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Posts Tagged ‘Steak’

An Sylvester haben wir zu sechst ein 18-Gang-Menü zubereitet und verzehrt. Jedes Paar durfte 6 Leckereien zubereiten in geringstem Umfang, so dass von jedem Gang pro Nase nicht viel mehr als ein kaum sättigendes Höppchen zu verkosten gewesen sei. Der Plan hat wunderbar funktioniert, es war ein Schlemmen und Schmausen. Ein Teil der von mir ausgesuchten 6 Gänge war das hier präsentierte Steak mit zweierlei Mojos: Mojo Verde und Mojo Rojo.

Das Steak von ca. 300g habe ich über vier Stunden sous vide bei konstanten 58°C gebadet, um es anschliessend gesalzen in der gusseisernen Pfanne mit etwas Öl beidseitig sehr heiß und sehr kurz zu braten. Wer kein Sous Vide-Gerät besitzt, kann das Steak auch im Backofen oder auf dem Grill (indirekt) auf Temperatur bringen, um es dann in der Pfanne oder auf dem Grill zu veredeln (Reverse Grilling).

Anschliessend das Steak aufschneiden und mit den Mojos servieren, jeder bedient sich mit den Händen und zieht seine Scheibe Steak durch die Sauce der Wahl, am besten abwechselnd mit jedem Bissen.

Steak mit Mojo Verde und Mojo Rojo.

Steak mit Mojo Verde und Mojo Rojo.

Hier findet ihr meine Rezepte zur würzig-scharfen Mojo Rojo und zur säuerlich-frischen Mojo Verde.

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Von frühester Jugend an liebe ich Suppen. Und Nudelgerichte. Mit den Großeltern gingen wir häufig zum Chinesen essen, die Pekingsuppe (sauer-scharf) durfte nie fehlen. Die gebratenen Nudeln reizten mich jedoch nie besonders, Teigwaren blieben für mich der italienischen Küche vorbehalten. Bis, ja bis eines Abends ein besonderer Film im Fernsehen lief und mich sehr begeisterte: Tampopo.

In diesem Film versucht die Besitzerin einer Nudelsuppenküche die allerbeste Nudelsuppe zu kochen. Der Film lief spät nachts und ratet, wer nach Ende des Films gegen 1 Uhr noch in die Küche gegangen ist, um sich ein Süppchen zu kochen? 😉

Damals zählte ich zarte 18 Lenze und das Angebot an asiatischen Lebensmitteln vor 30 Jahren war mit „knapp“ noch sehr freundlich umschrieben. Tütensuppen, Suppennudeln, Ketchup, Chinagewürz und Sojasauce waren jedoch vorhanden und meine Leidenschaft für Nudelsuppen geweckt.

Ich den Folgejahren entwickelte ich so eine für mich annehmbare Mischung aus „Pekingsuppe mit Nudeln drin“, die auch den an scharfes Essen gewöhnten Nachwuchs bis dato zu gefallen weiß. Dies mag aber auch am eigentümlichen Namen der Suppe liegen, den meine Schwester ihr verliehen hatte: „Machst du wieder deine Kotzsuppe?“ Kotzsuppe – von der Konsistenz und dem Aussehen herrührend, schlotzig und mit feinsten Stückchen Gouda und Salami. 🙂

Durch meine Grilleidenschaft ist der Gedanke an Ramen dann irgendwie in den Hintergrund getreten. Bis ich im letzten Jahr in einem Fusion-Kitchen-Restaurant in Alkmaar Ramen auf der Speisekarte entdeckte und prompt bestellte!

Ramen in Alkmaar.

Ramen in Alkmaar.

Oh ja, die war lecker! Und eine Inspiration, mich selber an einer Ramen zu versuchen.

Die Basis für meine Ramen ist eine kräftige Brühe. Misopasten (hell oder dunkel) kann man heutzutage im Asiashop kaufen oder im Internet bestellen, desgleichen Ramennudeln. Statt einer Misosuppe geht auch hervorragend eine Hühnerbrühe (die ich mit einem EL Schweineschmalz abrunde), statt Ramennudeln gehen ebenso Mie-Nudeln oder Tagliatelle. Die Nudeln sollen schon dicker und breiter als Spaghetti sein. In der Brühe/Suppe koche ich vorab eine geviertelte Zwiebel, etwas Knoblauch und Ingwer mit. Diese Zutaten entferne ich wieder, nachdem sie Geschmack abgegeben haben und rühre etwas Sambal Oelek für die Schärfe ein.

Meine Ramen bekommt neben den Nudeln vier weitere Komponenten. Davon sind drei Komponenten Gemüse nach Wahl, aus der vierten Komponente spricht aber der Griller in mir: ein medium-rare gegrilltes Steak in dünne Scheiben geschnitten.

Ramen mit lila Möhren, Spinat, Champignons

Ramen mit lila Möhren, Spinat, Champignons

Für das Gelingen der Ramen ist ein gutes Mise en Place wichtig: die Brühe/Suppe muss kochend heiss bereit stehen. Die vorgegarten Nudeln (200g/Nase) liegen zur Pyramide gehäuft auf dem Boden der Suppenschüssel(n). Die Gemüse sind jedes für sich vorbereitet: in Streifen oder Stücken gegartes oder gebratenes Gemüse, gut mit Stäbchen zu essen. Die Gemüse sollen ihren Eigengeschmack behalten und noch Biss haben. Champignons z.B. brate ich fettfrei in einer beschichteten Pfanne, Möhren- oder Paprikastreifen in etwas Öl. Chinakohl kann in Streifen geschnitten roh verwendet werden.

Alles außer der Suppe darf lauwarm bis kalt sein, stresst euch nicht. Was zählt, ist das Steak, das vom glühend heissen Grill frisch aufgeschnitten umgehend verarbeitet werden muss. Also drapiere ich die Gemüse an drei Seiten in der Suppenschüssel, platziere die Steakstreifen auf der freien Seite und gieße vorsichtig die kochend heiße Suppe an.

Ramen mit Bambus, Chinakohl und Champignons

Ramen mit Bambus, Chinakohl und Champignons

Abschließend dekoriere ich noch mit Streifen frischer Chili und Ingwer (der eingelegte ist super), gerne auch mit Frühlingszwiebeln, sowie einem wachsweich gekochten, gepellten halben Ei. Etwas Sesamöl über die Ramen träufeln: fertig.

Ramen mit Paprika, Möhren und Champignons

Ramen mit Paprika, Möhren und Champignons

Nichts muss, alles kann. Viel Spaß beim Entdecken eurer ganz eigenen Ramen! 🙂

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Bei Grillfürst konnte man sich auf deren Aktion auf Facebook in den Kommentaren „bewerben“, um einen WeGrill Young geschenkt zu bekommen und diesen zu testen. Erfreulicherweise habe ich unter den zig Kommentatoren den Zuschlag bekommen, musste allerdings auch aufgrund von Lieferschwierigkeiten ein paar Monate auf die Zusendung warten. Dann kam die langersehnte Lieferung endlich an!

WeGrill Young

WeGrill Young

Der Grill kommt in wenigen Einzelteilen in einer handlichen und sehr stabilen Tasche, sehr schön!
Im leider sehr schwachen Verpackungskarton hat das Abstellblech für den Grillost nicht genug Schutz bekommen und ist verbogen. Aber kein Problem, es ist ja dünn und mit zwei intakten Händen sensibel und schnell wieder gerichtet. 😉

WeGrill Young

WeGrill Young

WeGrill Young

WeGrill Young

Sämtliche Edelstahlteile sind bis auf Rost und Heber noch noch von Schutzfolie umgeben. Diese zu entfernen braucht es Geduld und eine Menge Zeit.

WeGrill Young

WeGrill Young

WeGrill Young

WeGrill Young

Die Verarbeitung in meinem Testgerät ist leider nicht so ganz hunderprozentig.

WeGrill Young

WeGrill Young

Auf geht’s, Setup und erstmal von Verarbeitungsrückständen frei brennen. Dies dauert gut eine halbe Stunde, bis der Gestank verflogen ist.

WeGrill Young

WeGrill Young

Ein Onglet/Hanging Tender (Nierenzapfen) von Bestes Grillfleisch von Clickandgrill ist der Testkandidat. Zuvor sous vide auf 54°C gezogen, dann leicht geölt und reichlich mit Kosher Salt gesalzen. Hei, wie das brutzelt! Je Seite eine Minute, mehr braucht’s bei der enormen Hitze des WeGrill Young nicht.

WeGrill Young

Onglet/Hanging Tender/Nierenzapfen im WeGrill Young.

Nach dem Grillen zeigt sich, warum es der Edelstahl-Abstellfläche des WeGrill Young bedarf. Alles bleibt sauber und das Teil geht in die Spülmaschine, wie andere schmutzig gewordene Elemente des Grills auch. Klasse!

WeGrill Young.

WeGrill Young.

Eine sehr schöne Maillardreaktion auf dem Onglet!

Onglet/Hanging Tender/Nierenzapfen.

Onglet/Hanging Tender/Nierenzapfen.

Onglet/Hanging Tender/Nierenzapfen.

Onglet/Hanging Tender/Nierenzapfen.

Das war Spitze: innen saftigst, außen mit den gewünschten Röstaromen. Ich bin begeistert.

Onglet/Hanging Tender/Nierenzapfen.

Onglet/Hanging Tender/Nierenzapfen.

Onglet/Hanging Tender/Nierenzapfen.

Onglet/Hanging Tender/Nierenzapfen.

Mein Fazit:
Der WeGrill Young ist eine Bombe, die den Markt aufräumen wird. Warum horrende Summen für einen Beefer ausgeben, wenn es auch wesentlich günstiger und im Stecksystem gehen kann. Die italienischen Entwickler haben hier wirklich viel Know-How in die Konstruktion gesetzt. In 2 Minuten aufgebaut und ebenso schnell wieder abgebaut und verstaut. Schmutzanfällige Teile passen in die Spülmaschine. Ein wunderbares Spielzeug für alle Steakfreunde, die ein Sous Vide Gerät ihr eigen nennen. Die Hitze von OBEN verhindet Fettbrand und dadurch verursachte Geschmackseintrübungen.
Da ich bisher noch keinen Beefer live gesehen habe, geschweige denn testen konnte, ist der WeGrill Young meine uneingeschränkte Empfehlung! Ebenso wie das fantastische Onglet von Clickandgrill, O-Ton meiner Frau: „Das beste Steak meines Lebens!“. Legt los, Freunde! :-O)

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Ein Bone-In Rib-Eye Steak! Das Auge ein Fettkern. Jeder Steakfreund kennt Rib-Eye als eines der schmackhaftesten Steaks – dem eingeschlossenen Fettkern sei Dank! Und nun nochmal „einen oben drauf“ mit dem Knochen am Fleisch, ein weiteres Plus an Geschmack – mein Dank geht an kreutzers.eu für die Bemusterung!

1,6kg Bone in Rib Eye Steak.

1,6kg Bone in Rib Eye Steak.

Schon beim Auspacken des Pakets denke ich mir „Holla, was für ein Oschi!“ – das wiegt schwer in der Hand, ganze 1600g! Das Fleisch ist fantastisch marmoriert (von Fett durchzogen), US-Beef vom Black Angus Rind in US-Prime Qualität – wie ich es von Kreutzers gewohnt bin. Mein Plan ist, das Fleisch sous vide auf 58°C zu bringen und dann bei großer Hitze auf dem Grill zu finishen.
Ich gebe das vakuumierte Fleisch also kühlschrankkalt und vakuumiert in das sous vide Bad. Dort schwimmt es für zwei Stunden bei einer konstanten Wassertemperatur von 58°C. Danach nehme ich das Steak aus dem Vakuumbeutel, trockne es sorgfältig und reibe es leicht mit Sonnenblumenöl ein. Mit der Salzmühle salze ich das Fleisch großzügig von beiden Seiten. Eine Kerntemperaturmessung ergibt 54°C.
Den Grill habe ich auf 300°C vorgeheizt. Steaks kommen bei mir stets auf die Rückseiten meiner Grill Grates, hier bekommen sie ihre wunderbare und wohlschmeckende Bräunung (Maillard-Reaktion).

Das Steak bei großer Hitze "schocken".

Das Steak bei großer Hitze „schocken“.

4 Minuten pro Seite bei häufigem Hin- und Herschieben reichen und das Steak kann serviert werden.

Stetes Bewegen sorgt für eine gleichmässige Bräunung.

Stetes Bewegen sorgt für eine gleichmässige Bräunung.

Die Kerntemperaturmessung bestätigt das Auge, welches 54°C erblickt und sich befriedigt zeigt.

54°C Kerntemperatur für ein ideales Steak.

54°C Kerntemperatur für ein ideales Steak.

Die Familie mault zwar zunächst, man habe es doch ausdrücklich nicht „so blutig“ gewollt, sondern mehr medium (58-60°C), futtert aber dennoch genüßlich alles auf.

Medium rare, so wie ich es liebe.

Medium rare, so wie ich es liebe.

Das Fleisch ist aber auch wie Butter, so zart!

Die wunderbar "krümelige" Textur lässt das Fleisch auf der Zunge zergehen.

Die wunderbar „krümelige“ Textur lässt das Fleisch auf der Zunge zergehen.

Das war ein absoluter Hochgenuß und für mich eine besondere Freude, denn so ein großes Steak habe ich persönlich noch nie gegrillt. Fantastisch. Danke, Kreutzers Eat Unique!

RABATTAKTION bei Kreutzers.eu!
In der Zeit vom 25.4. bis zum 1.5.2015 gibt es auf jede Bestellung 5 Euro Rabatt! Für Erstbesteller sogar zusätzlich zum 10%igen Erstbestellerrabatt! Mein Gutscheincode für euch lautet:
Mich schickt der Ribber!

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Endlich fand sich mal wieder an einem Freitag Abend die Zeit, mit meinem Freund Burnfather Fußball zu gucken, Bier zu trinken und zu grillen.

Als Vorspeise gab es Steaks vom Irish Beef – leider sehr dünn geschnitten, aber für erfahrene Griller kein Problem und schnell zubereitet auf dem Gasgrill.

Steak vom Irish Beef.

Steak vom Irish Beef.

Auf den Punkt und lecker, mit frisch gemahlenem Pfeffer und Salz.

Irish Beef Rib Eye Steak.

Irish Beef Rib Eye Steak.

Zum Hauptgang holte der Burnfather einen Iberico-Nacken aus dem 5-stündigen Sous Vide Bad und grillte ihn über Holzkohle auf seinem Smokey Joe.

Nacken vom Iberico-Schwein auf dem Smokey Joe.

Nacken vom Iberico-Schwein auf dem Smokey Joe.

Herrliche Röstaromen!

Maillard-Reaktion geglückt, herrliche Röstaromen!

Maillard-Reaktion geglückt, herrliche Röstaromen!

Wunderbares Fleisch mit enormem, äußerst wohlschmeckenden Fettanteil. Ein Hochgenuß.

Iberico ist immer wieder eine Offenbarung!

Iberico ist immer wieder eine Offenbarung!

Solche Abende sind leider viel zu selten.

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Nach 6 Jahren Kugelgrillen über der Holzkohlenglut ist es nun soweit: ein Gasgrill hat den Weg auf meine Terrasse gefunden! Der Bequemlichkeit des Alters und dem Wunsch, nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommend mal eben schnell was grillen zu können, ist der Familienzuwachs geschuldet. Die Wahl fiel auf einen Napoleon LE3, einen Allrounder. Preis/Leistung sind hier für mich im Einklang. Brenneranzahl, Leistung/KW, Licht, Erweiterungsmöglichkeiten/Gadgets, Verarbeitungsqualität und Kundenservice haben mich überzeugt. Besonders wichtig war mir die außenliegende, separate Sizzle Zone – hier kann ich über dem 815°C heißen Infrarotbrenner Steaks schocken und anschliessend unter der Haube des Gasgrills bei niedriger Temperatur garziehen.

Der Grill kam in Einzelteilen (teils vormontiert) auf einer Palette und war mit 50Kg Gewicht ausgezeichnet.

Napoleon LE3 Gasgrill auf Palette.

Napoleon LE3 Gasgrill auf Palette.

Der Aufbau hat bei mir mit meinen zwei linken Händen und übertriebener Sorgfalt und Genauigkeit knapp 3 Stunden gedauert.

Napoleon LE3 Gasgrill aufgebaut, puh!

Napoleon LE3 Gasgrill aufgebaut, puh!

Der Anschluß der 5Kg-Gasflasche war ein Klacks, die Dichtigkeitsprüfung der Leitungen mit Seifenlauge dagegen schon aufwändiger. Aber auch diese wurde bestanden und so konnte der Grill erstmal von Produktionsrückständen frei gebrannt werden. Alle Brenner auf volle Pulle und gut 30 Minuten Gas geben. Dabei stinkt es auch gut nach Kunststoff.

Napoleon LE3 Gasgrill freibrennen.

Napoleon LE3 Gasgrill freibrennen.

Als nächstes dann die Einweihung! Womit, stand für mich außer Frage: natürlich mit Steaks von der Sizzle Zone! Also den Gussrost ein Loch höher gestellt (laut Anleitung) und den Brenner gezündet. Der Keramik-Infrarotbrenner gibt sehr schnell und dauerhaft 1500°F (ca. 815°C) frei. Also kurz den Gussrost aufheizen (es war leider sehr windig an dem Abend) und die leicht geölten Steaks auflegen.

Steaks auf der Sizzle Zone des LE3.

Steaks auf der Sizzle Zone des LE3.

Wie ich es von der Kugel gewohnt bin, nach einer Minute drehen, nach der weiteren Minute wenden, nach der dritten Minute erneut drehen und nach insgesamt vier Minuten unter die vorgeheizte Haube (90°C) legen. Dort 20 Minuten gar ziehen lassen.

Rumpsteak von der Sizzle Zone.

Rumpsteak von der Sizzle Zone.

Keine Zeit für Anschnittbilder, der Hunger und die Erleichterung, dass alles geklappt hat, waren einfach zu überwältigend.

Fazit: die Sizzle zu rocken muss ich noch lernen. Da bin ich mehr Röstaromen an meinem Steak gewöhnt. Ansonsten vom Ablauf her alles wie gedacht und gewünscht, ich bin sehr zufrieden.

Heute gab es dann die ersten Bratwürste. Bratwürste vom Gasi! Geht doch gar nicht! So klingt es mir seit Jahren in den Ohren! Uh-oh, ob DAS was werden kann? Aber hallo und: Pustekuchen! Den mittleren der drei Brenner auf volle Flamme, den Deckel geschlossen und den Innenraum und die Gussroste auf Temperatur gebracht. Bei ca. 230°C aufgelegt, Deckel geschlossen und nach Nase gegrillt. Als es anfing, nach Wurst zu duften, das erste mal gewendet und in der Folge zwei weitere mal. Den Deckel dabei immer geschlossen. Nach insgesamt 10 Minuten waren die Würste fertig gegrillt. Sehr schön. Sehr stressfrei. Ich bin begeistert.

 

Bratwürste von LE3 Gasgrill.

Bratwürste von LE3 Gasgrill.

 

Fazit: Der Napi LE3 und ich sind schon jetzt richtig gute Freunde, ein toller Grill mit viel Platz. Da geht einiges für die Zukunft!

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Wie die altgedienten Grill-Guerilleros unter Euch wissen, nutze ich die Grill Grates von Haupert gerne zum Steakbraten auf der Rückseite, um eine köstliche Krustenbildung zu erzielen. Heute musste aber mal alles ganz schnell gehen, ich hatte nicht viel Zeit, am Grill zu stehen.

Also habe ich einen 3/4 AZK voll KoKoKo-Briketts vom McBrikett auf dem Camping-Gasbrenner durchgeglüht: das geht ratzfatz und bei minimaler Rauch- und Ascheentwicklung, die KoKoKo sind Weltklasse!

Die Kohlen in den Go-Anywhere geschüttet, 5 große Stücke in die Weberkugel gelegt zum Wärmen der Kugel auf 80°C , den Grillrost auf die Kohlen im GA, darauf die Grill Grates mit der Fläche nach unten, Deckel drauf und 10 Minuten aufheizen lassen. Die KoKoKo-Briketts entwickeln eine unglaubliche Hitze, fantastisch!

Dann den Deckel runter nehmen und die geölten und gesalzenen Steaks auflegen. Heute gab es irisches Beef: Hüft- und Rumpsteaks. Nach 1 Minute um 90° drehen. Nach einer weiteren Minute wenden. Nach der dritten Minute um 90° wenden. Nach der vierten Minute herunter von den heißen Grill Grates und zum Garziehen in die 80°C aufgeheizte Kugel legen. Nach 20 Minuten (da braucht’s kein Thermometer) servieren und am Tisch mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen.

Hüft- und Rumpsteaks von den Grill Grates.

Hüft- und Rumpsteaks mit Branding von den Grill Grates.

Dazu passen selbstgemachte Kräuterbutter und ein guter Roter.

Hüft- und Rumpsteaks von den Grill Grates.

Hüft- und Rumpsteaks auf den Punkt gegrillt.

Das Ergebnis war geschmacklich und von der Textur her grandios – Rump schlägt Hüfte nur knapp.

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