortag marinieren mit Olivenöl, frischen gehackten Kräutern (Thymian, Rosmarin, Oregano), in Scheiben geschnittenem Knoblauch und Chiliflocken.
Vor dem Grillen beidseitig salzen und pfeffern. Den Grill für indirektes Grillen bei hoher Hitze in der Glutzone vorbereiten und die Koteletts beidseitig je 2 Minuten scharf angrillen. Dann das Fleisch indirekt bei geschlossenem Deckel 5 bis 10 Minuten (je nach gewünschtem Ergebnis) gar ziehen lassen.
Dazu gibt’s Rosmarinkartoffeln und Ratatouille – lecker!

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Gestern haben Brennvatti und ich uns wieder mal zum Championsleaguegrillen getroffen. Er hatte noch Kachelfleisch im Froster gehabt und dieses einige Stunden vorab in aufgetautem Zustand in einer Fertigmarinade ziehen lassen: dem BBQ-Oil von Caj P. aus Schweden. Ein Mitbringsel seines Bruders aus dem skandinavischen Angelurlaub.
Der Smokey Joe wurde mit Holzkohleglut beschickt und das Kachelfleisch unter häufigem Wenden kurz gar gegrillt. Das Kachelfleisch wird übrigens wirklich nur von ganz groben Fettstücken pariert und kommt ansonsten „wie es ist“ auf den Grill! Das Fleisch war mal wieder klasse, sehr zart und saftig, das Fett ist wirklich verdammt lecker.
Der Geschmack des BBQ-Oils erinnerte mich dann aber doch sehr an das Neonfleisch aus den Metzgertheken meiner Kindheit: sehr flach. Gesalzen und gepfeffert haben wir übrigens erst am Teller, um das marinierte Fleisch unverfälscht begutachten zu können. 

Fazit: eine okaye Basis für Grillmarinaden, mehr nicht. Zudem ist das Öl auch mit dem Makel eines E/Konservierungsmittels behaftet. Übrigens habe ich diverse Marinaden von Caj P. erst vor kurzem im Großmarkt gesehen, es gibt sie also bereits in Deutschland.

Ich hatte als Überraschung zwei selbst marinierte Nackensteaks mitgebracht. Das ursprüngliche Rezept verdanke ich einem FB-Link von Grillkollege Mancini zu „Essen&Trinken“, besten Dank dafür! Meine Modifikation des Rezeptes geht so:
150ml Ketchup mit 2 EL Sweet Chilisauce und 1 EL Honig mischen. Ein daumengroßes Stück Ingwer schälen und dazu reiben. Den Abrieb einer Zitrone und den Saft einer Hälfte davon zugeben. Je einen TL Cuminsaat und Koriandersamen in einer Pfanne fettfrei anrösten, mit etwas grobem Salz mörsern und mit einem TL Knoblauchpulver unterrühren. Mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer abschmecken: lecker!
Die Nackensteaks in einen TK-Beutel geben und mit der Sauce bedecken, dabei etwas von außen kneten. Im Kühlschrank für gute 2 Stunden ruhen lassen. Man kann auch etwas Sauce vorab beiseite stellen und später zum Grillfleisch reichen.
Die Steaks werden ca. 15 Minuten indirekt gar gezogen, dann kurz beidseitig über der Glut gegrillt für Röstaromen. Aufpassen: der Zucker aus Honig und Ketchup macht sich hier bemerkbar, er wird schnell schwarz und damit leicht bitter.
Fazit: eine tolle Selbstbau-Marinade, die ich zur Nachahmung empfehlen kann! Nächstes mal werde ich noch etwas frische Zwiebel hinzu reiben und den Knoblauch ebenfalls frisch verwenden/hinzu pressen. Etwas Chili kann zudem nicht schaden.
Die weiteren Ergebnisse des Abends: HB München Helles (neu bei unserem Getränkeverleger) schlägt Aktien Helles deutlich (sorry nach Franken!), letztendlich gewinnt aber wieder Hannen Alt. Lucky Strike „unbehandelt“ schlägt American Spirit. Schalke schlägt Inter.

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