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Posts Tagged ‘scharf’

Die Mojo Rojo ist eine scharfe Würzsauce von den Kanaren. Sie passt hervorragend zu Papas Arrugadas (Kartoffeln mit salz-schrumpeliger Schale) und Fleisch. Am besten bereitet man die Sauce am Vortag zu und lässt sie im Kühlschrank durchziehen. Vor dem Servieren dann bitte gut aufschütteln/durchrühren. Hier ist meine Version dieses köstlichen Klassikers.

50ml Olivenöl
150ml Sonnenblumenöl
3-5 EL Rotweinessig
2 geh. TL Paprikapulver
1 geh. TL Salz
1 gestr. TL gemahlener Cumin (Kreuzkümmel)
5 sehr scharfe getrocknete Chili
1 Knolle Knoblauch geschält, gewürfelt
1/2 Tube Tomatenmark
1 Scheibe Weißbrot, entrindet, gewürfelt

Miteinander pürieren.

20-50ml Wasser

Einmixen, wenn die Sauce zu dick geworden ist. Mit

Salz
Pfeffer

abschmecken.

Ist die Sauce zu dünn, weiteres Weißbrot einarbeiten. Ist sie zu dick, wenig Wasser und Olivenöl zugeben.

Von den Kanaren: Ribbers Mojo Rojo (links).

Von den Kanaren: Ribbers Mojo Rojo (links).

Ich empfehle, 1 bis 2 EL Paprikamark (aus dem türkischen Supermarkt) zu Beginn mit zu pürieren für einen intensiveren Geschmack.

Als Kontrast zur scharf-würzigen Mojo Rojo passt meine säuerlich-frische Mojo Verde ganz ausgezeichnet.

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Spaghetti alla puttanesca – Spaghetti nach Hurenart.

Ein merkwürdiger Name für eine Pastavariation, die es fast wöchentlich bei uns zu essen gibt – so lecker ist sie! Der Legende nach kommt der Name daher, dass die Sauce würzig und feurig scharf ist und die Damen des Bordells diese Pasta sehr schnell und nur aus Vorräten zubereiten konnten.

Eine feingehackte Zwiebel in einer breiten Pfanne in Olivenöl glasig dünsten. Eine große Menge gehackten Knoblauch und zerstossene, getrocknete Chili einrühren. Die in Öl eingelegten Sardellen/Anchovis eines kleinen Glases abtropfen lassen und in die Pfanne geben. Unter Rühren auflösen. Die Tomaten aus zwei großen Dosen (ohne Saft) klein schneiden und zugeben. Salzen, pfeffern und eine Prise Zucker einrühren. Auf kleinster Flamme köcheln.

Die Pasta aufsetzen. Kurz bevor die Spaghetti al dente sind ein kleines Glas Kapern (non pareille, abgegossen) und die gleiche Menge an geschnittenen schwarzen Oliven und frischer glatter Petersilie in die Sauce rühren.

Die Spaghetti unterheben und servieren. Am Tisch mit Olivenöl beträufeln.

puttanesca

Darüber reibt sich ein jeder die gewünschte Menge frischen Parmesan.

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Für dieses köstliche Rezept benötigt ihr eine Dose „Chipotle in Adobo“. Ihr bekommt diese vom Hersteller La Costena in jedem besseren Supermarkt mit Tex-Mex-Ecke, in Großmärkten oder im Internet. Die geräucherten Jalapenos (= Chipotles) sind hier in einer tomatigen Würzsauce eingelegt. Mixt das Ganze einfach einmal durch – mit der Gabel zerdrücken geht auch – und fertig ist die herrlich rauchige, sehr scharfe „Chipotle in Adobo“-Paste.

Für die Glace:

3 EL „Chipotle in Adobo“-Paste
8 EL Honig
1 EL Limettensaft
1 EL chinesische Sojasauce, hell
1 EL Worcestersauce

sorgfältig miteinander verrühren oder mixen.

Die Hähnchenflügel säubern, abwaschen und trocken tupfen. Mit dem Rub der Wahl würzen, ich habe meinen 4R genommen, und die Wings eingetütet im Kühlschrank 8 bis 24 Stunden ruhen lassen.

Am Grilltag den Grill für indirektes Grillen vorbereiten und die Wings bei 200 – 225°C bei geschlossenem Deckel 45 bis 60 Minuten knusprig werden lassen. Die Haut muss wirklich sehr knusprig sein, sonst wird sie durch die Glace zu wabbelig.

Nach spätestens 60 Minuten also die Glace auf die Wings pinseln und die Hähnchenflügel weitere 15 Minuten bei 250°C mit geschlossenem Deckel glasieren. Servieren.

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Meine neuen Lieblingswings mit einem wunderbar scharf-süßem Aroma, einfach lecker!

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Seit geraumer Zeit geistern Pommesbuden mit richtig scharfen Currywurstsaucen durch die Medien. Natürlich hat das ganze in der Hauptstadt begonnen, nun gibt es sowas aber auch im provinziellen Münster!

Da ich sehr gerne sehr scharf esse und dank Freund Helmut aus Havixbeck auch schon vor Jahren Blair’s Saucen (Weltrekord in Schärfe/Guinessbuch) kennen lernen durfte, war es höchste Zeit, die hiesige Wurst und ihre Schärfe zu testen.  Der Imbiß „Feuer frei!“ in Münster-Gievenbeck bietet für seine Currywurst die Schärfegrade NULL (0) bis APOKALYPSE (7). Die beiden höchsten Schärfestufen 6 (Inferno) und 7 werden nur an erfahrene Kunden ausgegeben, oha!

Ich habe mir dann mal je eine Currywurst mit Schärfe 2 und 3 bestellt und bin wirklich begeistert! Klasse Currysaucen mit wirklich gutem Geschmack, sehr gut gebratene und schmackhafte Bratwurst und tolle Schärfe! Schärfer muss ich schon gar nicht haben. Tipp: Pommes/Mayo und Kakao zum Mildern der Schärfe!

Currywurst ab Schärfegrad 4 aufwärts empfehle ich übrigens nur absoluten Blairholics – Helmut, übernehmen Sie!

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