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Gestern spielte mein BvB in der Uefa-League gegen Paris St. Germain. Klar, dass Brennvatti und ich das gemeinsam gucken und begrillen mußten. Zu Ehren der Gäste aus Frankreich gab es Steaks „Café de Paris“.

Das Café de Paris ist ein Genfer Restaurant, das als einziges Gericht auf seiner Karte Entrecote mit Sauce „Café de Paris“, Pommes und Salat führt. Diese Buttersauce ist legendär und ihr Originalrezept ein wohlgehütetes Geheimnis.

Im Netz finden sich viele Nachahmerrezepte, an denen ich mich für meine Butter „Café de Paris“ orientiert habe.

250g Butter

0,1 Liter Marsala
1 rote Zwiebel oder 2 Schalotten, sehr fein gehackt
2 Sardellenfilets aus dem Öl
1 EL Zitronensaft
3 EL Cognac
1 EL Senf
1 EL Tomatenketchup

1 Knoblauchzehe, gepresst
1 TL Salz
1 EL Kapern, fein gehackt
1 TL mildes Currypulver
1 TL Paprika edelsüß
1 TL Chilipulver

3 EL Kräuter der Provence (TK)
1 EL Estragon, fein gehackt
1 EL glatte Petersilie, fein gehackt

Die Butter bei Zimmertemperatur weich werden lassen. 

Die Zwiebelstückchen im Marsala in einem kleinen Topf/Pfännchen erhitzen und bei kleiner Flamme weich köcheln, wobei der Marsala um die Hälfte reduzieren soll. Dann die Sardellenfilets mit köcheln, sie lösen sich unter Rühren auf. Das riecht erstmal fürchterlich, schmeckt aber nachher klasse. Zitronensaft, Senf, Ketchup und Cognac hinzugeben und mit dem Pürierstab aufmixen. Erkalten lassen.

Den Knoblauch zur Butter pressen und mit den Gewürzen sorgsam verkneten. Dann die Kräuter und die Zwiebelsauce einarbeiten. Kalt stellen oder kurz anfrieren. Fertig ist dem Ribber seine Butter „Café de Paris“.

Die Steaks hatten leider nur Restaurantschnittdicke, waren aber für einen deutschen Jungbullen gut abgehangen und zart: pro Seite bei voller Pulle auf dem Gussrost je Seite 2 Minuten gegrillt, dann in Jehova 15 Minuten ruhen lassen. Servieren!

Brennvatti hatte noch eigene Tomaten im Förmchen mit Knobi und Käse sowie halbierte Kartoffeln (Kräuteröl/Salz) in der Schale gegrillt.
Sehr lecker war’s!
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