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Posts Tagged ‘Sandwich’

Was in Philadelphia das Philly Cheese Steak ist in Chicago – neben den Hot Dogs – das Italian Beef Sandwich. Zartes Rindfleisch und knackig-saures Gemüse in einem weichen Bun. Genau mein Ding, denn ich liebe butterzartes, auseinanderfallendes (Rind-) Fleisch und schmore öfter mal einen solchen Braten. Das knackig-saure Gemüse nennt sich Giardiniera und ist eine Art italienischer Mixed Pickles. Es wird allerdings auf kaltem Wege zubereitet und muss daher 3-5 Tage im vorhinein in Angriff genommen werden, damit es gut durchziehen kann.

La Giardiniera (die Gärtnerin)

Nehmt, was euch an knackigem Gemüse begegnet. Putzt es und schneidet es stückig, nicht zu groß. Vergeßt dabei Zwiebel, Knoblauch und Pepperoni nicht. Vermischt alles gut mit getrocknetem Oregano, frischem Basilikum, etwas Salz und Pfeffer und gebt die Gemüsemischung in gut verschließbare Behälter. Dann verrührt ihr Essig und Olivenöl im Verhältnis 1:2 und gießt das Gemüse damit auf. Es sollte gut bedeckt sein, das „Dressing“ 1-2cm überstehen. Rührt nochmal langsam durch, um sicher zu stellen, dass keine Luft eingeschlossen ist (Bakterienbildung), verschließt eure Gefäße gut und stellt sie für 3 bis 5 Tage kalt.

In meiner Giardiniera hatte ich Zucchini, Staudensellerie, verschiedene Paprika (auch süße Spitzpaprika), Möhren, Fenchel, Blumenkohl, Jalapenos, rote Zwiebeln und viel Knoblauch. Die Säure des Essigs macht die Giardiniera haltbar. Ich habe schon vor einem guten Vierteljahrhundert sauer eingelegtes Gemüse einer Bäuerin in Peschici am Gargano gegessen – das war grenzwertig sauer und mir wurde übel davon! Daher hatte ich für mein Dressing einen eher mild-fruchtigen Condimento Bianco gewählt, was sich als gute Wahl erweisen sollte.

Am Vortag der Vergrillung hole ich mir das bestellte Stück Fleisch vom Feinkostmetzger. Es ist ein Stück aus der Keule, aus dem Deckel der Oberschale (wenn ich die gute Frau recht verstanden habe). Ich wollte ursprünglich einen Braten aus der Hochrippe, schön durchwachsen. Da die Fachverkäuferin mir aber hohe Rippe (= Entrecote bone-in) verkaufen wollte, klärte ich sie auf, dass ich „sowas wie Pulled Pork“, halt nur vom Rind, machen wollte. Das entsprechende Stück hierfür sei aus der dem Nacken des Tieres nahen Hochrippe. Sie hat sich dann v.a. „zum Schmoren“ notiert und mich mit diesem, einem Bavette/Flank nicht unähnlichen Stück Fleisch überrascht („Super zum Schmoren und für Gulasch!“). Es ist etwas zu lang für meinen 12er Dutch Oven, daher teile ich es.

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Dicke, lange Fasern und keine Marmorierung – noch bin ich skeptisch.

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Gerubbt nach Lust und Laune mit allem, was ich gerade so da hatte – mein Rinder Rippen Rub ist z.B. eine Empfehlung. Das Fleisch vakuumiere ich ein und lege es für 12 Stunden in den Kühlschrank.

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Was mich an der Zubereitung des Italian Beef Sandwiches besonders gereizt hat, waren die Überlegungen, wie ich es zeitsparend und stressfrei würde realisieren können. Und hier muss ich einfach meinem Napoleon LEX 485 eine große Liebeserklärung machen (mal wieder), da es dank ihm so wunderbar geklappt hat!

12.00 Uhr
Über einem Gasbrenner mache ich im Dutch Oven einen Saucenansatz aus Schweineschmalz, Olivenöl, Zwiebel, Knoblauch, Sellerie, Möhre, Lauch und Tomatenmark. Abgelöscht wird dieser mit einem vollen Kaffeebecher Bourbon und aufgegossen mit einem Glas Kalbsfond (400ml) und einer Flasche Altbier (Hannen, 500ml). Diese Suppe lasse ich 2 Stunden sehr leise simmern.

13.00 Uhr
Ich lege einen der beiden Grillroste quer eine Etage tiefer und somit direkt auf die Hitzeleitbleche. Darauf platziere ich über dem linken Brenner eine Metallschale mit Räucherpellets (Buche) von Buchen-Räucherpellets von Grillschmecker. Rechts auf den Grillrost lege ich meine beiden Fleischstücke. Deckel zu und den linken Brenner voll aufdrehen, bis erster Rauch kommt. Dann herunter drehen auf minimale Kraft. So räuchere ich über 1 Stunde.

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14.00 Uhr
Ich entferne die Räucherschale und den rechten Grillrost und grille die beiden Fleischstücke direkt über den Brennern bei voller Hitze rundum scharf an.

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Ich lege das Fleisch in den Dutch Oven in die Suppe und entferne den Grillrost. Nun lege ich den Deckel meines 16er Dutch Ovens auf die Hitzeleitbleche und stelle meinen Dutch Oven darauf.

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Deckel zu und die äußeren Brenner auf kleinste Kraft. So schmore ich das Fleisch bei 170°C (Deckelthermometer) über gute 5 Stunden. Nach Ablauf der halben Zeit gieße ich weitere 500ml Altbier an, da bereits viel Flüssigkeit verdampft ist.

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19.00 Uhr
Das Fleisch nehme ich nach Ablauf der Schmorzeit aus der Sauce. Die Sauce gebe ich durch ein Sieb ohne die Rückstände zu passieren.

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Herrlich, das Fleisch ist wirklich butterzart geworden und lässt sich mit zwei Gabeln ganz leicht auseinanderdrücken.

Bestes Fleisch, keinerlei Abfall!

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Saftige, weiche Fleischfasern.

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Schnell die Sauce erhitzen und mit reichlich kalter Butter montieren.

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Das Pulled Beef mit der Sauce vermengen.

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Die Giardiniera gut durchrühren.

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Die eingeschnittenen Baguettebrötchen in den Ikea-Deckelhalter legen und mit Fleisch befüllen.

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Darauf die abgetropfte Giardiniera geben.

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Mit geraspeltem Mozzarella abschließen. Durch das Überbacken mit Mozzarella wird das Beef zum Cheef.

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Die Sandwiches auf dem Grill bei geschlossener Haube und 200°C kurz indirekt überbacken.

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Fertig!

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Sieht verlockend aus!

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Und schmeckt sooo lecker!

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SOOOO LECKER!

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Mein Fazit: das Italian Beef Sandwich Chicago Style ist mit das Beste, was ich je gegrillt und geschmort habe. Das weiche, saftige Rindfleisch mit der würzigen Sauce vermischt, dazu das knackig-saure, leicht scharfe Gemüse und der geschmolzene Käse – ein Hammer! Einzig bei den Baguettebrötchen muss ich Abstriche machen, die sind einfach viel zu knusprig, hier bräuchte man die originalen fluffig-weichen Buns aus den Staaten, um es perfekt zu machen.

Perfekt war mal wieder mein Napoleon LEX 485, in dem ich dieses Gericht gesmoked, gegrillt, geschmort und überbacken habe. Ein geiler Grill!

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Ein Klassiker aus den Staaten und bei der momentanen Hitze sehr gut OHNE Grill zuzubereiten ist das BLT Sandwich. Bacon, Lettuce, Tomato – Speck, Salat, Tomate.

Nehmt einen Sandwichträger Eurer Wahl (Toast, Baguette, Brötchen, …), röstet diesen etwas knusprig (Toaster, Backofen) und bestreicht die Innenseiten anschließend mit Mayonnaise  (Sandwich Spread). Schneidet Tomaten in Scheiben, zerhackt Eisbergsalat und packt beides auf die Unterseite des Sandwich. Die Tomaten dabei salzen und pfeffern.

Bratet eine Packung Bacon in der Pfanne bei mittlerer Hitze langsam aus und knusprig. Legt den Bacon auf das Gemüsebeet Eures BLT, Deckel drauf und fertig ist das klassische Sandwich.

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Ich habe aber noch zusätzlich auf den Bacon Ringe eingelegter Jalapenos gelegt und die Oberseite auf der Schnittfläche mit Cheddar belegt und unter den Grill des Backofens geschoben, damit der Käse etwas weich wird. Dann habe ich das Sandwich zusammengeklappt, fest zusammengepresst und gegessen.

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Immer wieder sehr lecker so ein BLT, v.a. mit Chili & Cheese.

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Was tun, wenn das Rumpsteak nur maximal daumendick (Hotelschnitt) ist? Einen Burger oder ein Sandwich daraus machen! Los geht’s…
 
 
Den Grill zum direkten Grillen im vorderen Dritten bestücken, die hinteren zwei Drittel auf dem Kohlerost mit Alufolie auskleiden. Die Baconscheiben zunächst indirekt bei geschlossenem Deckel knusprig grillen und beiseite stellen, dann vorne das Steak (leicht geölt, gepfeffert und gesalzen) beidseitig gut 2 Minuten bei hoher Hitze grillen. Dann das Fleisch in Alufolie schlagen und 10 Minuten ruhen lassen.
 
Tomaten und Mozzarella in sehr dünne Scheiben schneiden, Parmesan fein reiben. Aus Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und scharfem Senf eine Vinaigrette rühren. Rucola waschen. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und feingehackte Schalotten anschwitzen, mit dunklem Balsamico ablöschen und die Säure verkochen. Salzen und pfeffern.
 
Buttermilchbrötchen halbieren und mit Mayonnaise bestreichen, Tomatenscheiben drauf, den Rucola in der Vinaigrette wenden und auflegen.  Darauf die Baconscheiben. Das heiße Steak dünn aufschneiden und auflegen, mit Parmesan bestreuen und Mozzarellascheiben auflegen, darauf die heißen Balsamicozwiebeln. Den Brötchendeckel fest anpressen und fertig ist der Steakburger Italiano.
 
 
Buon Appetito! 
 

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Da Babi Pangang ja in meiner Familie hoch im Kurs steht, fühlte ich mich kürzlich zu einem balinesischen Pulled Pork inspiriert.  Für zweieinhalb Personen muß es ja kein großes PP sein, da sollte 1Kg Schweinenacken samt Knochen eigentlich locker reichen.
 
Einen passenden Rub habe ich schnell aus meinem reichhaltigen Gewürzefundus zusammengemischt (Ribbers balinesischer Tempelrub) und das Fleisch nach leichtem Einölen reichhaltig damit gerubbed. Danach ging es für das gute Stück über nacht cellophaniert in den Kühlschrank.
 
Am nächsten Tag den Kugelgrill auf 110°C einregeln, das Fleisch auflegen und über die erste Stunde mit Kirschholzchips räuchern.
 
Passend zum Rub hatte ich in der Zwischenzeit Ribbers balinesischen Tempelmopp zubereitet und das Fleisch stündlich damit gemoppt.
 
Bei 1Kg Gewicht des Fleischstücks samt Knochen hatte ich eine Garzeit von knapp sechs Stunden gerechnet, wurde dann jedoch von ganzen neun Stunden echt überrascht. Aber egal, ich hatte ja „nach hinten“ wie stets ausreichend Zeit eingeplant (Wärmebox) und konnte so immer noch pünktlich um 20 Uhr auftischen.
 
Nach sechs Stunden bei 62°C:
 
Nach neun Stunden bei 92°C:
 
Gut geraten, mit Chilikernen drauf:
 
Wie es sich für Pulled Pork gehört, wollte ich auch diese von mir erdachte indonesische Variante als Burger/Sandwich präsentieren. Den Cole Slaw habe ich ersetzt durch einen Atjar Tjampur, als Sauce hatte ich eine scharfe süß-saure Babi Pangang Sauce zubereitet sowie als geschmackliches i-Tüpfelchen meine indonesische Erdnußsauce. Anstelle eines Hamburgerbuns habe ich indisches Naan-Brot genommen.
 
Baliburger Nr. 1 nur mit Babi Pangang Sauce:
 
Baliburger Nr. 2 zusätzlich mit Erdnußsauce:
 
Oh ja, das war mal echt lecker! Dieses Gericht gibt es nun – nicht als Burger/Sandwich, sondern mit Reis – für meine Geburtstagsgäste Ende Oktober, ich bin jetzt schon auf die Resonanz gespannt. 😉
 

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Was den Südstaaten der USA das Barbecue ist dem Nordosten das Philly Cheesesteak mit dem Ursprungsort Philadelphia/Pennsylvania. Und im Gegensatz zum low&slow des BBQ eine wahre FAST-Food-Delikatesse, zuzubereiten auf der Griddle oder in der Pfanne. Für die Outdoorküche rate ich zu Gasbrenner und Pfanne.
Original sind sehr dünne Scheiben vom Rib-Eye, scharf angebraten und zerschnitten, Provolone-Käse, gebratene Zwiebeln und Amoroso-Rolls. Zusätzlich können gebratene Paprika oder gebratene Champignons verwendet werden.
Ganz klassisch wird das Cheesesteak mit dünnen Scheiben von Provolone zubereitet, welcher durch das heiße Fleisch zum Schmelzen gebracht werden soll. Seit der Erfindung der Käse-Fertigsauce Cheez Whiz wird diese jedoch vorwiegend verwendet. Da ich kein Cheez Whiz bekommen habe, mußte ich mir die Käsesauce selber köcheln, um einen Vergleich starten zu können. Es hat sich gelohnt! 😉
Philly Cheesesteak:
Sonnenblumenöl
fein geschnittene grüne Paprika
fein geschnittene Zwiebeln
1 dickes Hüftsteak (Rib-Eye gab’s nicht)
dünne Scheiben Provolone
entkernte, gehackte Pepperoni
Ribber’s Hot Cheez Whiz
Steak-Buns
Das Fleisch anfrieren, um es später besser in dünne Scheiben schneiden zu können. Die Steak-Buns toasten. Die Paprikastreifen in wenig Öl braten, sie sollen noch etwas Biss behalten. Danach die Zwiebeln in wenig Öl leicht bräunen. Das Fleisch in 5mm dünne Lappen schneiden, salzen und pfeffern und in sehr heißem Öl beidseitig extrem kurz braten. Die Fleischlappen klein schneiden.
Die Buns nun entweder mit Fleisch, Provolone, Fleisch, Zwiebeln, Paprika und Pepperoni oder mit Fleisch, Cheez Whiz, Zwiebeln, Paprika und erneut Cheez Whiz befüllen.
Provolone ist sehr würzig und salzig und die klassische Version schmeckt gut, aber etwas trocken.
Die Version mit selbstgemachtem Cheez Whiz gewinnt daher deutlich, wirklich extrem lecker!
Die Buns taugen hier allerdings leider nicht viel, sind viel zu bröselig/weich (trotz Toastens). Also demnächst selber backen oder längliche Ciabattabrötchen/Baguettebrötchen verwenden.
So ein Philly Cheesesteak ist wirklich unglaublich lecker!

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So ein „Patty Melt“ wollte ich schon lange einmal machen und da ich noch selbstgemachte Patties vom Chris im Froster vom Treffen in Old Mountain hatte, war es gestern endlich soweit. Vorweg: Patty Melt als den Hamburger des kleinen Mannes zu bezeichnen, wäre zu tief gegriffen: ein kalorienreiches Hamburger-Sandwich trifft es besser. 😉
Wir brauchen:
Roggen/Vollkorn-Toast
Cheddarscheiben
Karamelisierte Zwiebeln
Burgerpatties
Butter
Klassisches Patty Melt (links im Bild) und Fatty Melt (rechts im Bild):
In einer beschichteten Pfanne etwas Butter auslassen und zwei Scheiben Toastbrot bei niedriger HItze langsam einseitig kross braten. Heraus nehmen. Die krossen Seiten mit Cheddar belegen.
Für das Fatty Melt zwei Grilled Cheese Sandwiches machen: dafür wie vorstehend den Toast braten und mit Käse belegen, dann jedoch verschließen und gut 3 Minuten einseitig in Butter ausbacken, dabei mit einer Gusseisenpfanne beschweren oder mit einem Küchenspatel andrücken.
Eine Seite der Käsetoasts und Cheese-Sandwiches mit karamelisierten Zwiebeln belegen. Zwei Hamburger Patties medium-rare grillen/griddeln/braten und auflegen.
Patty und Fatty Melt schließen und in Butter langsam und bei kleiner Hitze beidseitig ausbacken. Dabei mit einer schweren EIsenpfanne beschweren oder mit dem Küchenspatel fest andrücken. Es soll ein fest gepresstes Sandwich mit krossem Toast werden. Je Seite gut 3 Minuten.
Das Patty Melt, diagonal halbiert und geschichtet für ein schönes Anschnittbild.
Die untere Toastscheibe samt zerlaufendem Käse ist beim Anschnitt etwas nach hinten gerutscht. 😉
Der Geschmack: LECKER! Saftig, buttrig, das Patty schmeckt nach Rindfleisch, der Cheddar nach Käse, die in Balsamico karamellisierten Zwiebeln runden perfekt ab.
Krosser, fester Toast mit einer umlaufenden Käsekruste.
Das Fatty Melt, diagonal halbiert und geschichtet für ein schönes Anschnittbild.
Man kann den Käse in den Grilled Cheese Sandwiches gar nicht sehen, so fest habe ich gepresst. 😉
Herrlich kross ausgebackener Vollkorntoast.
Und auch hier eine tolle umlaufende Käsekruste.
Geschmacklich ebenfalls TOP, natürlich wesentlich fettiger als das Patty Melt, aber knuspriger und einfach anders lecker. Wo Patty Melt etwas saftiger (durch den zerflaufenen Käse) daher kommt, könnte das Fatty Melt von einer Tomatenscheibe gewiß profitieren.
Alles in allem eine gelungene Alternative zu Hamburgern die ich zum Nachbau wärmstens empfehlen kann.

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Nach dem McRibber war es höchste Zeit für ein Ribbwich (die Simpsons lassen grüßen!) – und Larry Gaian stand mit seinem „Chopped Pork Rib Meat Sammie“ Pate für meine Leckerei.
Es geht schnell und problemlos, wie ich es liebe: Stücke der dicken Rippe vom Schwein (ich brauche das Fleisch und die Baby Backs haben mir da zu wenig) zunächst reichlich mit der Gewürzmischung des Vertrauens rubben. Ich experimentiere hier gerade, verrate aber, dass Zimt, Piment und Nelke am Rub waren und der Rub SEHR gut schmeckte. 😉
Die Ribs indirekt bei 110°C auflegen und 4 Stunden garen. In der ersten Stunde mit Apfelholz räuchern. Der Smokenator mit seiner Wasserwanne sorgt für ein feuchtes Klima und konstante Temperaturen in der Kugel. Nach den 4 Stunden haben die Ribs eine Kerntemperatur von 70°C, gut für den Verzehr. Außen hat sich durch den braunen Zucker und das Paprikapulver im Rub eine leichte braunschwarze Kruste gebildet – sehr schön.
Das Fleisch nun von den Knochen befreien und das Fett weitgehend wegschneiden und fein würfeln/hacken.
Mal naschen, ja… lecker.
Die Burgerbuns kurz angrillen und buttern. Dann das Ribfleisch, die bevorzugte BBQ-Sauce, gehackte Chillies und Cole Slaw schichten. Fertig ist das Ribbwich. Anpressen, reinbeissen und genießen.
Wirklich schmackhaft.
Update einen Tag später.
Das Ribbwich schmeckt mit Cheddar überbacken NOCH besser!
 

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