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Posts Tagged ‘Rippen’

… oder auch Ribs vom Drehspieß (Spit). Und so geht’s:

Die Ribs am Vortag mit meinem Magic Dust rubben, eintüten und kalt stellen. Am Grilltag die Ribs in „Schlaufen“ auf den Spieß stecken. Die Ribs dann bei 200°C eine gute Stunde rotieren lassen.

Spit roasted Ribs - Ribs vom Drehspieß

Spit roasted Ribs – Ribs vom Drehspieß

Dann mit einer BBQ-Sauce (ich empfehle meine Apricot Glace) bestreichen, 10 Minuten weiter grillen, ein zweites mal bestreichen, erneut 10 Minuten weiter grillen und servieren.

Spit roasted Ribs - Ribs vom Drehspieß

Spit roasted Ribs – Ribs vom Drehspieß

Einfach, schnell, mit Gelinggarantie und sooo lecker!

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Vor vielen Jahren, als ich mir einen Nickname für ein Forum überlegen musste, nannte ich mich meiner großen Leidenschaft für BBQ-Ribs folgend Jack the Ribber. Rippchen vom Grill sind einfach das Größte für mich und ich grille sie nach wie vor regelmässig und mit Genuß.

Das weiß auch der Daniel von ClickandGrill, dem Fleischversender meines Vertrauens (FmV), und schrieb mich an, ob ich nicht einmal deren neue Baby Back Ribs mit extra viel Schweinelachse probieren wolle. Natürlich wollte ich!

Binnen 24h hielt ich dann auch das Kühlpaket aus Franken in der Hand – wie immer blitzschnell zugestellt von DHL und klasse verpackt von ClickandGrill – ich hatte da letzten Sommer bei 30°C eine Lieferung bekommen, deren Icepacks trotz der hohen Aussentemperaturen immer noch gefroren waren. Ein Top-Service!

Was haben wir denn da? Zwei normale Baby Backs und zwei besonders fleischige. Ja, da ist schon deutlich mehr Volumen sicht- und im Gewicht spürbar.

Ribpäckchen von Click and Grill aus Franken.

Ribpäckchen von Click and Grill aus Franken.

Im Vordergrund die gewohnte 1a-Rib-Qualität meines FmV, hinten ein Riesenrippenstrang und beide Zuschnitte frontal im Vergleich.

Vergleich: normale Ribs und extra fleischige Ribs.

Vergleich: normale Ribs und extra fleischige Ribs.

Mal ranzoomen, da sieht man im Anschnitt den Unterschied besser.

Vergleich: normale Ribs und extra fleischige Ribs (Zoom).

Vergleich: normale Ribs und extra fleischige Ribs (Zoom).

Schnell noch die Membranhaut von den Knochen ziehen, die Ribs leicht ölen und reichlich mit meinem Magic Dust / Memphis Dust einreiben (rubben). Der hat die Ausgewogenheit von süß-salzig-würzig-scharf, die ich an Ribs so liebe. Zu zweit die Rippen eintüten und für 24h in den Kühlschrank legen.

Ribs gerubbed und eingetütet.

Ribs gerubbed und eingetütet.

Am nächsten Tag grille ich die Ribs nach der von der Familie geschätzten 3-2-1-Methode: bei 110°C drei Stunden indirekt, zwei Stunden auf dem Abtropfrost in einer Aluschale mit etwas Flüssigkeit und mit Alufolie versiegelt dämpfen, eine Stunde mit einer Glace bestrichen indirekt grillen.

Ribsvergleich auf dem Grillrost.

Ribsvergleich auf dem Grillrost.

Optisch ein klarer Leckerbissen, wobei die großen, extra fleischigen Ribs erstmal ungewohnt aussehen.

Herrliche Barbecue-Ribs auf dem Schneidebrett.

Herrliche Barbecue-Ribs auf dem Schneidebrett.

Das war mal wieder ein Ribfest, wie ich es mag und diese neuen Ribs mit extra viel Schweinelachse sind ein Burner, das sind schon fast kleine Schweinebraten am Knochen. 🙂

Extra fleischig vs. normale Ribs.

Extra fleischig vs. normale Ribs.

Fazit: diese „neuen“ Ribs kann ich jedem Barbecue-Freund nur wärmstens empfehlen!

Schreibt mir doch von Euren Erfahrungen mit dem neuen Material.

Euer Jack/Ratgar

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„ENDLICH macht der Ribber auch mal Rinderippen! Wurde verdammt nochmal Zeit!“ Und Recht habt ihr! Dank sage ich dem Daniel von Click and Grill für die Bereitstellung des hervorragend gereiften Materials: zwei Stränge Beef Ribs in Gourmet Qualität vom Simmentaler Fleckvieh.

Beef Ribs

Hervorragend gereifte Beef Ribs von clickandgrill.de

Die Silberhaut/Membranhaut muss natürlich auch bei Beef Ribs abgezogen werden, sie ist wesentlich fester als bei Schweinen, das macht schon etwas mehr Arbeit. Gerubbt habe ich die Rippen am Vorabend der Vergrillung mit meinem Rinder Rippen Rub und sie dann in TK-Beutel gepackt in den Kühlschrank gelegt.

Der Plan: einen Strang über 4 Stunden low & slow inklusive Dämpfungsphase nach HowToBBQright.com und einen Strang analog zu meinen Ultimativen (Schweine-) Ribs indirekt bei 200°C über 2 Stunden. Auf diese Weise möchte ich herausfinden, welche Methode den Rinderippen zuträglicher ist – wie sie mir besser schmecken.

Am Grilltag kommt also der erste Strang bei 110°C und Hickoryrauch in die Kugel.

Rinderrippenstrang #1 liegt auf.

Rinderrippenstrang #1 liegt auf.

Ich räuchere über die erste Stunde und grille eine weitere Stunde indirekt weiter.

Rinderrippenstrang #1 nach 2 Stunden.

Rinderrippenstrang #1 nach 2 Stunden.

Nach insgesamt also zwei Stunden schlage ich den Rippenspeer in Alufolie und gebe einen guten Schluck Portwein in das Alupäckchen. Gut verschlossen wird die Rippe im Päckchen über eine weitere Stunde indirekt gegart. Die Gartemperatur steht weiterhin bei 110°C.

Nach Ablauf der Stunde hole ich die Rippe aus dem Päckchen, fange das Portwein-Gewürze-Fett-Saftgemisch dabei auf, und lege die Rippe wieder indirekt auf den Grillrost.

Rinderrippenstrang #1 nach der Dämpfungsphase.

Rinderrippenstrang #1 nach der Dämpfungsphase.

Die Temperatur ziehe ich jetzt auf 140°C hoch und bestreiche (moppe) die Rippe nach 30 Minuten mit der aufgefangenen Flüssigkeit.

Rinderrippenstrang #1 nach dem Mopping.

Rinderrippenstrang #1 nach dem Mopping.

Nach weiteren 30 Minuten (4 Stunden sind nun rum) schneide ich den Rippenstrang auf.

Rinderrippenstrang #1 nach 4 Stunden low & slow.

Rinderrippenstrang #1 nach 4 Stunden low & slow.

Sieht gut aus. Schmeckt auch gut! ABER: ich habe sie viel zu stark gewürzt! Der Rub krümelt auf der Oberfläche. Beef Ribs sind offensichtlich anders zu rubben als Schweinerippen. 😮

Mein Tipp: Nehmt nur die Hälfte dessen, was Ihr von Spare Ribs oder Baby Backs gewohnt seit an Rub.

Sehr viel Fleisch haben Beef Ribs im übrigen nicht: zu Dritt ist der Speer ratzfatz abgenagt.

Während des Essens lag Rippenstrang Nr. 2 bereits indirekt bei 200°C im Hickoryrauch in der Kugel. Durch die größere Hitze treten die Knochen bereits nach einer Stunde deutlich hervor.

Rippenstrang #2 nach 1 Stunde hoher Hitze.

Rippenstrang #2 nach 1 Stunde hoher Hitze.

Ich moppe nach der ersten Stunde die Rippe mit einer BBQ-Sauce und wiederhole diesen Vorgang nach weiteren 30 Minuten erneut.

Nach zwei Stunden ist „die schnelle“ Rippe fertig gegrillt.

Rippenstrang #2 nach 2 Stunden hoher Hitze & Mopping.

Rippenstrang #2 nach 2 Stunden hoher Hitze & Mopping.

Ich hatte die Rippe gerade aufgeschnitte und wollte das Foto machen, da klingelt das Fotohandy und ich muss kurz telefonieren. Meine „Mitesser“ haben sich sofort jede(r) ein Stückchen stiebitzt und hier ist also das etwas zusammengeschrumpfte Anschnittbild:

Rippenstrang #2 im Anschnitt: lecker saftig!

Rippenstrang #2 im Anschnitt: lecker saftig!

Rippe Nr. 2 ist deutlich saftiger, das schnelle Grillen bei hoher Temperatur dem low & slow in diesem Fall absolut vorzuziehen. Lecker!

Fazit: Wer wie ich einen intensiven Rindsgeschmack schätzt, sollte unbedingt einmal Beef Ribs grillen, es lohnt sich!  

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Meine Gewürzmischung für Beef Ribs. Ursprünglich für 2 Rippenstränge zu je 1,3kg gemischt, die Erfahrung lehrte mich aber, dass die Hälfte des Rubs vollkommen reicht. Beef Ribs brauchen deutlich weniger Rub als Schweinerippchen.

2 TL Ingwerpulver
2 TL Salz
6 TL süßes Paprikapulver
2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 TL Chiliflocken
4 TL brauner Zucker
1 TL Selleriesalz
1 TL Knoblauchpulver
1 TL Zwiebelpulver
2 TL Oregano, gerebelt
2 Nelken, gemörsert
2 TL Senfkörner, gemörsert
1 TL Piment, gemörsert
1 TL Cumin, fettfrei geröstet und gemörsert

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Ribs sind ja immer lecker, in meiner asiatischen Variante schmecken sie mir aber besonders gut – und so gehen sie:
 
Vor dem Würzen muss die Membranhaut von den Ribs gezogen werden, danach werden sie leicht geölt, damit der Rub besser haften bleibt. Dazu Sonnenblumenöl mit ganz wenig braunem Sesamöl (sehr geschmacksintensiv!) vermischen und die Ribs mit dem Ölgemisch einreiben. Dann reichlich Asia Rub aufstreuen und einmassieren. Die Ribs eintüten/vakuumieren und über nacht kalt stellen.
 
Vorbereitend mache ich schonmal die Glace bzw. BBQ Sauce.
 
Ribber’s Asia Glace / BBQ Sauce
 
1 Bund Frühlingszwiebeln, feingehackt
1 Chinaknoblauch, feingehackt
1 Stück Ingwer, gerieben
2 Zitronengrasenden, entholzt und feingehackt
2 Chili, feingehackt mit Kernen
 
in etwas Sonnenblumenöl anbraten und mit einem Glas Reiswein ablöschen. Den Saft eines Pflaumenglases hinzu geben. 2 EL Chinkian-Essig, 3 EL Ketjap Manis und 1 TL Fünfgewürz einrühren. Aufkochen und mit gekörnter Hühnerbrühe abschmecken. Zur Sämigkeit reduzieren.
 
Am nächsten Tag den Grill auf 110°C einregeln und die Ribs indirekt auflegen. Während der ersten Stunde mit Kirschholz smoken und nach dreieinhalb Stunden die Asia Glace aufpinseln, die Temperatur auf 140 bis 160°C hochfahren und die Glace nach 15 Minuten erneut auftragen. Nach insgesamt vier Stunden können die Ribs serviert werden.
 
 
Begleitet werden die Asia Ribs von gehackten Frühlingszwiebeln und
 
Ribber’s Asia Pancakes
 
Einen Pfannkuchenteig anrühren und den Teig im Kühlschrank etwas ruhen lassen (15 Minuten). Dann gehackte Frühlingszwiebeln, etwas helle Sojasauce und etwas Sambal Oelek einrühren und dünne Pfannkuchen backen. Diese rollen, in Stücke schneiden und mit Asia BBQ Sauce beträufeln.
 
 
Extra yummy fingerfood. 😉
 

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An meinem neuen Wohnort bekomme ich endlich problemlos echte Spare Ribs – und nicht immer nur die Baby Back Ribs. Hurra!
Die Ribs trimmen, von der Membranhaut befreien und mit reichlich Magic Dust rubben. Eintüten und für 24 Stunden in den Kühlschrank legen.
Die Kugel mit dem Smokenator auf 110°C einregeln und die Ribs indirekt (auf zwei Etagen) drei Stunden low & slow garen.
In eine große Aluschale folgende Zutaten (Dank an Festus für das Rezept!) zum Dämpfen der Ribs geben:
1/2 Flasche Weißwein
5 EL Ahornsirup
4 Knoblauchzehen
2 EL Tabasco grün
4 EL Balsamico Essig (weiß)
4 EL Worcestershire-Sauce
Die Ribs liegen auf einem Rost in der Schale über der Flüssigkeit. Die Schale mit Alufolie verschließen, die Kugel auf 140°C hoch fahren und die Ribs für 2 Stunden indirekt dämpfen.
Anschließend die Flüssigkeit aus der Schale durch ein feines Sieb geben und zum Sirup einreduzieren. Das dauert gute 30 Minuten. Die Ribs werden in der Zeit weiter indirekt gegrillt, die Temperatur bleibt bei 140°C.
Mit einem Küchenpinsel trage ich dann die Glace auf und lasse die Ribs noch weitere 5 Minuten bei geschlossenem Deckel in der Kugel.
Fertig – und saulecker!

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Wenn ich allein zuhause bin teste ich gerne neue Ideen aus, die mir schon länger durch den Kopf gehen. Zumeist dreht es sich dabei um die asiatische Küche, die ich wirklich sehr liebe. Und da Kokos, Ingwer und Kaffirlimettenblätter bei meiner Liebsten nicht wohl gelitten sind, habe ich mich gestern an die Erschaffung einer neuen Köstlichkeit gemacht: Schneerippchen! Oder auch Snowy Ribs, vulgo Kokosrippchen.
In meiner neuen Heimat bekomme ich bereits geteilte Rippenstränge, die ich nur noch von der Silberhaut befreien muss, um sie in der Marinade zu baden.
Marinade für drei Stränge Schneerippchen:
400ml Kokosmilch
1 EL salzige Sojasauce
2 EL süße Sojasauce (Ketjap Manis)
Abrieb einer Biozitrone
Saft der Zitrone
2 EL gehackte getrocknete Chilis
4 EL gehackten Knoblauch
2 EL gehackten Ingwer
4 EL Ahornsirup
2 EL gehacktes Koriandergrün
1 EL gehacktes Zitronengras
2 getrocknete große Kaffirlimettenblätter,
mit 1 EL grobem Salz fein gemörsert
Die Ribs in einem TK-Beutel mit der Marinade bedeckt kalt stellen – am besten für 24 Stunden. Dabei ab und an etwas durchkneten.
Am Grilltag die Kugel (hier mit Smokenator-Einsatz) auf 110°C einregeln. Die Ribs auflegen, die Marinade durch ein feines Sieb geben und einreduzieren.
In einer beschichteten Pfanne Kokosraspel fettfrei rösten. Bei niedriger Hitze, langsam und unter sorgfältigem Rühren: eine leichte braun-orange-Färbung ist das Ziel. Beiseite stellen.
Nach drei Stunden die Ribs mit der einreduzierten Marinade einpinseln. Die Temperatur auf 140°C steigern und nach weiteren 15 Minuten die Ribs erneut moppen. Nach insgesamt dreieinhalb Stunden sind die Schneerippchen fertig!
Als Beilage gibt es ein süß-fruchtiges Mango-Chutney (Fertigprodukt) und Curry-Kokosreis.
Curry-Kokosreis:
Den Reis in Hühnerbrühe mit etwas Kurkuma kochen. In etwas Erdnußöl in einer Pfanne Zwiebeln braun braten. Die Zwiebeln abschöpfen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Die Pfanne auswischen und reichlich Butter erhitzen, darin viel süßes und etwas sehr scharfes Curry sehr kurz anbraten und dann unter den fertig gegarten Reis rühren. Auf dem Teller die braunen Zwiebeln und die gerösteten Kokosflocken über den Reis geben.
Den Schnee (geröstete Kokosraspeln) jeweils in Bissbreite über die Ribs geben und den unvergleichlichen Geschmack genießen!
Superoberhammerlecker!

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