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Posts Tagged ‘Rinderrippen’

„ENDLICH macht der Ribber auch mal Rinderippen! Wurde verdammt nochmal Zeit!“ Und Recht habt ihr! Dank sage ich dem Daniel von Click and Grill für die Bereitstellung des hervorragend gereiften Materials: zwei Stränge Beef Ribs in Gourmet Qualität vom Simmentaler Fleckvieh.

Beef Ribs

Hervorragend gereifte Beef Ribs von clickandgrill.de

Die Silberhaut/Membranhaut muss natürlich auch bei Beef Ribs abgezogen werden, sie ist wesentlich fester als bei Schweinen, das macht schon etwas mehr Arbeit. Gerubbt habe ich die Rippen am Vorabend der Vergrillung mit meinem Rinder Rippen Rub und sie dann in TK-Beutel gepackt in den Kühlschrank gelegt.

Der Plan: einen Strang über 4 Stunden low & slow inklusive Dämpfungsphase nach HowToBBQright.com und einen Strang analog zu meinen Ultimativen (Schweine-) Ribs indirekt bei 200°C über 2 Stunden. Auf diese Weise möchte ich herausfinden, welche Methode den Rinderippen zuträglicher ist – wie sie mir besser schmecken.

Am Grilltag kommt also der erste Strang bei 110°C und Hickoryrauch in die Kugel.

Rinderrippenstrang #1 liegt auf.

Rinderrippenstrang #1 liegt auf.

Ich räuchere über die erste Stunde und grille eine weitere Stunde indirekt weiter.

Rinderrippenstrang #1 nach 2 Stunden.

Rinderrippenstrang #1 nach 2 Stunden.

Nach insgesamt also zwei Stunden schlage ich den Rippenspeer in Alufolie und gebe einen guten Schluck Portwein in das Alupäckchen. Gut verschlossen wird die Rippe im Päckchen über eine weitere Stunde indirekt gegart. Die Gartemperatur steht weiterhin bei 110°C.

Nach Ablauf der Stunde hole ich die Rippe aus dem Päckchen, fange das Portwein-Gewürze-Fett-Saftgemisch dabei auf, und lege die Rippe wieder indirekt auf den Grillrost.

Rinderrippenstrang #1 nach der Dämpfungsphase.

Rinderrippenstrang #1 nach der Dämpfungsphase.

Die Temperatur ziehe ich jetzt auf 140°C hoch und bestreiche (moppe) die Rippe nach 30 Minuten mit der aufgefangenen Flüssigkeit.

Rinderrippenstrang #1 nach dem Mopping.

Rinderrippenstrang #1 nach dem Mopping.

Nach weiteren 30 Minuten (4 Stunden sind nun rum) schneide ich den Rippenstrang auf.

Rinderrippenstrang #1 nach 4 Stunden low & slow.

Rinderrippenstrang #1 nach 4 Stunden low & slow.

Sieht gut aus. Schmeckt auch gut! ABER: ich habe sie viel zu stark gewürzt! Der Rub krümelt auf der Oberfläche. Beef Ribs sind offensichtlich anders zu rubben als Schweinerippen. 😮

Mein Tipp: Nehmt nur die Hälfte dessen, was Ihr von Spare Ribs oder Baby Backs gewohnt seit an Rub.

Sehr viel Fleisch haben Beef Ribs im übrigen nicht: zu Dritt ist der Speer ratzfatz abgenagt.

Während des Essens lag Rippenstrang Nr. 2 bereits indirekt bei 200°C im Hickoryrauch in der Kugel. Durch die größere Hitze treten die Knochen bereits nach einer Stunde deutlich hervor.

Rippenstrang #2 nach 1 Stunde hoher Hitze.

Rippenstrang #2 nach 1 Stunde hoher Hitze.

Ich moppe nach der ersten Stunde die Rippe mit einer BBQ-Sauce und wiederhole diesen Vorgang nach weiteren 30 Minuten erneut.

Nach zwei Stunden ist „die schnelle“ Rippe fertig gegrillt.

Rippenstrang #2 nach 2 Stunden hoher Hitze & Mopping.

Rippenstrang #2 nach 2 Stunden hoher Hitze & Mopping.

Ich hatte die Rippe gerade aufgeschnitte und wollte das Foto machen, da klingelt das Fotohandy und ich muss kurz telefonieren. Meine „Mitesser“ haben sich sofort jede(r) ein Stückchen stiebitzt und hier ist also das etwas zusammengeschrumpfte Anschnittbild:

Rippenstrang #2 im Anschnitt: lecker saftig!

Rippenstrang #2 im Anschnitt: lecker saftig!

Rippe Nr. 2 ist deutlich saftiger, das schnelle Grillen bei hoher Temperatur dem low & slow in diesem Fall absolut vorzuziehen. Lecker!

Fazit: Wer wie ich einen intensiven Rindsgeschmack schätzt, sollte unbedingt einmal Beef Ribs grillen, es lohnt sich!  

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