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Posts Tagged ‘Schenkel’

Letzte Woche hatte ich mal wieder meinen Herbstteller zubereitet: Wurzelgemüse geschmort mit Schweinskotelett.
 
herbst1
 
Und weil das mal wieder so richtig lecker gewesen ist und neben dem Gemüse keine weiteren kohlenhydrathaltigen Beilagen vonnöten sind, fühlte ich mich diese Woche zu einer mediterranen Gemüsepfanne mit Hähnchenteilen inspiriert.
 
1 Paprikaampel
1 Zucchino
1 Aubergine
1 Fenchel
6 große Tomaten
4 Peperoni
2 große Zwiebeln
8 Knoblauchzehen
 
Alle Zutaten grob schneiden und in eine feuerfeste Form geben. Diese sollte breit und flach sein, das Gemüse also nicht zu hoch gestapelt sein. Mit frischem Thymian, frischen Rosmarinnadeln, getrocknetem Oregano und viel Olivenöl vermischen, salzen und pfeffern. Am besten mit den Händen durchmischen.
 
Zwei Hähnchenkeulen salzen und pfeffern und in einer Pfanne in wenig Olivenöl beidseitig kräftig anbraten, dann auf das Gemüsebett legen.
 
Zwei Hähnchenbrustfilets (ohne Haut) salzen und pfeffern und in der Pfanne im restlichen Fett ebenfalls beidseitig scharf anbraten. Dann die Filets in Bacon wickeln und ebenfalls auf das Gemüsebett legen. Restlichen Bacon – soweit vorhanden – stückeln und auf das Gemüse legen.
 
Die Hähnchenteile mit mediterranem Gemüse im Kugelgrill (oder Backofen) bei 200° indirekt 25 Minuten garen. Dann das Fleisch kurz herunter nehmen und das Gemüse einmal gut durchmischen. Das Fleisch wieder auflegen (die Baconbrüste dabei wenden). Nach weiteren 25 Minuten das Fleisch erneut herunter nehmen und reichlich gehackte Petersilie in’s Gemüse rühren. Das Fleisch noch einmal auflegen und weitere 5 Minuten garen. Dann kann der Genuß serviert werden.
 
gemüsepfanehuhn
 
Zu diesem leckeren Essen braucht es eigentlich keine weiteren Beilagen. Wer möchte, kann Baguette o.ä. dazu essen, ich finde es jedoch aufgrund des tollen Geschmacks von Hähnchen und Gemüse völlig überflüssig und unnötig sättigend.
 
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Heute machte ich mich auf eine Reise entlang der Seidenstraße. Meine Karawane hielt dabei unterwegs am Soukh einer kleinen Oasen-Siedlung. Berauscht vom Duft der Rosen und der Gewürze füllte ich die Vorräte und begann mit der Vorbereitung des Abendschmauses.
Brine/Marinade:
2 Liter Buttermilch
Abrieb und Saft von 2 Bio-Orangen
4 gepresste Knoblauchzehen
1 große geriebene Zwiebel
4 EL brauner Zucker
Baharat:
je 1 EL Koriander, Kardamom und Cumin (Kreuzkümmel) fettfrei in der Pfanne anrösten und mörsern oder in der Gewürzmühle mahlen. Vermischen mit 1 EL gemahlenem schwarzen Pfeffer, 1 TL Salz, 1 TL Chili, 1 TL Muskat, 0,5 TL Zimt und 0,5 TL Nelkenpulver.
Glace:
Eine gehackte Zwiebel in Butter braun braten. Eine gehackte Knoblauchzehe und Chiliflocken mit braten. Einen EL Baharat einrühren und unter Rühren kurz braten. Mit etwas Weißweinessig ablöschen. Rühren. Eine Dose Aprikosen und reichlich Honig zugeben und auf kleiner Flamme für 2 bis 3 Stunden köcheln. Dann pürieren.
Vorspeise Paprika-Walnußcreme:
2-3 große rote (süße!) Spitzpaprika entkernen und hacken
2 Knoblauchzehen hacken
2 Zwieback zerbröseln
mischen mit
80 g Walnußkernen
4 EL Olivenöl
2 TL Harissa
1 Prise Salz
im Mixer grob pürieren und abschmecken.
Sechs Hähnchenschenkel mit Salz und Pfeffer massieren und in der Marinade für acht Stunden ziehen lassen.
Dann die Bollen trocken tupfen…
… und beidseitig mit Baharat pudern.
Die Kugel mit zwei Kohlekörben rechts und links und einer Fettwanne in der Mitte zum indirekten Grillen vorbereiten und auf 200°C vorheizen. Den Rost ölen und die Bollen auflegen. Auf die glühenden Kohlen gebe ich eine zerbrochene alte Zedernplanke zum Räuchern. Ein Gruß von den Zedern des Libanon!
Nach 30 Minuten sieht das schon gut aus, Geflügelhaut wird so schön braun vom Räuchern.
Aber nun ist Zeit für die Vorspeise!
Die Vorpeise wird aus der Hand mit dünnem Fladenbrot gegessen.
Nach einer Stunde sind die Bollen fertig zum Lackieren. Die Vents voll auf und auf 250°C hochfahren.
Umdrehen und mit der Glace bestreichen, dann 8 Minuten bei geschlossenem Deckel grillen.
Erneut umdrehen und mit der Glace bestreichen, erneut 8 Minuten bei geschlossenem Deckel grillen. Und fertig!
Zu Tisch!
Tellerbild mit Beilagen: Basmatireis gekocht in Hühnerbrühe und Kokosmilch mit Safranfäden, getrockneten Aprikosen, Rosinen und Mandelstiften sowie Möhren in Butter mit Orangensaft und Honig gegart und mit Minze verfeinert.
HOLLA! So ein zartes Hähnchenfleisch haben wir noch nie gegessen! Frau und Sohnemann jauchzen.
Unglaublich, wie saftig das Fleisch durch die Brine/Marinade mit Buttermilch und O-Saft geworden ist, man kann es mit der Zunge am Gaumen zerdrücken.
Das war der Hammer, mehr als lecker.

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Vollmond, Sterne kommen durch, das wird eine kalte Nacht.
Der Vollmond läßt mich immer an Keith Moon denken, hier ist Roger’s „tribute“:
-3°C zeigt der Außenfühler. Ideale Bedingungen zum Grillen. Diese Vergrillung folgt dem Rezept eines geschätzten Freundes, dessen Rezept ich folge.
Für die Glace:2 EL Butter erhitzen und
2 fein gewürfelte rote Paprika
und
3 kleingehackte Knoblauchzehen
anschwitzen und mit Deckel auf kleiner Flamme 10 Minuten weich köcheln.Dann wieder auf höchste Stufe drehen und

8 EL Apfelessig
4 EL Ahornsirup
4 EL brauner Zucker
1 TL Worcestershiresauce
1 TL grobes Salz
1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL Chiliflocken
1 TL gerebelten Thymian

zugeben und kurz aufkochen. Weitere 15 bis 20 Minuten auf kleinster Flamme köcheln.

Dann kühlen und pürieren.
Die Beine gepudert mit Prudhomme’s Poultry Magic.
Die Brekkies brauchen aber lange bei den Außentemperaturen…
Indirektes Setup mit Brekkies rechts und links, in der Mitte die Fettwanne mit Wasser. Den Rost mit Öl bepinselt und drauf mit den Schenkeln! Smoken laut Rezept mit Mesquite.
Nach einer halben Stunde bei 200°C sehen die Teile schon gut aus.
Nach insgesamt einer Stunde Garzeit umdrehen, Vents auf für 250°C und mit der Glace bepinseln.
Nach 7 Minuten umdrehen und ebenfalls bepinseln.
Mann, was sehen die gut aus.
Anschnitt! Perfekt gelungen, sehr saftiges Fleisch.
Näher ran, ein Hochgenuß!
Das war einfach oberlecker, meine Frau verlangt, dass ich die öfter mache. Ein herrlicher Geschmack vom Rauch und den Gewürzen und an der Haut der Schenkel haftete ein Karamell von Paprika und Knoblauch, wirklich toll.
Dieses Gericht musste ich ganz dringend nachgrillen, da es mich beim Lesen sehr an eines meiner liebsten amerikanischen Rezepte für „pasta asciutta“ erinnerte: Four Pepper Pasta.
Zwiebel in Olivenöl anbraten. Je eine rote, grüne und gelbe Paprika in dünne Streifen schneiden und mit schmoren. Als vierten „pepper“ gemahlenen schwarzen Pfeffer hinzu geben, Salz, Zucker und getrockneten Basilikum und mit Balsamico ablöschen. Dazu z.B. Penne Rigate und reichlich frisch geriebenen Parmesan. Viel Spaß beim Nachkochen!

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