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Westfälischer Pfefferpotthast

Zu den Gerichten mit sehr langer Geschichte gehört in Westfalen der Pottharst oder Potthast. Er wurde ursprünglich aus den „Abfällen“ beim Schlachten bereitet. Man legte Ohren, Pfoten, Schwanz und Schnauze vom Schwein einige Tage in Salz. Anschliessend wurden sie gewaschen und mit Gemüse und etwas Wasser durcheinander zu Pottharst gekocht. Im Laufe der Zeit wurde das Gemüse durch Zwiebeln ersetzt, so dass es immer mehr unserem heutigen Ragout ähnelte.

Ich habe mich für 1,2 kg Rindergulasch entschieden.

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100 g  Schmalz im DO erhitzen und das Fleisch anbraten.

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1 kg kleingehackte Zwiebeln zugeben und glasig dünsten.

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Anschließend 1 Liter Rinderbrühe, 5 Nelken, 3 Lorbeerblätter und 2 EL schwarze Pfefferkörner zugeben.

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2,5 Stunden nur mit Unterhitze köcheln lassen…

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… und dann Paniermehl einrühren. Noch einmal aufkochen, mit Salz abschmecken und fertig ist der Potthast.

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Dazu Salzkartoffeln und eingelegter Kürbis.

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Fazit: Ein Sattmacher sondergleichen, ich habe nach dem Essen einen Underberg gebraucht. Die Pfefferkörner werden beim nächsten Mal durch gemahlenen Pfeffer ersetzt, zu sehr haben sie beim Essen gestört.

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